FV Rheinbrohl - Rückrundenauftakt der 1. Mannschaft

Keine gute Leistung, aber drei Punkte

FV Rheinbrohl - SG Ellingen 2:1 (1:1)

14.11.2017 - 15:31

Rheinbrohl. Die 1. Mannschaft hat das Heimspiel zum Rückrundenauftakt gegen die SG Ellingen II knapp mit 2:1 gewonnen. Mit dem zweiten Sieg in Folge arbeitet man sich damit in der Tabelle wieder etwas weiter nach oben.

Nach dem wichtigen Auswärtserfolg in Güllesheim, wollte die Wester-Elf an die gute Leistung anknüpfen und den Anschluss an obere Tabellendrittel wahren. Doch gerade in der ersten Halbzeit bot man gegen die abstiegsbedrohten Ellinger eine sehr schwache Leistung. Eigentlich begann das Spiel noch ganz gut. In der 15. Spielminute brachte David Höhler den FV in Führung und krönte damit seine sehr starke Leistung an diesem Abend. Doch in der Folge bekam man keine richtige Kontrolle über das Spiel. Es plätscherte so vor sich hin, viele leichte Abspielfehler und keine Aggressivität in den Zweikämpfen prägten das FV-Spiel. Die wenigen Torchancen, meist durch Standards, wurden vergeben. So kamen die kampfstarken Gäste kurz vor der Halbzeitpause zum nicht unverdienten Ausgleich. In der 45. Minute hätten die Gäste sogar in Führung gehen können, doch der Kopfball prallte gegen die Latte.

Im zweiten Durchgang wurde das Spiel nur bedingt besser. Man war zwar jetzt spielbestimmend, zunächst jedoch ohne die großen Chancen. Die hatten wieder die Gäste von der SG Ellingen. Einmal rettete Pierre Bökle für den bereits geschlagenen Torhüter Patrick Guthart. Mit seinen Auswechslungen hatte Norbert Wester dann erneut ein glückliches Händchen. Alexander Kruft und auch Tim Weissenfels sorgten noch mal für mehr Druck und bessere Torchancen. In der 70. Minute war es dann Joker Alex Kruft, der nach einem Eckball zum 2:1 einköpfte. In der Schlussphase zitterte man diese knappe Führung über die Zeit und freute sich über die ersten Dreier in der Rückrunde. Am Ende sicher eine eher schwächere Leistung, aber Fußball ist nun mal ein Ergebnissport und in den vergangenen Wochen hatte man bereits mehrere Punkte bei deutlich besseren Leistungen vergeben. In den beiden verbleibenden Spielen bis zur Winterpause gegen Windhagen und beim CSV Neuwied möchte man jetzt möglichst ungeschlagen in die Pause gehen und strebt die maximale Punktausbeute an.

Es spielten: Patrick Guthart, Marius Frömel, Dustin Bürder, Pierre Bökle (76. Leon Schmitz), Andre Probst, Steven Stüber, David Höhler, Lothar Le, Christian Wambach (69. Tim Weissenfels), Jannik Klaes, Jens Hammerstein (60. Alexander Kruft).


Vorschau


Am kommenden Sonntag empfängt die 1. Mannschaft zum letzten Heimspiel des Jahres den SV Windhagen II. Im Hinspiel verlor man trotz klarer Überlegenheit am Ende sehr unglücklich mit 0:1. Am Sonntag möchte man die drei Punkte unbedingt in Rheinbrohl behalten. Die 2. Mannschaft hat am vergangenen Sonntag das Derby beim SV Leutesdorf mit 1:6 verloren, bleibt in der Tabelle aber auf Rang drei. Am kommenden Sonntag empfängt man bereits um 12 Uhr die SG Niederbreitbach III. Beide Mannschaften würden sich am letzten Doppelheimspieltag des Jahres über viele Zuschauer freuen.

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Kommentare
Tobias Schneider:
Ich bin Hofmann-Göttig dankbar, dass er schweren Schaden in Millionenhöhe von der Stadt abgewendet hat. 2010/2011 wollte Walterpeter Twer als der Herausgeber der Rheinzeitung die Stadt drängen, der TUS Koblenz für viele Millionen ein neues Stadion zu bauen. (Die TUS war damals kurz in der 2. Bundesliga.) Das hätte die Stadt viele Millionen gekostet. Hofmann-Göttig war standhaft und hat der TUS erklärt, dass die Stadt sich das nicht leisten kann. Hätte sich Walterpeter Twer durchgesetzt, hätte die Stadt jetzt ein riesiges Stadion für einen unterklassigen Verein und Millionen zusätzlicher Schulden am Hals. Daher: Danke JoHo, dass Sie trotz der publizistischen Macht von Herrn Twer Rückgrat bewiesen haben. Die RZ hat den OB danach lange nicht mehr im Bild abgedruckt oder wohlwollend über ihn berichtet. Ich vermute, dass das aktuelle Herumreiten auf den Verfehlungen von Herrn Hofmann-Göttig gerade in der Rheinzeitung ein spätes Nachtreten von Herrn Twer ist.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
Thomas Schmitz:
Hallo Herr Müller, klar, kann man die Bezahlung jetzt nicht mit der Bezahlung eines durchschnittlichen Angestellten vergleichen. Aus meiner Tätigkeit als Steuerberater weiß ich, was so manch Inhaber eines mittelständischen Unternehmens oder zum Beispiel ein Radiologe an Einkommen hat. Zum Teil übersteigt das die von Ihnen genannten Beträge deutlich. Wenn man dann sieht, welche Bedeutung die Entscheidungen eines Abgeordneten für uns alle haben kann, halte ich die Bezahlung nicht für unangemessen.
juergen mueller:
Es gibt Zeitgenossen, die einen auf der Straße unaufgefordert anquatschen - JA, ich habe diesen Artikel zum Anlass genommen mich zu der Finanzierung der MdB durch den Steuerzahler zu äussern. Vergessen habe ich zu erwähnen, dass diese 2014 mal so einfach beschlossen, ihre Einkünfte an den sogen. Nominallohnindex zu koppeln (durchschnittliche Entwicklung der Bruttomonatsverdienste der Beschäftigten), um einer öffentlichen, strittigen Debatte, verbunden mit der Diätenerhöhung, zu entgehen. Desweiteren, sich unsere sogen. Volksvertreter neben ihrem "regulären Politikersalär" eine Reihe versteckter Nebenleistungen gönnen. Auch die Frage bleibt, warum die MdB nicht selbst für ihre Pension privat vorsorgen müssen, sondern der Steuerzahler? Warum bekommen diese eine STEUERFREIE Kostenpauschale von monatl. 4318 Euro? Warum muss der Steuerzahler für diese ungerechtfertigte Vollalimentation mit seiner Arbeitskraft aufkommen um selbst nachher Altersarmut genießen zu dürfen?

Den Rücken der Gläubigen stärken

Thorsten Meier:
Guten Tag Herr Hambürger, ich verstehe nicht, was Sie unter UNSERE Kollekten und Kirchensteuer verstehen. Wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, wird von Ihrem Gehalt doch keine Kirchensteuer eingezogen. Es zwingt Sie doch auch keiner, Geld für eine Kollekte zu geben. Warum sprechen Sie Kirche das Recht ab, frei über die Nutzung Ihrer Gelder zu entscheiden? Die Kirche maßt sich doch auch nicht an, Ihnen vorzuschreiben, was Sie mit ihrem Geld machen. Liebe Grüße Thorsten Meier
juergen mueller:
Die jetzige Aufregung kann ich beim besten Willen als einer derjenigen nicht verstehen, der bereits vor 38 Jahren seinen Kirchenaustritt begründet vollzogen hat. Limburg und Södertälje gab es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon - auch, dass kirchlicherseits Spenden z.B. für ein Kinderhilfswerk eingefordert wurden, Spenden, von denen ein kirchlicher Würdenträger seine "PENTHOUSWOHNUNG" renovieren ließ. An der Scheinheiligkeit und der Macht des Geldes hat sich auch nach Jahrhunderten kirchlicherseits NICHTS geändert, im Gegenteil, es gehört nach wie vor dazu. Der Slogan:"Den Rücken der Gläubigen stärken" ist genauso vermessen u. penetrant heuchlerisch scheinheilig, wie, als wenn ein Politiker "der Gläubigen" mit ersetzt "der Bürger" hinausposaunt. Wem bekannt ist, welcher "Reichtümer (Bares inkl. Immobilien, Ländereien)" sich die Kirche erfreuen darf, der sollte sich doch fragen:"WARUM stärkt man den Rücken der Gläubigen u. Hilfsbedürftigen nicht davon?" WARUM immer "DIE ANDEREN?"
Armin Linden:
Ich kann Sie sehr gut verstehen M. Hambürger. Wer sich mit Kirchen, mit beiden - i.d. Tiefe beschäftigt, stellt fest, was für ein Partyzug mit Riesem Anhang seit Jahren unterwegs ist. Party all over the world. Bonifatius - Caritas ..egal wer. Am besten ist die Partymeile der Evangelisten. Die nehmen direkt Familie u. Partner mit. Ordentlich abfüttern. Dieses ganze unkultivierte Verhalten, wurde hier bei uns massiv durch Deutsche Bischöfe gefördert. Nichts anderes. Da fällt auch "Benedetto" als Türöffner Kirche ist kein Vorbild mehr. Pfarrer vor Ort müssen ran. Trier - München - Berlin feiert Party. Jetzt bauen wir erst mal in Schweden-
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