1. Koblenz-Open gehen zu Ende – Spitzentennis am Deutschen Eck

Ruben Bemelmans gewinnt gegen Nils Langer

1.500 Zuschauer erleben zwei dramatische Endspiele in der COBLOG-Arena

23.01.2017 - 06:44

Koblenz. Bereits am Samstag schwärmten alle rund um die CONLOG-Arena vom ATP Koblenz Challenger Koblenz Open. „Eine rundum gelungene Veranstaltung, organisatorisch und vor allem sportlich“. Der Sonntag brachte dann nochmals eine Steigerung, denn die beiden Finalspiele waren beide an Spannung kaum zu überbieten. Im Doppel siegten am Ende die Doppelpartner Hans Podlipnik-Castillo (CHI) und Andrei Vasilevski (BLR) mit 7:5, 3:6 und 16:14 über Roman Jebavy (CZE) und Lukas Rosol (CZE). Im Einzelfinale lief es ähnlich spannend. Hier ging es im dritten Satz in Tiebreak wo sich Ruben Bemelmans, nach über 2 Stunden, dann mit 7:0 durchsetzen konnte. Trotzdem wirkte Langer nicht enttäuscht aber ausgelaugt. „Für mich war dieses Turnier eine erste Standortbestimmung. Immerhin hatte ich seit September nur selten wegen einer Muskelverletzung spielen können“. In Koblenz hatte er, einschließlich Qualifikation, sieben Partien in acht Tagen bestritten. „Das hat geschlaucht und macht sich dann in einem solchen Finale schon bemerkbar“, so der Ludwigsburger nach der Partie. Dies merkten aber auch die Zuschauer, denn Langer benötigte nach dem Ende des ersten Satzes (4:6) die Hilfe der Physiotherapeutin. „Hier hatte ich muskuläre Probleme. Die drei Spiele mehr, die ich im Gegensatz zu Ruben spielen musste, haben sich in dieser Phase besonders bemerkbar gemacht“. Doch die junge Frau schien ihm wieder auf die Sprünge geholfen zu haben, denn Satz zwei ging dann mit 6:3 klar an den 26-jährigen. Ausgeglichen verlief der dritte Satz. Beide Spieler brachten ihre Ausschlagspiele jeweils durch, sodass der Tiebreak die Entscheidung bringen musste. Und hier hatte dann der Belgier Ruben Bemelmans ganz einfach das bessere Ende für sich, siegte deutlich mit 7:0 und holte sich somit den fünften Challenger Titel in seiner Laufbahn. „Nils war ein schwierig zu spielender Gegner und daher am Ende auch die knappe Entscheidung. Am Schluss hatte ich vielleicht auch das Quäntchen Glück, das man für so einen Erfolg braucht“, freute sich der Belgier über seinen Erfolg. Für die erneut rund 1.500 Zuschauer Unterhaltung pur, die kaum zu überbieten wäre. Doch da war ja auch noch das Doppelfinale. Und auch hier wog die Partie hin und her. Die Entscheidung fiel am Ende durch einen Doppelfehler von Roman Jebavy, die Entscheidung zugunsten des Gegners. Doch auch diese Partie hatte hast zwei Stunden gedauert und alle Zuschauer in ihren Bann gezogen.

So konnten sich eigentlich alle Anwesenden freuen. Vor allem die Zuschauer, die spannenden und hochklassigen Sport geboten bekamen. Aber auch die Organisatoren, da in und um die Arena alles rund lief und es kaum zu Behinderungen bei Spielern und Zuschauern kam. Und auch die Stadtoberen, so war auch Oberbürgermeister Dr. Joachim Hoffmann-Göttig zufrieden: „Koblenz ist ja nicht nur durch dieses tolle Turnier an diesem Wochenende in aller Munde. Aber die Publicity, die dieses Turnier gebracht hat ist mir allemal lieber, zumal hier sehenswerter und hochklassiger Sport geboten wurde. Und wenn man den Zuschauerzuspruch betrachtet, da scheint die Sportfans am Deutschen Eck auf dieses Turnier regelrecht gewartet zu haben“, so der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz. Aber auch Turnierchef Heiko Hampl war zufrieden. „Koblenz scheint das Turnier zu gefallen. Sportlich lief hier alles super. Organisatorisch gab es Kleinigkeiten die gezwickt haben, die aber gottseidank nicht so groß aufgefallen sind“. So scheint es im kommenden Jahr auch eine Neuauflage zu geben. „Wir bleiben aber auf jeden Fall mit dem Termin in der ersten Woche der Australien-Open. Dieser Zeitrahmen hat sich bewährt“, so nochmals Hampl. Mit dabei sein will hier auf jeden Fall wieder Nils Langer, wenn es terminlich passt. „Für uns Sportler war die Woche ein tolles Erlebnis. Viele von uns haben vor so einer Kulisse noch nicht gespielt. Die Fans sind mitgegangen. Das Turnier ist auf jeden Fall eine Bereicherung im Turnierkatalog.“ TH

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Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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