Eishockey Regionalliga Südwest

Fans sahen den erwarteten Torrausch

Eisbären 2016 Neuwied - EV Bitburg II 21:2

Fans sahen den erwarteten Torrausch

Belagerungszustand vor dem Bitburger Tor: U19-Spieler Philipp. Dieser war einer der zwölf EHC-Torschützen.Foto: Privat

20.03.2017 - 12:17

Neuwied. Die Bären hatten Tore versprochen, die Bären ließen Tore folgen: Mit 21:2 fertigten die Neuwieder Eishockeyspieler im Rheinland-Pfalz-Liga-Spiel erwartungsgemäß deutlich die zweite Mannschaft des EV Bitburg ab und sind somit noch ein Sieg von der Landesmeisterschaft entfernt.

Edmonton, Oktober 2014: Leon Draisaitl zeigt stolz den Puck in die Kamera, mit dem er sein erstes NHL-Tor erzielt hat. Florida, Oktober 2016: Jaromir Jagr präsentiert das Spielgerät, das an seinen 750.

Treffer in der nordamerikanischen Profiliga erinnert. Neuwied, März 2017: Thilo Distelkamp postet am Abend auf Facebook ein Foto der schwarzen Hartgummischeibe, die bei ihm einen besonderen Platz finden wird.

„1st game“ - „erstes Spiel“ steht in schwarzer Schrift auf dem weißen Tapeband, das um den Puck gewickelt ist. Normalerweise steht Distelkamp vor den Heimspielen des EHC auf dem Eis, um seine Vereinshymne zu singen. Gegen Bitburg feierte er seine Premiere mit Schlittschuhen, Ausrüstung und Schläger.

Es war die große Überraschung des Abends in einem Spiel mit dem klaren Verlauf, an dem niemand Zweifel hatte.

348 Zuschauer sahen im Neuwieder Icehouse 23 Tore, bejubelten jeden einzelnen ihres Teams, das mit den Eifelanern noch gnädig umging. 5:2 nach 20, 11:2 nach 40 und 21:2 nach 60 Minuten - die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.

Aus dem Neuwieder Wunsch, dass Bitburg einige Hessenligaspieler mitbringt, wurde nur mit Abstrichen etwas. Fünf Akteure, die in dieser Saison zumindest ab und an einmal beim hessischen Vizemeister mitwirkten, waren in Neuwied dabei. Joel Pauls zum Beispiel, der im ersten Drittel beide Gästetore zum 3:1 und 4:2 erzielte.

Damit sollte es aber auch mit Gegentoren genügen. Die Mannschaft von Trainer Jens Hergt verteilte an dessen 43. Geburtstag ihre Tore auf die Schultern von zwölf Spielern (Robin Schütz, Dennis Schlicht, Marc Blumenhofen jeweils 3, Felix Köbele, Sven Schlicht und Stephan Fröhlich jeweils 2, Dennis Schlicht, Philipp Dieser, Benjamin Steiner, Björn Asbach, Nick Derksen, Tobias Etzel jeweils 1). Auf den Treffer eines Spielers warteten die Fans aber vergebens: Thilo Distelkamp. Der beschrieb seine erste Eishockey-Erfahrung so: „Ich fühle mich, als ob ich den Jakobsweg in 15 Minuten gerannt bin.“

Neuwied: Güßbacher (ab 30. Köllejan) - Dieser, Schütz, Derksen, D. Schlicht, Halfmann, Elzner, Neumann - Fröhlich, Distelkamp, Blumenhofen, Steiner, Köbele, Felföldy, Asbach, S. Schlicht, Etzel.

Bitburg: Petri (ab 30. Dufner) - Broderick, McBride, Sigl, Jerome Pauls - Joel Pauls, Panzilius, Hill, Ruchie, Höffler, Weber.

Schiedsrichter: Peter Morgenstern/Ralf Weber.

Zuschauer: 348.

Strafminuten: Neuwied: 14 - Bitburg: 20.

Tore: 1:0 Robin Schütz 3‘, 2:0 Philipp Felföldy (Etzel, D. Schlicht) 4‘, 3:0 Dennis Schlicht (S. Schlicht, Etzel) 14‘, 3:1 Joel Pauls (Sigl) 15‘, 4:1 Felix Köbele (Fröhlich, Güßbacher) 16‘, 4:2 Joel Pauls (Panzilius, Hill) 16‘, 5:2 Marc Blumenhofen (Schütz, Elzner) 17‘, 6:2 Robin Schütz (Etzel) 20‘, 7:2 Philipp Dieser (Blumenhofen) 24‘, 8:2 Marc Blumenhofen (Schütz, Steiner) 29‘, 9:2 Benjamin Steiner (Fröhlich, Asbach) 31‘, 10:2 Philipp Felföldy (Neumann, Blumenhofen) 23‘, 11:2 Björn Asbach 21‘, 12:2 Nick Derksen (D. Schlicht) 42‘, 13:2 Sven Schlicht (Etzel, Felföldy) 48‘, 14:2 Robin Schütz (Blumenhofen, Dieser) 49‘, 15:2 Tobias Etzel (S. Schlicht) 42‘, 16:2 Philipp Felföldy (Etzel, S. Schlicht) 52‘, 17:2 Marc Blumenhofen (Elzner, Dieser) 54‘, 18:2 Stephan Fröhlich (Köbele, Halfmann) 55‘, 19:2 Sven Schlicht (Etzel, Felföldy) 55‘, 20:2 Felix Köbele (Fröhlich, Asbach) 58‘, 21:2 Stephan Fröhlich (Asbach, Köbele) 58‘.

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Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
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