Fußball Bezirksliga Ost – Saison 2016/17

Mario Seitz stürzt Tabellenführer

VfB Linz besiegt den TuS Montabaur in einer hart umkämpften Partie mit 2:1

20.03.2017 - 10:53

Linz. Wenn der Vierte den Tabellenführer empfängt, spricht man im Allgemeinen von einem Spitzenspiel. Vor allem, wenn die beiden Kontrahenten gerade einmal vier Punkte trennen. Doch das, was die beiden Teams den etwa 100 Zuschauern boten, hatte nicht viel mit Spitzenfußball zu tun. Das passte eher der Begriff Rumpelfußball. Am Ende setzten sich dann die Gastgeber durch, siegten mit 2:1 und stürzten somit den TuS vom Ligathron.

Dass dieses Spiel eine enge Kiste werden könnte, merkten die Zuschauer recht schnell. „Zweikampfstärke und Einsatz“ sollten Trumpf sein im Spiel der Linzer. Und dieser „Trumpf“ wies sich dann aber sehr schnell als Niete aus. Bereits nach dreizehn Minuten hatte Montabaur einen Mann mehr auf dem Platz. Eric Becker hatte von Schiedsrichter Fuat Yalcinkaya (Bendorf) bereits zu diesem Zeitpunkt die Ampelkarte gezeigt bekommen. Doch so wirklich half das keinem von beiden Mannschaften. Montabaur schaffte es trotz Überzahl nicht, richtig Druck aufzubauen. Somit spielte sich das Hauptgeschehen im Mittelfeld ab. Gefahr enstand, wenn überhaupt, nur bei Standards. So auch beim Linzer Führungstreffer. Einen Eckball von Alexander Kastert bugsierte Mario Seitz in Richtung TuS Tor und jubelte. Zwar brachte die Abwehr der TuS den Ball wieder zurück ins Spiel, doch Schiedsrichter Yalcinkaya hatte wohl den besseren Blickwinkel und entschied auf Tor. Und noch einmal sollte der Bendorfer Unparteiische in Halbzeit eins in Erscheinung treten. Nur zwei Minuten nach dem Treffer schickte er Leonor Tolaj wegen einer Tätlichkeit vorzeitig unter die Dusche. So war zur Pause wenigsten beim Personal wieder der Gleichstand auf dem Platz hergestellt. Dies sollte dann im Laufe des Nachmittags auch bei der Torausbeute noch geschehen. Aber es dauerte bis vier Minuten vor Spielende als Takayuki Omi per Kopfball den Ausgleich markierte. Doch Linz steckte den späten Ausgleich überraschend gut weg und erzielte zwei Minuten später erneut den Führungs- und dann auch Siegtreffer. Erneut war es Mario Seitz, der für die Kaiserstädter traf, die sich nun mit diesem Erfolg auf den dritten Platz nach vorne schoben.

TuS Montabaur: Kemper, Henrich, Schwickert (69. Noguchi), Sven Baldus, Omi, Acquah, Scumaci, Tillmanns, Obrebski (46. Orentsis), Denker, Alexander Baldus.

TH

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Kommentare

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schneeifler:
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Hermann-Josef Andres:
Mit besonderem Interesse habe ich den Artikel über den Bewerber Peter Michels für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Cochem gelesen. Als Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Cochem-Land/Cochem mit 37-jähriger Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit, überwiegend in leitender Funktion, sowie als langjähriges Mitglied der Personalvertretung und aktueller Personalratsvorsitzender bin ich doch mehr als verwundert über diesen Artikel. Peter Michels ist in der Verwaltung durchaus als versierter Redner (umgangssprachlich: Schwätzer), jedoch nicht unbedingt als „Macher“ bekannt. Dies überlässt er wohl gerne anderen. Auch für seine Ideen, die in dem Artikel angeführt werden, möchte er jeweils zusätzliches Personal einstellen. Ich stelle mir dabei natürlich die Frage, was er eigentlich selbst arbeiten möchte, oder ob sich seine Arbeit auf die Organisation von „Weinveranstaltungen“ begrenzt. Dies würde dann aber auch seinem Auftreten in den letzten Jahren entsprechen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er zwar seit 2008 bei Kommunalverwaltungen beschäftigt ist, jedoch weder eine Verwaltungsausbildung hat und über elementare Verwaltungskenntnisse verfügt. Was die Haltung zu Bädern und Grundschulen betrifft, vollzieht er hier eine elegante 180° Wendung. Hieß es bis vor kurzem noch „weg mit der Kleinstaaterei und den kleinen Einrichtungen“ (das galt für Schulen und Bäder gleichermaßen) möchte er nun als Retter der kleinen Grundschulen auftreten und Vorreiter für den Weiterbestand der Bäder sein. Wegen seiner teilweise mehr als grenzwertigen Äußerungen über Kolleginnen und Kollegen während seiner Dienstzeit bei der VGV Cochem, bin ich davon überzeugt, dass er bei der weit überwiegende Mehrzahl des Personals weder Zustimmung oder gar Unterstützung finden wird. Für die Leitung einer Einrichtung mit insgesamt rd. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den verschiedensten Ebenen (es gibt nicht nur den Tourismus) halte ich ihn sowohl fachlich als auch in der Frage der Personalführung für nicht geeignet. Vielleicht hätte es auch in der Überschrift besser geheißen: „Lasst mich nur reden (schwätzen), ihr macht das schon“.
Toni Göbel:
Bm-Kandidat Michels, der sich als Macher bezeichnet, war nicht der Ideengeber für die Wohn-Pflegegemeinschaft in Greimersburg. Ideengeber für dieses lobenswerte Projekt war der Greimersburger Alt-Ortsbürgermeister Paul Lauxen. Auch an der tollen Breitband-Initiative im Kreis Cochem-Zell hatte er in der Funktion als „Leiter der Kommunikation“ ebenso wenig maßgeblichen Anteil wie in der kurzen Zeit als Wirtschaftsförderer der fusionierten Verbandsgemeinde an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in vielen Ortsgemeinden der VG Cochem. Macher waren auch hier in erster Linie andere. Bei der Wirtschaftsförderung ist hier an vorderster Stelle der bis zu der Fusion hierfür zuständige langjährige Mitarbeiter der VGV Cochem zu benennen, der bereits vor der Fusion viele Projekte in den Ortsgemeinden mit angestoßen hat und der mit seinen Ideen und seinem herausragenden Engagement als Macher maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung in vielen Ortsgemeinden hatte.
Melanie :
ja da hast Du echt Recht Elke,denen passiert nichts!!! die dürfen doch in unserm Land machen was Sie wollen!!!Das macht mich echt wütend!!! Wir müssen in unserem eigenen Land Angst um uns und unsere Kinder haben! Mein Gott,wo sind wir nur hin gekommen!!!! Armes Deutschland!!!!
Nico Di Mascio:
Nein leider eine Stunde nach der Festnahme. Und wenn überhaupt!
Elke Kurth:
Die Frage ist, was passiert mit den Tätern, wenn sie verhaftet werden? Laufen sie bereits am nächsten Tag breit grinsend durch die Fußgängerzone? Leider haben diese Menschen vollkommene Narrenfreiheit in Deutschland.
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