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Bad Emser Turnerinnen Sina Fuchs und Anastasia Kiel erfolgreich bei den Gaueinzelmeisterschaften in Altendiez

Qualifikation für die Verbandsmeisterschaften gesichert

20.03.2017 - 12:24

Bad Ems/Altendiez. 17 Bad Emser Turnerinnen nahmen bei den Gaueinzelmeisterschaften in Altendiez teil. Als jüngste Turnerin im Jahrgang 2010 ging Alissa Owtschinnikow an den Start. Sie turnte am Boden sowie am Schwebebalken sehr saubere Übungen mit wenigen Abzügen und belegte bei ihrer ersten Wettkampfteilnahme den achten Platz. Die ein Jahr ältere Karina Paliukh landete nach vier ordentlich geturnten Geräten auf dem sechsten Platz.

Für eine schöne Überraschung an diesem Tag sorgten Leyla Bouyahya (2007) und Nika Flato (2008). Beide Mädchen belegten in ihrer Altersklasse den ersten Platz und stellten ihr gesamtes turnerisches Talent unter Beweis. Nika gelang es, insgesamt achtzehn Turnerinnen hinter sich zu lassen, dies ist eine sehr beachtliche Leistung. Im gleichen Wettkampf und dem starken Teilnehmerfeld konnte Lena Friesenhahn mit einem sechsten Platz glänzen. Im Jahrgang 2006/2007 belegten ebenso Ecem Taflan und Kristina Merkel den fünften sowie den sechsten Platz. Julia Friesenhahn hatte in ihrem Qualifikationswettkampf etwas Pech und musste einige Zähler am Stufenbarren, sowie am Boden einstecken, sodass sie am Ende des Tages auf dem siebzehnten Platz landete. Am Sprung und am Balken konnte sie jedoch mit der Konkurrenz sehr gut mithalten, sodass für den nächsten Wettkampf noch viel Luft für sie nach oben bleibt. Lena Ellinger bestritt ihren ersten Wettkampf und sprang als einzige in ihrem Teilnehmerfeld den Handstützüberschlag über den Tisch. An allen anderen Geräten zeigte sie im Gesamten saubere Übungen, musste jedoch den einen oder anderen Fehler einstecken, sodass es für den zehnten Rang ausreichte. Xenia Luft zeigte in derselben Altersklasse einen sehr gelungen Wettkampf und konnte sich über den vierten Platz in einem starken Teilnehmerfeld freuen. Einen sehr guten Tag hatte auch Alica Lamert (2003), die nach einer souveränen Leistung als Gaumeisterin mit Medaille um den Hals die Halle verließ. Anna Thrun und Melina Saal starteten im Jahrgang 2000-2003. Melina erturnte sich aufgrund einiger unglücklicher Stürze den sechsten Platz. Anna bewies ihr gesamtes Können und kämpfte bis zum Schluss und verfehlte um sehr ärgerliche 0,05 Punkte den dritten Platz und damit die Qualifikation für die Verbandsmeisterschaften. Jedoch kann Anna über ihren vierten Rang sehr stolz sein. Ähnlich erging es Alice Büter (2003) in ihrer ersten Kür modifiziert Einzelwettkampf. Alice zeigte am Stufenbarren, sowie am Boden eine der besten Übungen in ihrer Wettkampfklasse. Bedauerlicherweise musste sie bei ihrer anspruchsvollen Balkenübung zwei Stürze in Kauf nehmen, was sie am Ende des Tages die Qualifikation um 0,6 Punkte kostete.

Sina Fuchs (2001) und Anastasia Kiel (2002) turnten ebenfalls in der mit höherem Niveau angesetzten Wettkampfform der Kür modifiziert. Beide präsentierten ihren gestandenen Bogengang auf dem Schwebebalken mit Bravour und zeigten am Boden unter anderem eine Verbindung aus Rondat, Flick Flack und Rückwärtssalto. Sina verließ als zweit- und Anastasia als drittplatzierte die Wettkampfstätte an diesem Tag und beide Mädels haben die Qualifikation für die TVM-Meisterschaften in der Tasche. Diese finden am 1. und 2. April in Hermeskeil statt. Die Vorbereitung hierfür läuft auf Hochtouren, sodass aus den Übungen, sowie aus den beiden Turnerinnen, das Beste herausgeholt werden kann. Die Trainerinnen sind sehr stolz auf die gezeigten Leistungen aller Mädchen.

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Kommentare

1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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