Basketball – Club Montabaur e.V.

Schüchterne U-16 wird Vizemeister

U-16 wird Rheinland-Vizemeister – U-18 scheidet dagegen aus

22.01.2018 - 10:21

Montabaur. Am vergangenen Wochenende trafen die U-16 des BBC Montabaur zunächst auf das Team der SG Lützel-Post Koblenz. Bei der Kreismeisterschaft hatte man wegen eines Fehlers beim Kampfgericht mit einem Korb Unterschied verloren.

Die frühe Uhrzeit konnte man beiden Mannschaften anmerken, das Spiel entwickelte sich nur langsam. Bereits im ersten Viertel zeigten sich bereits Schwächen im Abschluss, was sich im zweiten Viertel nicht nur fortführte, sondern ohne Not in einem spielerischen Desaster endete. Alle spielten ohne Selbstvertrauen, mit zu viel Respekt vor dem Gegner und teilweise sogar ängstlich, sodass man lediglich drei Körbe erzielte. Es fehlten klare Entscheidungen und vor allem körperliches Spiel, der Gegner musste in der ersten Halbzeit nur zweimal foulen. Nach einer deutlichen Halbzeit-Ansprache, lief es in der Offensive zwar besser, dennoch baute Lützel-Post den Vorsprung von sechzehn Punkten aus, was vor allem an der schlechten Verteidigungsleistung lag. Dem Gegner musste man sich 74:66 geschlagen geben. „Weder Coach Konor Kulas noch ich können uns erklären, was in der ersten Halbzeit mit den Jungs los war, wo wir völlig ohne jegliches Selbstbewusstsein agierten“, so ein enttäuschter Vorsitzender Ulrich Böhmer nach dem Spiel. „Es lag nicht an den basketballerischen Fähigkeiten der Spieler, sondern an fehlender Stärke im Kopf“, resümierte der für die erste Mannschaft zuständige Mental Trainer Nic Adler. „Daran werden wir arbeiten.“

Nun galt es die Jungs wiederaufzubauen, denn es standen noch zwei Partien an. Gegen die TG Konz spielte man dann auch völlig befreit auf, sodass Coach Kulas wie wechseln konnte. Das Spiel wurde mit 66: 54 gewonnen.

Im letzten Spiel des Turniers ging es für die Jungs des BBC Montabaur und dem Team des Wittlicher TV um nicht weniger als den Titel des Rheinland-Meisterschaft und die damit verbundene Qualifikation zur Rheinland-Pfalz Meisterschaft; der Druck war also groß.

Zunächst spielten beide auf Augenhöhe, jedoch BBC im zweiten Viertel offensiv bessere Entscheidungen traf. Zur Halbzeit führte man deshalb mit elf Punkten. Im dritten Viertel drehten die Montabäurer dann richtig auf und schenkten dem Gegner ganze 20 Punkte ein. Im letzten Viertel konnte man dann nochmal ordentlich durchwechseln, da die Luft bei den Wittlichern offenkundig raus war.

Team, Eltern, Trainer und der Verein feierten bei der Siegerehrung die Vizemeisterschaft. Dennoch gab es ein bisschen Wehmut, ob der vertanen Chance, morgens gegen Lützel-Post.

Auch diese wird man an der am 17. Februar stattfindenden Rheinland-Pfalz Meisterschaft in Lützel erneut treffen. „Bis dahin wollen die Spieler unbedingt an Verbesserungen arbeiten.“

Alles andere als gut lief es für die U-18 des BBC am selben Tag auswärts in Lützel, wo man gleich gegen den Gastgeber antrat. Das Spiel gestaltete sich bis zum letzten Viertel ausgeglichen. Letztlich machte sich das Fehlen des verletzten Kapitäns Alexander Hempel, vor allem körperlich in der Defensive und das frühe Ausscheiden von Topscorer Kevin Wagner, durch vier Fouls bereits nach zehn Minuten, bemerkbar. Im darauffolgenden Spiel gegen MJC Trier, verlor man zudem noch vor der Halbzeit den Co-Kapitän Liam Müller verletzungsbedingt, auch für den Rest des Turniers. Das Team verlor denkbar knapp mit 51:64. Ohne lange Pause ging es gegen TVG Trier weiter. Die Partie gestaltete sich bis zum Ende knapp, wo die BBCler aufgrund der kleinen Rotation, nichts mehr zu setzen konnten und die dritte Niederlage mit 50:53 kassierten.

Die vielen jungen Talente haben dennoch die Chance, mit den Herren II in die Bezirksliga aufzusteigen. Pressemitteilung

des BBC Montabaur

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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