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SV Rheinland Mayen, Fußball-Kreisliga A Rhein/Ahr

Sogar beim Schlusslicht setzte es eine Niederlage

Sogar beim Schlusslicht
setzte es eine Niederlage

Der SV Rheinland Mayen (im grünen Trikot Norman Olck) unterlag auch beim Schlusslicht.Foto: Gernot Weiner

20.03.2017 - 11:06

Mayen. Am 19. Spieltag der Fußball-Kreisliga A Rhein/Ahr gastierte der SV Rheinland Mayen bei der FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf. Nachdem der SV in der Vorwoche gegen Kottenheim eine Niederlage einstecken musste, sollte beim Schlusslicht der Tabelle wieder ein Erfolg her. Und das Spiel begann aus Mayener Sicht auch genau so, wie sie sich das vorgestellt hatten. Christian Trapp brachte seine Mannschaft früh in Führung.

Doch die FSG Bengen zeigte von Beginn an, dass sie keineswegs nur als Punktelieferant herhalten wollte und spielte so ebenfalls nach vorn. Dies wurde belohnt. Nach einem Angriff über die Außenbahn landete eine Hereingabe unglücklich am Oberschenkel von

Yannic Sauerborn - und von dort im eigenen Kasten.

Doch damit nicht genug. Mit einem Doppelschlag konnten die Gastgeber das Ergebnis auf 3:1 erhöhen. Für Patrick Rölle völlig unverständlich: „Im Moment ist es wirklich schwer zu erklären. Wir sind die spielstärkere Mannschaft, schaffen es im Moment aber einfach nicht, unser Spiel durchzuziehen. Da hilft dann die Qualität unserer Einzelspieler auch nicht weiter, wenn du es nicht schaffst, das Ganze auf den Platz zu bringen.“ Vor der Pause kam aber noch einmal Hoffnung auf im Lager der Rheinländer. Norman Olck konnte auf 3:2 stellen. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach Wiederanpfiff verflachte die Partie mehr und mehr. Bengen versuchte, das Ergebnis mit allen Mann zu verteidigen und warf sich mit großer Leidenschaft in jeden Ball. Den Mayenern hingegen fehlte in der Offensive die Durchschlagskraft, sie konnten sich kaum nennenswerte Torchancen erspielen. Die große Chance zum Ausgleich bot sich dann Fabian Haberer kurz vor dem Schlusspfiff. Nach einer Flanke kam er freistehend zum Kopfball, doch er schaffte es nicht, den Ball im Tor unterzubringen.

Eine Situation, über die sich Rölle ärgerte: „Das Ding muss Fabian natürlich machen, das weiß er aber auch selbst. Uns fehlt da im Moment einfach die Selbstverständlichkeit, die Tore zu machen.“ Und so blieb es nach 90 Minuten beim 3:2 für die FSG Bengen. Für Spielertrainer Rölle eine logische Folge der vergangenen Wochen: „Unsere Trainingsbeteiligung ist einfach schlecht. Das rächt sich jetzt. Wir sind alle nicht fit. Wenn du nicht fit bist und nicht trainierst, kannst du auch gegen den Tabellenletzten nicht gewinnen. Zusätzlich hat Bengen hier den größeren Kampfgeist gezeigt und damit das Spiel dann gewonnen.“

Da der SV Remagen sein Spiel mit 0:5 verlor, konnte der SV Rheinland Mayen trotz der Niederlage aufgrund des besseren Torverhältnisses sogar einen Platz gutmachen und belegt nun den siebten Rang der Kreisliga A.


Vorschau


Am Sonntag, 26. März, empfangen die Rheinländer die SG Westum. Für Rölle ist Wiedergutmachung angesagt: „Das Hinspiel haben wir 3:6 verloren. Das wollen wir korrigieren und uns besser verkaufen. Dafür müssen wir aber endlich das Trainingsangebot wahrnehmen und diese Woche zwei Mal trainieren. Dann können wir das Spiel auch erfolgreich gestalten.“ Anstoß ist um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Mayen.

SV Rheinland Mayen: Sauerborn, Cormier (60. C. Haberer), Rölle, F. Haberer, A. Kohlhaas, Oppenhäuser, Grober, Trapp, Olck, M. Kohlhaas, Schlich. HEB

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Kommentare

1. Juden-Deportation vor 75 Jahren

Udo Klein:
Ich teile diese Meinung nicht. Ich persönlich ,Jahrgang 1954 , trage nicht eine direkte Verantwortung der Verbrechen der Nazi Gewaltherrschaft aber ich trage eine Verantwortung dafür, dass so etwas sich niemals wiederholt. Und es ist unsere Verantwortung immer wieder an diese Verbrechen zu erinnern und zu mahnen.
Counsel :
Es waren schlimme Zeiten. Aber: Die Allermeisten, und zumal die vielen Bürger mit Migrationshintergrund, angeblich 25 %, haben das Dritte Reich nicht erlebt. Es leben nur noch wenige Opfer, die als Kinder ins KZ kamen, und praktisch keine Täter mehr. Die Personen, die überhaupt noch eine Erinnerung haben können, über 80 Jahre alt. Und wenn Sie theoretisch an den Verbrechen beteiligt sein könnten, sind sie höchstens Jahrgang 1929 (bei Kriegsende 16Jahre alt) und heute 87 und älter. Da könnte man sich auch an die Verbrechen im 30jährigen Krieg "erinnern". Heutige Deutsche haben mit dem Holocaust so wenig zu tun wie mit der Ausrottung der Indianer oder den laut Altem Testament göttlich angeordneten Völkermorden an den Amalekitern, (Amoriter), Hethitern, Perissitern, Jebusitern und Hiwwitern. Heute wohnt der Tod vor allem im Nahen Osten.
 
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