Neuwieder Schützengesellschaft 1833 e.V. - Jahreshauptversamlung

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr

Am Samstag, 15. April Ostereierschießen

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr

Sie lenken weiter die Geschicke der Neuwieder Schützengesellschaft in den nächsten drei Jahren (v.l.) Geschäftsführer Hans Hartenfels, Vorsitzender Heinz Gräf, stellvertretender Vorsitzender Matthias Buddenberg und Kassierer Bernd Munkel. Foto: Hans Hartenfels

20.03.2017 - 12:42

Neuwied. Gut besucht war die Jahreshauptversammlung des ältesten Neuwieder Sportsvereins, der Neuwieder Schützengesellschaft 1833 e.V., im Schulungsraum ihrer Übungsstätte in Nodhausen. Das benutzte Vorsitzender Heinz Gräf dann auch gleich in seinem Rückblick, um sich für das harmonische Beisammensein im abgelaufenen Jahr zu bedanken, was ihm die Leitungsfunktion doch gewaltig erleichtere. Schließlich gilt es im Jahresverlauf doch eine Vielzahl von Veranstaltungen zu organisieren, durchzuführen und zu jedermanns Zufriedenheit abzuwickeln, ob das nun die mannigfaltigen Meisterschaften übergeordneter Organisationen sind oder eigene Veranstaltungen wie Ostereierschießen, Westerntreffen oder das Schützenfest.

Den sportlichen Wert beleuchtete der geschäftsführende Sportwart Volker Bosch. Danach starteten 138 Einzelschützen und 20 Mannschaften bei der Kreismeisterschaft, die 36 Einzel- und elf Mannschaftstitel nach Nodhausen brachten, wobei sich besonders Hans-Peter Bahl mit alleine fünf Einzeltitel hervortat. Beim Bezirk waren es dann noch 14 Einzel- und fünf Mannschaftstitel, plus neun Silber- und 15 Bronzemedaillen. Zur Landesmeisterschaft qualifizierten sich 35 Einzelschützen und fünf Mannschaften, die sieben Mal Einzel-Gold und drei Mal Mannschafts-Gold errangen. Zur Deutschen Meisterschaft der Vorderlader-Schützen schafften es mit Angelika Thiel, Lars Gemmer, Hans-Peter Bahl und Eugen Braun dann vier Neuwieder und zur traditionellen Meisterschaft in München die Luftpistolen-Frauen-Mannschaft Birgit Schambach, Susi Mathes und Margot Höller, die sich mit der Deutschen Vizemeisterschaft ein weiteres Mal in die Annalen eintrug. Ein zweites Standbein hat man durch die Mitgliedschaft in der Deutschen Schießsport Union, wo sich Heinz Gräf und Matthias Buddenberg bei deren Deutschen Meisterschaft jeweils eine Gold- und Uwe Hanf eine Bronzemedaille holten. Was wäre ein Schützenverein ohne Königsschießen, dass endlich einmal zur Freude des Vorsitzenden wieder besser besucht war und Bernd Munkel als Schützenkönig und Friedrich Wilhelm Prinz zu Wied als Jugendkönig ermittelte. Munkel setzte dann noch einen drauf und gewann auch noch das Schießen um den Neuwieder Stadtkönig. In seinem Kassenbericht bewegte Bernd Munkel dann ein gewaltiges Zahlenwerk, fallen doch in Laufe eines Sportjahres enorme Aus- und Einnahmebuchungen an, deren richtige und sachgemäße Buchung die Kassenprüfer Guido Körper und Klaus Steines bestätigten.


Ehrungen und Neuwahlen


Vorsitzender Gräf ehrte dann für langjährige Mitgliedschaft Uwe Preis (10 Jahre), Michael Mai und Wolfgang Scheer (20 Jahre), Eugen Braun (25 Jahre) und Rüdiger Gorgs (30 Jahre).

Bei den Neuwahlen setzte man für die nächsten drei Jahre auf das bewährte Vorstandsteam Heinz Gräf als Vorsitzenden, Matthias Buddenberg als seinen Stellvertreter, Hans Hartenfels als Geschäftsführer und Bernd Munkel als Kassierer. Zu Platzwarten bestimmte man Vitalij Trotno und Bernhard Petroschka und zu Kassenprüfern Stephan Bläsner und Michelle Leclerc. Den umfangreichen Sportbetrieb auf 55 Ständen beaufsichtigen künftig Hans-Peter Bahl, Torsten Bilio, Udo Bonn, Volker Bosch, Eugen Braun, Michael Dutz, Helmut Fricke, Ramona Hanf, Bernd Helbach, Volker Kastrup, Herbert Klein, Wido Kopper, Michelle Leclerc, Rainer Leclerc, Ralf Mendling, Hermann Profittlich, Ralf Ringel, Hans-Peter Späth, Thomas Sonnen, Klaus Steines und Günter Trömmer, die unter sich Hermann Profittlich zum geschäftsführenden Sportwart als Nachfolger von Volker Bosch bestimmten. Als Präventionsmaßnahme hat man Kameras auf dem gesamten Übungsgelände installiert, plant als nächste Baumaßnahme die Erneuerung des Hallendachs der Luftgewehrhalle, drinnen Dämmungsmaßnahmen und evtl. einen baulichen Umbau zur Schaffung eines Umkleideraums.


Vorschau


Nächste größere Veranstaltung ist am Samstag, 15. April das beliebte Ostereierschießen, bei dem man den Rekord des Vorjahres 3.700 Eier übertreffen möchte.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
Weitere Artikel

Lebendiger Marktplatz Remagen e.V.

Freude über großzügige Spende

Remagen. Die Firma PE Innenausstattung GmbH in Sinzig mit Mario Ebert und seinem Team hat den Verein „Lebendiger Marktplatz Remagen e.V.“ mit einer Spende von 250 Euro für seine kulturellen Veranstaltungen unterstützt. mehr...

Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle (WeKISS)

Selbsthilfegruppe in Bad Breisig in Gründung

Bad Breisig. Ein betroffener Ehemann aus Bad Breisig, dessen Frau schwer an Krebs erkrankt ist, hat die Initiative ergriffen und möchte mit Unterstützung der Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle (WeKISS) eine Selbsthilfegruppe für Männer gründen. Die Selbsthilfegruppe versteht sich als Anlaufstelle für Männer, die die Pflege ihrer an Krebs oder einem anderen schweren Leiden erkrankten Frauen übernommen haben. mehr...

Hellenbacher Jonge hatten eingeladen

Offenes Singen feierte in Westum Premiere

Westum. Es war eine gelungene musikalische Premiere mit viel Stimmpotenzial: Erstmals fand in Westum im Gemeindehaus am Freitagabend ein offenes Singen statt. Eingeladen hatten die Hellenbacher Jonge. Die hatten eigentlich auf eine Freiluft-Premiere im Mehrgenerationenpark gehofft. Doch ob des Regenwetters fanden sich nicht ganz zwei Dutzend Westumer in den Räumlichkeiten des Gemeindehauses ein. Die schmetterten dem Wetter dafür ein stimmgewaltiges „So ein Tag so wunderschön wie heute“ entgegen. mehr...

Weitere Artikel

Bernd Pauly feierte ein gelungenes Debüt auf der Trainerbank der SG Elztal

Neue Besen kehren auch in Gering gut

Gering. Welcher Fußball-Trainer kann schon von sich behaupten, an einem Wochenende gleich zweimal gewonnen zu haben? Bernd Pauly aus Mertloch jedenfalls gehört dazu. Am vergangenen Freitag feierte er als Verantwortlicher der Reserve der SG Elztal ein 6:2 (3:1) in der ersten Runde um den Kreispokal der Ligen A/B über die FSG Bengen/Lantershofen/Biresdorf. Keine 22 Stunden später durfte er als neuer... mehr...

Rehabilitationsangebot demnächst in Unkel

Gemeinsame Nutzung eines Übungsleiters der Firma Quadflieg

Unkel. Thorsten Quadflieg hat mit Vertretern der Vorsorge- und Reha-Sport-Gruppe Unkel (VSG) einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Der Übungsleiter der Physiotherapie, Thorsten Quadflieg, wird auch für die VSG Unkel Übungsstunden leiten. mehr...

Ausflug des Chors „mezzoforte wolken“

Ein Tag in der Eifel

Wolken. Der Vorstand des Chors „mezzoforte wolken“ hat einen Vereinsausflug geplant für den 2. September. mehr...

Weitere Artikel

Bambini der JSG Maifeld

Viel Freude beim ersten Training

Polch. Die Kinder zeigten im ersten Training der neuen Bambini Saison wieder viel Freude beim Spiel. Das Training findet jeden Freitag von 15 Uhr bis 16 Uhr unter Leitung von Albert Weckbecker, Christian Maurer und Anton Reiter statt. Treffpunkt ist immer die Maifeldhalle wegen der Rasenerneuerung im Leo-Schönberg-Stadion. Training bei schlechtem Wetter immer in der Halle und bei gutem Wetter nach Möglichkeit im Freien. mehr...

Sinzig braucht einen neuen Kindergarten

Pavillonlösung in Westum soll ganz schnell kommen

Sinzig. Die Stadt Sinzig bildet im weiten Umfeld demografisch gesehen eine Besonderheit. Die Zahl der ganz jungen Sinziger wächst rapide. Eigentlich ein Grund zur Freude für die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung. mehr...

Umweltschutzministerin Dr. Barbara Hendricks überreicht Förderbescheid an der Integrierten Gesamtschule Maifeld

Auf energiesparende LED-Beleuchtung umgerüstet

Polch. Hoher Besuch in Polch: Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorschutz, hat in der Integrierten Gesamtschule (IGS) Maifeld einen Förderbescheid an Alexander Saftig, den Landrat des Kreises Mayen-Koblenz, übergeben. Unterstützt wird damit die Umrüstung auf eine energiesparende LED-Beleuchtung in den Fluren der IGS, die im Dezember des vergangenen Jahres abgeschlossen wurde. mehr...

gesucht & gefunden
Kommentare
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!

Ein Fest, das seinesgleichen sucht

Christian Döpgen:
Handgemachtes von der Firma LivingWood aus Zell (Mosel) www.living-wood.net
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet