SG Bad Breisig - Senioren Kreisliga A

Drei Testspiele absolviert

Drei Testspiele absolviert

Die vielbeinige Abwehr der SG Ettringen machte den Quellenstädtern das Toreschießen schwer.Foto: Privat

12.02.2018 - 10:02

Bad Breisig. Gleich drei Testspiele innerhalb von acht Tagen absolvierte die Herrenmannschaft der SG Bad Breisig, die sich aufgrund von einigen Neuzugängen ein wenig neu formieren muss. Gegen den ersten Gegner, den VfL Oberbieber fehlten noch ein paar Spieler, trotzdem sah man schon einige Veränderungen im Gegensatz zu den Spielen aus der bisherigen Saison. Probleme gab es nach wie vor im Angriff, sodass die Torflaute weiter anhielt, obschon man sich wieder einige hochkarätige Chancen erspielte.

Bereits im zweiten Spiel gegen den SV Kripp sollte sich dies ändern. In einem flotten Spiel zeigten die Breisiger, was alles in ihnen steckt. Mit Kombinationen und einem Ball, der schnell durch die eigenen Reihen lief, erspielte man sich einige Vorteile und konnte so den SV Kripp auf Distanz halten. Mit einem verdienten 3:2 setzte man sich letztendlich verdient durchsetzen. Zur visuellen Unterstützung bei der Fehleranalyse hatte Marco Töller, Neuzugang und Co-Trainer, das Spiel in Teilen auf Video aufgenommen. Anschließend saß man im großen Kreis zusammen und sah sich an, welche Laufwege nicht unbedingt richtig waren und wo man den Hebel noch ansetzen kann. Das Trainerteam war aber mit der gezeigten Leistung zufrieden und freute sich über das wachsende Selbstbewusstsein.

Karnevalssamstag traten die Kicker der SG dann zum dritten Mal in Folge daheim an. Diesmal etwas dezimiert, da der ein oder andere an Karneval verhindert war. Diesmal war die SG Ettringen zu Gast, bei einem Spiel, das wegen des verschneiten Platzes lange auf der Kippe stand. Erst um die Mittagszeit war klar, dass man spielen könnte, da die Temperaturen über dem Gefrierpunkt blieben. Beide Mannschaften schenkten sich in diesem Spiel nichts. Sie begegneten sich auf Augenhöhe und zeigten den Zuschauern ein spannendes Spiel. Schöne Passstafetten, viele Zweikämpfe und einige hochkarätige Torchancen auf beiden Seiten waren immer wieder zu sehen. Letztlich war es eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Quellenstädter, die den Ausschlag gab und Ettringen damit zum Sieger der Partie machte.

Zwar setzten die Breisiger unter Führung von Kapitän Florian Lückenbach noch einmal alles auf eine Karte, aber das Tor wollte nicht fallen. Mauritz Beule traf „nur“ den Pfosten und Florian Lückenbach verfehlte das Tor nur knapp. Und dann war da noch ein super aufgelegter Keeper, der die Badestädter zur Verzweiflung brachte. Auch mit diesem Spiel zeigte sich das Trainergespann zufrieden. „Dafür, dass wir so knapp besetzt waren und viele Stammspieler nicht konnten, haben die Jungs die Sache super gemacht. Wenn wir jetzt noch das Tor treffen, dann haben wir gute Chancen die Liga zu halten“, so Trainer Jaques Daoud.

Am 17. Februar um 16 Uhr ist das nächste Freundschaftsspiel gegen die SG Gönnersdorf-Brohl und am 21. Februar um 19.30 Uhr wird die SG Westum II zu Gast im Rheintalstadion sein.

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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