Fußball-Rheinlandliga – Saison 2016/17

FV Engers überrennt Altenkirchen

Rheinlandligist verabschiedet sich mit eindrucksvollen Vorstellung vom Wasserturm

20.03.2017 - 11:35

Engers. Eindrucksvoller Auftritt des FV Engers bei ihrem vorläufigen Abschied vom Wasserturm. Die SG Altenkirchen/Neitersen wurde mit einem klaren 5:0 zurück in den Westerwald geschickt, wodurch der Vorsprung auf Platz zwei auf zwölf Punkte ausgebaut wurde. In der Tabelle ist nun der SV Mehring Verfolger Nummer eins. Da der TuS Mayen sein Heimspiel gegen die Sportfreunde aus Eisbachtal mit 1:2 abgeben musste, rückte der letztjährige Oberligist nach seinem Sieg im Derby gegen den FSV Trier Tarforst nun auf den Relegationsplatz. Für den FV Engers bedeutete dieser Auftritt aber auch den Abschied vom echten Rasen am Wasserturm. Der war in der Saison 1954/55, damals nutzte der FV das Bendorfer Rheinstadion als Ausweichplatz, gebaut worden und konnte beim ersten Oberligaheimspiel eingeweiht werden. Vielleicht gelingt in dieser Saison ja wieder das gleiche Kunststück, denn wenn alles nach Plan verläuft, könnte im August in Engers, allerdings auf Kunstrasen, wieder gekickt werden. Gegen die SG Altenkirchen schienen die Mannen von Sascha Watzlawik auf jeden Fall richtig Lust zu haben auf Oberligafußball, denn was die Mannschaft in den ersten 45 Minuten zeigte, gehört zum besten, was das Team in diesem Jahr zu bieten hatte. Bereits zur Pause hatten die Jungs am Wasserturm die Partie entschieden. Bereits nach zwei Minuten eröffnete Marian Kneuper den Torreigen. Bis zur Pause schraubten Goran Naric (11.) und Sascha Kaiser (29., 37.) das Ergebnis weiter nach oben. Die Gäste hatten dem nur wenig entgegenzusetzen. Nach der Pause schalteten die Einheimischen einen Gang zurück und kamen dann trotzdem noch zum fünften Treffer. Der eingewechselte Aziz Faisal traf zwei Minuten vor Spielende zum 5:0 Endstand. „Es ist doch verständlich, dass die Spieler, wenn sie so klar führen, ein paar Prozentpunkte zurückschalten. Aber trotzdem hat mein Team defensiv nichts zugelassen“, war Watzlawik trotz der Zurückhaltung in Halbzeit zwei bei seiner Mannschaft mit dem Gesamtauftritt zufrieden.

FV Engers. Linnig, Kremer, Kneuper, Freisberg, Kaiser (63.Aziz), Finkenbusch, Naric, Fiege, Lubaki, Fink, Splettstößer.

TH

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Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
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