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Nach dem Sieg beim Mitkonkurrenten schöpfen die Vulkanstädter wieder ein wenig Hoffnung

Florian Stein: Wir haben noch was vor

SG Saartal Irsch - SG Eintracht Mendig/Bell 1:2 (0:0)

20.03.2017 - 12:44

Schoden. Die Hoffnung stirbt zuletzt: Nach dem 2:1 (0:0) bei der SG Saartal Irsch hat das bisherige Schlusslicht SG Eintracht Mendig/Bell den letzten Platz der Fußball-Rheinlandliga verlassen können und darf wieder (ein wenig) vom Klassenverbleib träumen. „Wir haben den dritten Saisonsieg und tragen nicht mehr die Rote Laterne mit uns herum. Nicht mehr und nicht weniger“, fiel die erste Analyse des Mendiger Trainers Florian Stein kurz aus. „Jetzt heißt es Mund abputzen und sich auf Mehring konzentrieren.“

Schon im ersten Abschnitt waren die Gäste vor 250 Zuschauern auf dem engen Rasenplatz in der Schodener Dorfmitte die dominierende Mannschaft. Zweimal Neuzugang Lars Bohm (3., 12.) und Marcel Berg (15.), wie Bohm erst in der Winterpause gekommen, hatten die Führung auf dem Fuß. Die ebenfalls abstiegsbedrohten Gastgeber strahlten nur bei einem Freistoß von André Palus (20.) so etwas wie Torgefahr aus. „Wir sind taktisch so aufgetreten, wie wir uns das vorgestellt hatten“, so Stein. „Nur das erlösende 1:0 wollte nicht fallen.“

Das sollte sich aber nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff ändern. Nach einem Freistoß von Niklas Heinemann musste Matthias Strahl am langen Pfosten nur noch den Kopf hinhalten. „Das freut mich für unseren Chancentod ganz besonders“, erklärte Stein. Zwei Minuten später stand der Eintracht das nötige Quäntchen Glück zur Seite, als die SG Saartal Irsch nur den Pfosten traf.

In der 67. Minute zeigte Schiedsrichter Arianit Besiri nach einem Foul an Bohm auf den Elfmeterpunkt: Diese Chance ließ sich Daniel Bianco nicht entgehen, Mendig/Bell führte mit 2:0 und hatte den so wichtigen Sieg bei einem unmittelbaren Konkurrenten dicht vor Augen.


Hektische Schlussphase


Der 1:2-Anschlusstreffer von Dominik Lorth (82.) leitete eine äußerst hektische Schlussphase ein. 13 Minuten später (inklusive der fünfminütigen Nachspielzeit) war der dritte Saisonsieg für die SG Eintracht Mendig/Bell unter Dach und Fach. „Ich will nicht in große Lobeshymnen verfallen“, blieb Stein sachlich. „Wir haben noch was vor.“ Um seine früheren Worte zu benutzen: Elf Wunder stehen noch aus.

SG Saartal Irsch: Heinig, Jakob, Reinsbach (62. Müller), Lorth, L. Kramp, Paulus, Grafe (66. Boesen), Thinnes, Beck, Ludwig, Moreth.

SG Eintracht Mendig/Bell: Reinländer, Berg, Bianco, Mrkalj, Schlich, Iino, Bohm, Strahl (90. + 1. To. Schumacher), Butte (68. Kostrewa), N. Heinemann, Wedemeyer (68. Schikora).

Schiedsrichter: Arianit Besiri (Trier-Tarforst).

Zuschauer: 250.

Torfolge: 0:1 Matthias Strahl (52.), 0:2 Daniel Bianco (67., Foulelfmeter), 1:2 Dominik Lorth (82.).


Vorschau


Nächste Aufgabe für die SG Saartal Irsch: Am Sonntag, 26. März, um 15 Uhr bei der SG Altenkirchen/Neitersen.

Nächste Aufgabe für die SG Eintracht Mendig/Bell: Am Sonntag, 26. März, um 14.30 Uhr gegen den SV Mehring.

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Uwe Klasen:
Zitat: "...der schweigenden Mehrheit der Europa-Befürworter ..." --- Woher nehmen die Initiatoren dieser "Bürgerinitiative" dieses Wissen? Vielleicht wollen die Völker in Europa in freier Abstimmung (Volksabstimmungen) bei der Gestaltung der Union mitwirken? So wirkt alles "übergestülpt", die EU wird als fremdbestimmendes, bürokratisches Monster wahrgenommen, was sie in Teilen auch ist und aus diesem Grunde Reformbedürftig ist. Passiert hier nichts werden vielleicht noch weitere Länder einen Austritt in Erwägung ziehen. Und ein wenig an die eigene Nation zu appelieren ist auch nicht Falsch! Immerhin sind es einige, mitunter einzigartige, Gemeinsamkeiten die in den einzelnen Nationalstaaten noch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen!
 
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