SV Kürrenberg, Fußball-Kreisliga C Mayen

Rene Hillenbrands Doppelpack reicht nicht

20.03.2017 - 10:26

Kürrenberg. Am 19. Spieltag der Fußball-Kreisliga C Mayen empfing der SV Kürrenberg die Reserve aus Miesenheim auf dem Kunstrasenplatz in Mayen. Das Hinspiel hatten die Kürrenberger klar und deutlich mit 7:0 für sich entscheiden können, doch Kapitän Florian Schaaf hatte bereits vor der Begegnung ein engeres Spiel prognostiziert. Und damit sollte er auch Recht behalten.

Die Gäste waren von Beginn an hellwach und gingen bereits nach drei Spielminuten in Führung. Nachdem ein Miesenheimer Spieler nach einem Pressschlag mit dem Kürrenberger Torhüter Marco Hillenbrand im Strafraum zu Fall kam, entschied der Unparteiische zum Unverständnis der Kürrenberger Spieler auf Elfmeter. Diese Chance ließ sich Thomas German nicht nehmen und brachte die Sportfreunde in Führung.

Von dieser unglücklichen Entscheidung angetrieben, übernahm der SV Kürrenberg nun die Kontrolle über das Spiel und wollte den Rückstand unbedingt egalisieren. Allen voran Rene Hillenbrand tauchte immer wieder gefährlich vor dem Miesenheimer Tor auf. Zunächst hatte er jedoch Pech, als ein Kopfball nur an der Latte landete. Kurz vor Pause schlug Hillenbrand dann aber zu. Nach einem Freistoß von Florian Schaaf konnte der Torwart den Ball nur abklatschen lassen, der Kürrenberger Torjäger konnte den Abpraller sicher im Kasten unterbringen.

Auch in der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend im Mittelfeld und ließen kaum gegnerische Torchancen zu. Nach einer Stunde konnten die Sportfreunde aus Miesenheim die erneute Führung erzielen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schalteten die Gäste blitzschnell um. Die Hereingabe von der Außenbahn landete unglücklich vom Kopf des Kürrenbergers Steven Roders im eigenen Kasten.

Doch erneut bewies der SV Kürrenberg Moral und konnte postwendend wieder ausgleichen. Steven Roders wollte sein Eigentor unbedingt vergessen machen. So setzte er sich über außen durch, seine Flanke landete bei Rene Hillenbrand, der per Kopf den erneuten Ausgleich erzielen konnte.

In der Folgezeit entwickelte sich ein offenes Spiel, indem beide Mannschaften den Weg nach vorn

suchten. Auch die Zweikämpfe nahmen nun an Intensität zu. So schwächten sich die Gäste selbst und sahen gut zehn Minuten vor dem Ende eine Rote Karte. Von der Überzahl beflügelt, warfen die

Kürrenberger noch einmal alles nach vorn.

Immer wieder wurde der Ball in den Strafraum der Miesenheimer gebracht. In der Schlussphase gab es noch einmal Aufregung. Nach einem langen Ball war Florian Schaaf vor dem Miesenheimer Torhüter am Ball und wurde von diesem zu Fall gebracht. Alle Kürrenberger erwarteten nun einen Elfmeterpfiff, doch dieser blieb aus.

„Heute wäre mehr als ein Punkt für uns drin gewesen. Gerade die beiden Elfmeterentscheidungen, die beide gegen uns entschieden wurden, ärgern mich“, so Kapitän Florian Schaaf.

Durch dieses Unentschieden startet der SV Kürrenberg mit vier Punkten aus drei Spielen solide in die Rückrunde und belegt weiterhin den vierten Tabellenplatz. Allerdings geht es sehr eng zu in der Kreisliga C Mayen. So haben die Kürrenberger gerade einmal vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenzehnten Ruitsch-Kerben.


Vorschau


Am kommenden Wochenende hat der SV Kürrenberg spielfrei. Das nächste Spiel bestreiten die Kürrenberger am Freitag, 31. März. Dann trifft der SV im Stadtduell auf die Reserve des TuS Mayen. Anstoß ist um 19.30 Uhr auf dem Rasenplatz in Kürrenberg.

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Kommentare
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!
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