Kooperation Bonner SC und RheinAhrCampus der HS Koblenz

Sport verbindet

Integrationsturnier mit Geflüchteten

Sport verbindet

Integrationsturnier Gruppe RemagenFoto: privat

30.06.2017 - 15:12

Bonn/Remagen. Anfang Juni begannen um 11 Uhr die lange geplanten Fußballspiele und die aufwändig organisierte Jobbörse für Geflüchtete direkt auf und neben dem Sportplatz des Bonner SC an der Josefshöhe in Bonn. Lebhafte Gespräche zwischen den Gästen aus unterschiedlichsten Kulturen lagen an diesem Tag von Anfang an in der Luft – ganz ohne Berührungsängste. Passend zum Motto des 30. Jubiläumsjahrs des studentischen Austauschprogramms Erasmus+ „Wer sich bewegt, bewegt Europa!“, hatten Studierende des RheinAhrCampus Remagen ein Event konzipiert, das Geflüchtete durch Bewegung integrieren sollte. Und das Konzept ging voll auf!


Fußball bautkulturelle Unterschiede ab


Der Fußball erwies sich dabei als spannendes Mittel, um die noch existierenden Unsicherheiten aufgrund kultureller Unterschiede und sprachlicher Hindernisse abzubauen. Rund 80 – 100 Flüchtlinge, sowie einige Bonner Schüler und viele Ehrenamtliche vom RheinAhrCampus nahmen am Turnier teil. „Besonders stolz war ich darauf, dass meine Studierenden es durch gute Konzepte wirklich geschafft haben, für die Geflüchteten ein Fußballevent zu organisieren, das sichtbar für ein paar Stunden die bedrückenden Erinnerungen an Verfolgung und Not in den Heimatländern überlagerte und bei dem der geteilte Spaß am deutschen Nationalsport die Gemeinsamkeit zwischen Syrern, Afghanen, Somaliern, Deutschen und anderen Spielern im Mittelpunkt stand und ein Strahlen auf die jungen Gesichter brachte“, sagte Dr. Laurent Borgmann, Leiter des Büros Sprachen/Internationales am RheinAhrCampus. Im Rahmen seines Seminars „International Business Simulation“ wurde die studentische Agentur „Comm:UNITY“ gegründet, die diese Begegnungen geplant und organisiert hatte.


Fairness, Teamgeist,Spaß am Spiel


Nach fast vier Stunden Fußball und einem nervenaufreibenden 11-Meter-Schießen stellte sich das Geflüchteten-Team aus Remagen schließlich als Sieger heraus. Doch das Gewinnen stand längst nicht mehr im Vordergrund, sondern vor allem die gemeinsamen Werte wie Fairness, Teamgeist und der Spaß am Spiel. Um dabei gleichzeitig auch die berufliche Integration voranzutreiben, wurde parallel zum sportlichen Turnier eine Jobbörse veranstaltet. Dort boten Informationsstände verschiedener Unternehmen Auskünfte über Jobmöglichkeiten. DHL, IHK, die Agentur für Arbeit und die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg zeigten mit ihrer Teilnahme an diesem Samstagnachmittag ihr Interesse an den Geflüchteten und ihr starkes gesellschaftliches Engagement. Das rege Interesse am Informations-Angebot zeugte umgekehrt vom Willen der Geflüchteten, ihre Kompetenzen und Erfahrungen in ihrer neuen Heimat weiterzuentwickeln und einzubringen. Mit einer „Playercard“ konnten sowohl für die Teilnahme am Fußballspiel, als auch für den Besuch an den Informationsständen und beispielsweise das Einrichten einer beruflich verwertbaren, professionellen E-Mail-Adresse Punkte gesammelt werden. So wurde die Barriere zur Kontaktaufnahme für die Flüchtlinge elegant gesenkt und etwa 60 Flüchtlinge beteiligten sich eifrig an den gebotenen Aktivitäten.


Menschen unterschiedlicherKulturen finden zusammen


Zusammenfassend war es ein rundum gelungener Tag für alle Beteiligten, egal ob Veranstalter, Helfer, Zuschauer oder Teilnehmer. Der Fußball konnte nicht nur ein wenig Leichtigkeit in den Alltag der Flüchtlinge zurückbringen, sondern brachte auch die Menschen unterschiedlichster Kulturkreise spielerisch zusammen. Und da die Spaß-Aktivitäten das Event zum Erlebnis für die gesamte Familie machten, waren unter den Aktiven und Preisträgern auch zahlreiche Kinder und Jugendliche. So führte der Integrations-Cup nicht nur verschiedene Nationen und Kulturen, sondern auch mehrere Generationen zusammen, wie Nils Holzmann als Mitglied des Bonner SC und Bindeglied zum Projektteam am RheinAhrCampus begeistert feststellte.

Garima Ujjainia, Austauschstudentin aus Indien fasste weiter zusammen: „Es war schon spannend, im Kurs International Business Simulation zusammen mit anderen Studierenden aus acht verschiedenen Nationen die Konzepte und die Logistik zu entwickeln, damit dieses Event für insgesamt ca. 200 Menschen zusammen mit dem Bonner SC die angestrebten Ziele erreichte.“ Die Austauschstudentin hatte in dem Projekt für 12 Wochen die Position der Leiterin des Event-Teams übernommen.

Pressemitteilung des

RheinAhrCampus der HS Koblenz

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Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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