TOP 10 des Ruderjahres 2017

Markus Müller und Lukas Effert erneut an der Spitze

Markus Müller und Lukas
Effert erneut an der Spitze

GTRVN-Marathonruderer Markus Müller

05.02.2018 - 13:55

Neuwied. Das Ruderjahr 2017 ist Vergangenheit und das Ruderjahr 2018 hat aufgrund des hohen Rheinwasserstands bisher nur schleppend begonnen. Also ein idealer Zeitpunkt, um sich mit der Ruderstatistik des letzten Jahres auseinanderzusetzen. Natürlich gibt es auch für das Jahr 2017 wieder eine Top 10-Liste der GTRVN-Ruderinnen und -Ruderer mit den meisten Jahreskilometern. Einige Namen, insbesondere die Spitzenreiter, tauchen wieder auf. Es gibt aber auch durchaus einige Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr. Unangefochtener Erstplatzierter war auch im Jahr 2017 Marathonruderer Markus Müller mit 4346 km. Markus Müller gehört seit einigen Jahren zur Spitze der deutschen Marathonrudererszene und ist auf nahezu jeder Marathonregatta in Deutschland und im benachbarten Ausland mit von der Partie. Auf Platz zwei findet sich, ebenfalls wie im Vorjahr, GTRVN-Rennruderer Lukas Effert mit 3242 km wieder. Als 5-facher Südwestdeutscher Meister und Gewinner einer Bronze- und einer Goldmedaille bei den deutschen Juniorenmeisterschaften kann Lukas Effert wieder einmal auf ein sehr erfolgreiches Ruderjahr zurückblicken.

Platz 3 wird von Patrik Sassin mit 2610 km bekleidet. Abgesehen von der Teilnahme an Marathonregatten liegen die Ruderaktivitäten von Patrik Sassin insbesondere im Wanderruderbereich. Nachdem die ersten drei Plätze in männlicher Hand lagen, tragen die Plätze vier bis sechs ganz klar eine weibliche Handschrift. Weibliche Spitzenreiterin 2017 war Helene Weißenfels mit stolzen 1726 km. Helene Weißenfels gehört zu den Allround-Ruderinnen im GTRVN. Neben der Teilnahme am regelmäßigen Rudertraining in Neuwied kann sie zahlreiche Wanderfahrtskilometer auf ihrem Jahreskonto verbuchen. Außerdem nahm sie mit Erfolg an der Europäischen Rheinregatta und am Rheinmarathon in Düsseldorf teil. Damit noch nicht genug. Zahlreiche Kilometer wurden auch am Trainingsstandort Altwied gerudert, wo Helene Weißenfels als Ausbilderin im Jugendbereich tätig ist. Gefolgt wird sie auf Platz 5 von Klara Pasch mit 1342 km. Als leidenschaftliche Wanderruderin stellt Klara Pasch zusammen mit ihrem Mann Friedhelm seit Jahrzehnten ein abwechslungsreiches Wanderruderprogramm für den GTRVN auf die Beine. Platz 6 beansprucht Sandra Gundlach mit 1282 km. Viele ihrer Ruderkilometer legte Sandra Gundlach auf regelmäßigen Trainings- und Ausbildungsfahrten im heimischen Rudergewässer zurück. Darüber hinaus ging sie bei der Europäischen Rheinregatta an den Start und nahm an Wanderfahrten teil. Platz sieben belegt Seniorruderer Friedhelm Pasch mit 1265 km, der ebenso wie seine Frau Klara in erster Linie im Wanderruder- und Breitensportbereich unterwegs ist. Auf Platz acht findet sich Irmgard Reisdorf wieder. Die von ihr im Jahr 2017 geruderten 1149 km gehen auch größtenteils auf das Wanderfahrtskonto. Ganz knapp dahinter mit 1131 km beansprucht Martin Grzembke Platz neun der Kilometerstatistik. Seine Jahresruderleistung setzt sich aus regelmäßigen Trainingsfahrten auf dem Rhein sowie aus Wanderfahrten zusammen. Uli Groß schließt die Top-10-Liste mit 1118 Jahresruderkilometern ab, die im Heimatgewässer, auf Wanderfahrten und bei der Europäischen Rheinregatta errudert wurden.

Auch wenn das Ruderjahr 2018 kalendarisch schon angefangen hat, so konnten aufgrund des im Januar herrschenden hohen Wasserstands noch nicht allzu viele Kilometer im Boot zurückgelegt werden. Dennoch hat Marathonruderer Markus Müller bereits mit dem Training für die im laufenden Jahr anstehenden Marathonregatten begonnen. Man könnte daher jetzt schon mutmaßen, dass er sich auch 2018 wieder an der Spitze der GTRVN-Kilometerliste wiederfinden wird!

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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