HSV Rhein-Nette Herren I

Rhein-Nette startet mit Niederlage ins neue Jahr

08.01.2018 - 11:44

Andernach. Mit einer in der Summe verdienten aber vermeidbaren Niederlage ist die HSV Rhein-Nette ins neue Handballjahr gestartet. 30:25 (14:12) unterlag man bei der HSG Irmenach/ Kleinich/ Horbruch, welche mit dem 7. Sieg in Folge an der HSV in der Tabelle vorbeizog.

Die Vorzeichen standen nicht sonderlich gut bei den Bäckerjungen und Lämmesje, da man auf Spielmacher Dustin Keip und kurzfristig auch auf Flügelflitzer Franz Bieg verzichten musste. Einige andere Spieler gingen ebenfalls geschwächt in die Partie. Dennoch fing das Spiel für die Männer von Trainer Jörn Kobusch, welcher in dieser Woche seinen Rücktritt als Headcoach bekannt gab, gut an. Immer wieder erarbeiten sich die Vereinigten aus Andernach und Plaidt Chancen aus einer gut funktionierenden Deckung heraus, welche vorne konsequent genutzt werden konnten. So führt die HSV nach guten 15 Minuten bereits mit 6:8. Danach kam wohl eine Schlüsselszene der Partie. Gästetorwart Michael Stitz sah nach einem unglücklichen Zusammenstoß die nach dem Regelwerk vertretbare rote Karte. Torwart-Trainer Kajo Windhäuser hierzu: „Es war eine knappe und unglückliche Situation. Die rote Karte nimmt Michael keiner krumm! Er ist noch jung und wird aus dem Fehler lernen.“

In der Folge verlor die HSV etwas ihr Konzept und fand nicht mehr zu ihrem eigentlich starken Kombinationsspiel. Irmenach drehte die Begegnung und ging mit einer 14:12 Führung in die Pause.


Die zweite Halbzeit lief auch nicht besser


Nach der Halbzeit bot sich den vielen mitgereisten Fans leider ein unverändertes Bild. Neben den anhaltenden Problemen in der Offensive schlichen sich nun vermehrte einfache Fehler in der Defensive ein. So bekamen die Gäste vom Rhein keinen entscheidenden Zugriff auf die Hunsrücker Rückraumakteure Stürmer und Mulliqi, welche für die Hälfte der Irmenacher Tore verantwortlich waren. Als der Rückstand auf vier Tore anwuchs, versuchte das Trainerteam Kobusch/Mohrs/Windhäuser mit verschiedenen Deckungsvarianten eine Wende herbeizuführen. Auch der 7. Feldspieler verhalf jedoch nicht zu einer Aufholjagd. Näher als zwei Tore kam die HSV in Halbzeit 2 nicht mehr heran.

Am Ende verloren die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste mit 30:25 Toren. „Sicher hätten wir gerne unsere eigene Serie ausgebaut. Es ist aber keine Schande hier im Hunsrück zu verlieren. Wir haben eine tolle Einstellung über 60 Minuten gezeigt. Leider kam unser Kombinationsspiel heute nicht in Schwung und in der Defensive waren wir zu passiv. Nun gilt es im Derby gegen Welling eine Reaktion zu zeigen und sofort wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden“, resümiert Kobusch.

Für die HSV spielten: Daniel Skerlak, Michael Stitz; Peter Bieg (1), Frederik Daun (1), Raoul Gärtner (5/2), Jannik Lenz (3/2), Yannik Mehlem (6), Jasmin Music (1), Dominik Reimer (8), Julian Wansorra, Philipp Klein.

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Kommentare
M.Hambürger:
Wenn Herr Schulz am Wahlabend öffentlich gesagt hätte das "wir die Möglichkeit einer eventuellen Koalition mit der CDU/CSU prüfen werden" - dann hätte es dieses Drama nicht gegeben. Eine Absage hätte man man der CDU immernoch nachher geben können.. Das alle beteiligten Parteien keine Neuwahlen möchten kann ich nachvollziehen, auch im Hinblick darauf das bei Neuwahlen die AfD noch mehr Wähler anziehen würde die ihren "alten" Parteien aus Protest den Rücken zuwenden! Tja - "Mutti" hat schon einige "mitregierende" Parteien ins Abseits geschossen (wie zuletzt die FDP). Es ist echt traurig das sich unsere gewählten Politiker nicht der Verantwortung stellen unser Land regieren zu WOLLEN sondern sich lieber auf die Oppositionsbank "flüchten". Und kann es ihnen irgendjemand übelnehmen bei Frau Merkels Kommentar: "ich weiß nicht was wir hätten anders machen sollen" ? Nur die Hände rautenförmig zu halten und alles für das Land Wichtige aussitzen reicht Ihren Wählern nicht mehr Frau Merkel !
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!

Lokale Artenvielfalt erhalten

juergen mueller:
Das Bemühen um den Erhalt von Streuobstwiesen bzw. das Anpflanzen von alten Apfel- u. Kirschsorten darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Obstbauern schwer haben, sich gegen Auslandsimporte und damit Preisschwund eigener Produkte zu behaupten. Die Pflege von Apfel-, Kirsch-, Pflaumenplantagen ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden, der in keinem Verhältnis zum finanziellen Nutzen steht. Desweiteren sind oft Nachwuchsprobleme der Grund, dass aus Obstanbauflächen reine Ackerflächen werden, was sich wiederum ökologisch negativ auf die Artenvielfalt der Insektenpopulation (Bienen, Hummeln etc.) niederschlägt. Wie man es dreht oder wendet, es ist nichts mehr so wie es früher einmal war.
juergen mueller:
Ob Veranstaltung SPD "Was nun", Neujahrsempfang in gemütlicher Runde, kontroverse Debatten etc., die immerwährenden Durchhalteparolen, Erneuerungswünsche, Selbstlobhudelei und Wortspielchen "Auf vielen Wegen zum Erfolg" täuschen nicht darüber hinweg, dass sich die SPD selbst abschafft. Selbstlob stinkt bekanntlich und das scheinen diverse sogen. Gastredner noch nicht verinnerlicht zu haben. Von den ersten Anzeichen abgesehen, die nach der verheerenden Wahlschlappe zu früh von Herrn Schulz hinaus posaunten Worte "Mit uns keine Große Koalition mehr, Wir gehen in die Opposition", das darauf folgende Einknicken waren weitere Anzeichen dafür, dass die Ära einer großen Partei faktisch keinen Bestand mehr haben wird und in der Folge die Zeit für eine grundlegende Erneuerung gekommen ist. Herr Pilger hat letztlich noch den Aufsprung auf den lukrativen Bundestagszug für weitere 4 Jahre geschafft, was ihm ebenso lukrative Ruhestandsbezüge (wofür 8 Jahre als MdB nötig sind) gewährleistet.
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