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Probe- und Einstellfahrten mit rund 120 Teilnehmern und freiem Eintritt

„Generalprobe“ bringt Motorengeräusche zurück

Streckenmaßnahmen 2017 rechtzeitig fertiggestellt

„Generalprobe“ bringt Motorengeräusche zurück

Mit dem Probe- und Einstelltag am 18. März fällt der inoffizielle Startschuss für die neue Rennsportsaison am Nürburgring. Foto: Robert Kah/ Nürburgring

15.03.2017 - 16:45

Nürburg. Endlich geht es wieder los! Mit dem Probe- und Einstelltag am 18. März fällt der inoffizielle Startschuss für die neue Rennsportsaison am Nürburgring. Dieser ist gleichzeitig die „Generalprobe“ für den 1. VLN-Lauf am 25. März. Für Fahrer, Teams und nicht zuletzt für die Zuschauer, die sich wieder auf jede Menge PS-starker Boliden freuen können, dient die Veranstaltung traditionell als Warm-up. Zwischen 9 und 17 Uhr haben Teams und Teilnehmer vornehmlich der VLN Langstreckenmeisterschaft, der RCN und des 24h-Rennens die Möglichkeit, ihre neuen Touren- und GT-Sportwagen auf der Streckenvariante aus Nordschleife und Sprintstrecke zu testen. Am vergangenen Wochenende konnten unterdessen die „Touristenfahrer“ bereits die ersten Runden in 2017 auf der Nordschleife drehen. Hierbei kam auch das neue Ticketingsystem erfolgreich zum Einsatz.

Zuschauer haben am Probe- und Einstelltag, der erneut von der capricorn NÜRBURGRING GmbH in Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Motorsport-Club ausgerichtet wird, freien Eintritt (geöffnete Tribünen: T3, T12a) und auch freien Zutritt zum Fahrerlager. Die Besucher erwartet ein bunter Mix an Teams und Fahrzeugen, vom Kleinwagen bis zum GT3 Boliden. Rund 120 Teilnehmer werden am Samstag bei der Generalprobe auf die Kombination aus Sprintstrecke und Nordschleife gehen. Der offizielle Start der Rennsaison am Ring erfolgt mit dem ersten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft am 25. März, RCN 1 und GLP 1 folgen am 1. April. Highlight auch im Jahr des 90-jährigen Nürburgring-Jubiläums ist das ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25. bis 28. Mai 2017.


Personal und Umbaumaßnahmen erhöhen die Sicherheit


Um die Sicherheit bei den Touristenfahrten weiter zu erhöhen, wird, wie bereits am ersten Wochenende 2017 umgesetzt, zusätzliches Sicherheitspersonal an Schwerpunkttagen eingesetzt.

Auch verschiedene bauliche Maßnahmen wurden rechtzeitig für die Saison 2017 abgeschlossen und sollen für mehr Sicherheit sorgen. Auf der Nordschleife wurde der Streckenabschnitt Aremberg grundhaft saniert und der Kies in der Auslaufzone erneuert. Das Kiesbett im Bereich des Streckenabschnitts Brünnchen wurde im Zuge der Streckenarbeiten angepasst, um den Sicherheitsstandart, insbesondere bei Touristenfahrten zu erhöhen. Im Rahmen der Streckenabnahme konnten Vertreter des Nürburgrings, des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund e. V.) und der ILN (Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring) eine Lösung finden, die neben dem Aspekt der Sicherheit auch den fairen Rennbetrieb ohne weitere Maßnahmen ermöglicht. Bei der gemeinsam verabschiedeten Variante sorgen nun die verlegten Rasengittersteine dafür, dass es zu weniger Streckenverschmutzungen kommt, die eine Gefahr für den nachfolgenden Verkehr darstellten und ein angelegter Kiesbereich garantiert, dass diese Auslaufzone nicht als zusätzliches Stück Strecke zweckentfremdet wird.

Auch der zweite Abschnitt der Sicherheitsmaßnahmen des runden Tisches zur Sicherheit von 2015 wurde mit neuen Fangzäunen in der Fuchsröhre und dem Streckenabschnitt Kesselchen umgesetzt.

Somit geht der Nürburgring gut vorbereitet in die Jubiläumssaison 2017, in der viele Höhepunkte auf die Besucher warten.

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Kommentare

1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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