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TuS Fortuna Kottenheim besiegt den SV Kripp deutlich

Franzen-Hattrick ebnet den Weg

TuS Fortuna Kottenheim - SV Kripp 6:1 (3:0)

20.03.2017 - 11:21

Kottenheim. Die TuS Fortuna Kottenheim hat weiterhin Platz zwei in der Fußball-Kreisliga A Rhein/Ahr im Visier, der SV Kripp muss sich immer mehr nach unten orientieren: Die Mannschaft von Spielertrainer Johannes Stenz behielt vor 60 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz im Kottenheimer Waldstadion deutlich mit 6:1 (3:0) die Oberhand. Überragender Mann war Torjäger Max Franzen, der gleich vier Treffer erzielte, darunter einen Hattrick in der ersten Halbzeit.

„Natürlich haben wir von dem ein oder anderen individuellen Fehler des Gegners profitiert, aber heute haben wir die nötige Konsequenz an den Tag gelegt und die Tore gemacht, die wir sonst nicht erzielen. Der Sieg war nie gefährdet“, freute sich Stenz. „Vor allem unser Pressing ab einer gewissen Höhe hat hervorragend funktioniert.“ Die Partie war bereits nach 45 Minuten entschieden. Torjäger Max Franzen hatte die klar überlegenen Gastgeber mit einem Hattrick (4., 8 und 36.) praktisch im Alleingang zum Sieg geführt. Zwischen dem 2:0 und dem 3:0 verpassten Sascha Engelmeier mit einem Kopfball (28.) und Philipp Franzen (31.), dessen Schuss SV-Torhüter David Schunk mit einer spektakulären Fußabwehr von der Linie schlagen konnte, eine noch höhere Führung. Die abstiegsbedrohten Gäste waren mit dem 3:0-Pausenstand noch gut bedient. Nach Wiederanpfiff erhöhte Stenz höchstpersönlich auf 4:0 (49.). Mit einem abgefälschten Schuss zum 4:1 betrieb Frithjof Doerks zunächst ein wenig Ergebniskosmetik (52.), doch wiederum Max Franzen (69.) und der eingewechselte Philipp Hendrix (81.) schraubten das Resultat in die Höhe.

Zu diesem Zeitpunkt spielten die Gastgeber schon in Unterzahl, denn Max-Weiler-Tersch hatte wegen Foulspiels und absichtlichen Handspiels in der 64. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen. Beim SV Kripp musste Torhüter Schunk nach 75 Minuten durch Andreas Beyer, Ersatztorwart und Co-Trainer in Personalunion, ersetzt werden. Schunk hatte sich bei einem Zusammenprall eine Knieverletzung zugezogen. „Das passt zu unserer momentanen Lage und zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison“, erklärte SV-Übungsleiter Manuel Malacho. „Von einem Klassenunterschied möchte ich nicht reden, die beiden dummen Gegentore gleich in der Anfangsphase haben uns gehörig aus der Bahn geworfen. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen.“

Aufgegeben hat Malacho den Kampf gegen den Abstieg noch nicht: „Nächste Woche gegen Bengen gibt es ein Sechs-Punkte-Spiel, da müssen wir nicht drumherum reden. Wir werden unseren Weg mit den jungen Spielern fortsetzen, es hat ja auch in der Winterpause keine Neuzugänge gegeben. Entweder es reicht - oder wir spielen nächste Saison wieder in der B-Klasse. Davon geht die Welt auch nicht unter.“

TuS Fortuna Kottenheim: Müller, P. Franzen, Traubenkraut, Weiler-Tersch, M. Krämer (73. F. Lung), Zäck, Schröter, Groß, Stenz (70. Hendrix), M. Franzen (77. T. Lung), Engelmeier.

SV Kripp: Schunk (75. Beyer), Möllers, T. Salscheider, Doerks, Meyer, D. Krämer, Alfonso Ibanez, Boltersdorf, Quast, M. Krämer (59. Bardtke), Scheffler.

Schiedsrichter: Jan Schöning (Niederzissen).

Zuschauer: 60.

Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0 Max Franzen (4., 8., 36.), 4:0 Johannes Stenz (49.), 4:1 Frithjof Doerks (52.), 5:1 Max Franzen (69.), 6:1 Philipp Hendrix (81.).

Besonderheit: Gelb-Rote Karte gegen Max Weiler-Tersch (64., TuS Fortuna Kottenheim) wegen Foulspiels und absichtlichen Handspiels. Nächste Aufgabe für die TuS Fortuna Kottenheim: am Mittwoch, 22. März, um 19.30 Uhr bei der SG Wehr/Rieden/Volkesfeld (Hartplatz in Rieden). Nächste Aufgabe für den SV Kripp: am Sonntag, 26. März, um 14.30 Uhr gegen die FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf (Kunstrasenplatz in Kripp).

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Kommentare

1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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