Tischtennis Rheinlandliga:

Niederlage für SG Sinzig/Ehlingen

TuWi Adenau aus der Bezirksliga abgestiegen

20.03.2017 - 12:33

Kreis Ahrweiler. Aus dem erhofften Punktgewinn wurde nichts: in der Tischtennis-Rheinlandliga gab es für die SG Sinzig/Ehlingen im letzten Heimspiel der Saison in der Sinziger Jahnhalle eine 5:9 Niederlage gegen die SG Lahnbrück Fachbach. Trotz der Niederlage scheint der direkte Klassenerhalt für die Sinziger aber so gut wie gesichert.

„Da lief leider nicht viel zusammen und uns hat auch etwas der letzte Biss gefehlt, so Sinzigs Mannschaftsführer Philip Guse zu einer Partie in der man sich eigentlich etwas mehr erwartet hatte. Für die Gegenpunkte sorgten das Doppel Nils Damke und Christian Ehlers sowie Nils Damke, Philip Guse, Christian Ehlers und Marcel Hippchen in den Einzeln. Spielentscheidend das untere Sinziger Paarkreuz mit Jonas Sonntag und Niklas Schmickler konnte keinen Zähler verbuchen. „Wenn nichts außergewöhnliches passiert, sollte das knapp für den Klassenerhalt reichen“, hat Guse die Tabelle und den verbleibenden Spielplan genau in Augenschein genommen. Ganz entscheidend, niemand geht davon aus das Konkurrent TTC Mündersbach/Höchstenbach gegen die beiden Topteams aus Kirn und Weißenthurm vier Punkte holen kann, um die Sinziger noch abzufangen.


TuWi verliert bei TV Moselweiß


In der Bezirksliga verlor der TuWi Adenau mit 3:9 beim TV Moselweiß. Damit dürfte das Gastspiel der Adenauer in der Bezirksliga nach nur einem Jahr beendet sein. „Wenn man realistisch ist, war das wohl schon der Abstieg“, so Adenaus Josef Berens. Die Gegenpunkte gingen auf das Konto von Fabian Behrens und Dirk Drengwitz im Doppel sowie je einem Einzelsieg von Fabian Berens und Josef Berens im Spitzenpaarkreuz. „Wir haben immer gut gekämpft, hatten aber leider viele Personalprobleme, so läuft das halt im Sport“, zog Josef Berens auch so etwas wie eine Bilanz einer durchaus durchwachsenen Saison.


Schwierige Matches für den TTC


Mehr Arbeit als erwartet bekamen die Teams des TTC Karla. Die Frauen in der Grafschaft hatten bei ihrem Gastspiel bei der TTG Zinnau/Nister beim 8:5 Erfolg richtig zu kämpfen. Dies war auch einer Verletzung von Monika Meyer zuzuschreiben, die sich während des Spiels zuzog. Den Sieg sicher stellten letztendlich Patricia Rech (3) und Clara Lenz (2).

Die Männer des TTC Karla taten sich in der 2. Bezirksliga als Tabellenzweiter bei Schlusslicht TTF Remagen etwas schwer. Die Grafschafter setzen sich am Ende mit 9:4 durch. Stark spielt Remagens Guido Lenz mit zwei Erfolgen in der Mitte. „Das war zwar der erwartete Pflichtsieg, aber nicht das erhoffte ganz klare Ergebnis“, so Karla Sprecher Karl-Heinz Mombauer. Mombauer hatte dabei vor allen Dingen die direkte Konkurrenz von Tabellenführer SG Sinzig/Ehlingen zwei im Visier. Denn in der Heimersheimer Sporthalle setzten sich die Sinziger recht souverän mit 9:2 im Derby gegen den TuS/PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler durch. Bei den Sinzigern überzeugten vor allen Dingen Jürgen Füllmann und Tobias Terschanski mit einer blitzsauberen 4:0 Bilanz am oberen Paarkreuz. Auch die TTG Kalenborn/Altenahr fand wieder zurück zu ihrer Form. Bei der TTG Kottenheim Bell II gab es einen sicheren 9:4 Erfolg. „Das war diesmal eine gute Leistung und wir haben auch gut Doppel gespielt“, fasste Altenahrs Mannschaftsführer Frank Rothhaß zusammen. Der Erfolg ging vor allen Dingen auf das Konto des mittleren Paarkreuz ist wo Hans Baums und Gabriel Nelles eine 4:0 Bilanz holten.


Leistungsgerechtes Remis


Im Derby zwischen dem SC Niederzissen und den TTC Kripp gab es am Freitag im Sportzentrum Brohltal ein leistungsgerechtes 8:8-Remis. Auf Niederzissener Seite überzeugte vor allen Dingen Altmeister Heinz-Josef Vendel. Der gewann beide Einzel in der Mitte und holte zusammen mit Heiko Cowall auch beide Doppel. Auf Kripper Seite überzeugte Andreas Schmickler mit zwei Erfolgen an der Spitze. Boten die Kripper gegen Niederzissen eine gute Leistung so ließen sie im zweiten Spiel des Wochenendes gegen den Tabellenvorletzten Eintracht Mendig II in Kripp einen Punkt liegen. Am Ende heiß es etwas überraschend 8:8. BL

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Kommentare
Uwe Klasen:
So wie es derzeit ist, hier sei als schlechtestes Beispiel der Fraktionszwang genannt, kann es einfach nicht weitergehen! Das sollten endlich auch die Politiker in Bund und Ländern erkennen und entsprechende Regelungen für die aktive Mitbestimmung der Bürger in die Wege leiten! Vorbild Schweiz!
juergen mueller:
In Braubach`s "vielbefahrener" Ortsdurchfahrt gilt nunmehr Tempo 30. Dies dürfte sich jedoch nicht auf das Verkehrsaufkommen auswirken, das nach wie vor bestehen bleibt. Hier in RÜBENACH besteht das gleiche Problem, wo tagtäglich PKW, BUSSE und SCHWERLASTVERKEHR seit Jahrzehnten mitten durch den Ort fahren u. das in einem Maße (was tagtäglich durch eine eigens von der Bürgerinitiative erworbene u. installierte Meßanlage registriert wird), zu deren Lösung es nur eine einzig verwertbare Lösung gibt: "Die einer ORTSUMGEHUNG". Tempo 30 ändert an der Situation "VERKEHRSAUFKOMMEN" überhaupt nichts, sondern führt nur dazu, dass sich (vor allem zu den Hauptverkehrszeiten) lange Stau`s mit stehenden Fahrzeugen bilden, stehende Fahrzeuge mit laufendem Motor, die Lärm verursachen u. mit ihren Abgasen die Luft verpesten, was besonders an heissen u. schwülen Tagen, wo sowieso innerhalb des Ortes die Luft "steht", zu spüren ist.
juergen mueller:
Glaubt man den Ausführungen zum Nachdenken von Herrn Klasen, dann wäre es allen CO"-Jüngern angeraten, auch an dieser radelnden Veranstaltung zum Klima- und Umweltschutz nicht teilzunehmen, denn nach seiner These trägt auch die Ausatemluft (nicht nur vorne), insbesondere bei Dauerbelastung zu einem erhöhten Ausstoß an CO2 u. damit zur Erderwärmung bei. Das müsste dann ja auch auf z.B. sexuelle Betätigungen zutreffen, oder? Also auch einstellen. Aber WAS ist mit UNSEREM Energieverbrauch (Fabrikmaschinen, Autos, Computer, Handys, Küchengeräte etc.)? Diese Energie wird erzeugt durch Verbrennung von Kohle, Öl, Gas = CO2. Wald- Grünflächen, die CO2 speichern, schrumpfen/verschwinden - mehr Ackerland u.Viehwirtschaft, da der Mensch weltweit immer mehr Fleisch isst = mehr Rinder/Schweine, die Unmengen von Methan-/Treibhausgas in die Luft rülpsen/furzen. Ich finde - wer radelt sündigt nicht u. wenn er dabei auch mal kräftig ausatmet oder ein Fürzchen lässt - der Umwelt wird`s nicht schaden.
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