Sportliche Leitung in kompetenten Händen

Nina Dielmann und Silke Kolbeck übernehmen den sportorganisatorischen Part von Sijamak Sauer

Sportliche Leitung in kompetenten Händen

Silke Kolbeck (l.) und Nina Dielmann übernehmen die Aufgaben von Sijamak SauerFoto: SC13 Bad Neuenahr

13.06.2017 - 12:28

Bad Neuenahr. Vielen Unkenrufen zum Trotz hat der scheidende sportliche Leiter Sijamak seinen organisatorischen Part während des Turnierwochenendes in kompetente Hände übergeben. Damit ist der Kurstadt Cup an Pfingsten einmal mehr nicht nur das Jahreshighlight schlechthin, sondern vielmehr auch Geburtsstätte kluger Vereinsentscheidungen.

Quasi als Überraschungs-Coup übernehmen mit sofortiger Wirkung Nina Dielmann und Silke Kolbeck die Aufgaben des beruflich nach München versetzten, bisherigen sportlichen Leiters Sijamak Sauer. Parallel bleibt Sauer dem Verein aber noch bis zur Jahreshauptversammlung am 22. September als Vizepräsident Sport erhalten. Gerade die Pessimisten, die seit der beruflichen Versetzung Sauers in die bayrische Landesmetropole dachten, es würde nun für den SC 13 Bad Neuenahr eine schwierige Zeit anbrechen, werden mit der Verpflichtung des neuen Teams an der Stelle der sportlichen Leitung eines Besseren belehrt. Nina Dielmann gilt als Urgestein im Kurstadtclub und springt quasi direkt von der Rolle der Co- Trainerin der Bundesliga Juniorinnen in die neue Aufgabe über. Seit Jahren ist sie für den SC 13 tätig und verfügt über ein ausgezeichnetes Netzwerk im Frauen- und Mädchenfußball. Das Gleiche gilt für Silke Kolbeck, die nach ihren Trainerstationen bei der SG 99 Andernach, dem TSV Schott Mainz und dem 1. FFC Montabaur nun den Platz an der Seitenlinie verlässt und ihre umfangreichen Kontakte im organisatorischen Bereich für den SC 13 nutzen wird. Im Vorfeld haben sich beide Fußballexpertinnen mit Sauer und dem weiteren Präsidium reichlich ausgetauscht und setzten somit auf einen möglichst reibungslosen Übergang. Die wichtigste Änderung zu Sijamak Sauer ist aber die örtliche Nähe der Beiden. „Unsere Spielerinnen brauchen eine sportliche Leitung die man auch greifen kann. Es ist doch klar, dass man aus 550 Kilometer Entfernung zwar organisieren, aber keine ernsthaften persönlichen Gespräche führen kann. Nina und Silke leben in dieser Region, im Fall von Nina sogar fast im Stadion. Die Wege werden wesentlich kürzer für alle Beteiligten. Wir sind froh die Beiden nun in dieser Aufgabe in unserem Team zu haben“, betont der scheidende Amtsvorgänger und wünscht sich für die Beiden den gleichen Vertrauensvorschuss den er selbst bei seinem Start hatte. Sauer selber ist für den Fortgang des sportlichen Geschehens seit der Insolvenz des Vorgängervereins maßgeblich für die sehr positive Entwicklung des SC 13 verantwortlich. Nach seiner Einschätzung hinterlässt er dem neuen Gespann keine hohen Hürden sondern sehr viel mehr ein gut bestelltes Feld: „Wir können hier auf seine tolle Arbeit aufbauen und den Verein weiter voranbringen“, freuen sich Dielmann und Kolbeck auf ihre neue Tätigkeit. Mit der neuen Cheftrainerin Jaqueline Dünker hat der Traditionsverein nun auch noch ganz nebenbei seine Frauenquote exorbitant gesteigert. Mit Saskia Oebel - Noack ist die Koordination des Aufbaubereichs ja auch in weiblicher Hand. Ganz wie es sich für einen Frauenfußballverein gehört. SC13- Bad Neuenahr

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Kommentare
Uwe Klasen:
"Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie" ist obsolet, da diese weder Zeit- noch Bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Um die aus Solar- und Windstrom erzeugten Schwankungen auszugleichen müssen(!) die herkömmlichen Kohle- und Kernkraftwerke mitlaufen, damit im Bedarfsfall genügend Strom zur Verfügung steht um das Netz zu stabilisieren! Die Brennelementesteuer war Verfassungswidrig, kann also den Betreibern des KKW nicht vorgeworfen werden. Zur Weiterverwendung von abgereicherten Brennelementen siehe Reaktortyp BN-800! Außerhalb Deutschlands schreitet die Entwicklung voran!
Matthias Kaißling:
Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie betrug Ende 2016 45.910 MW. Also rund 4mal soviel wie die 8 noch im Betrieb stehenden AKW in Deutschland. Wenn also der Kohle bzw den AKWs nicht Vorrang gegeben würde, könnte die Windkraft sehr wohl mithelfen den Bedarf zu decken. AKWs sind im übrigen auch nur deshalb für die Betreiber rentabel, weil sie nicht für die Entsorgung des Atommülls zahlen müssen, sondern stattdessen noch zusätzlich Steuergelder bekommen (6 Mrd.€ Rückerstattung aus der BrennelementeSteuer)
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Andrea Montermann:
Vielen herzlichen Dank an die Redaktion für diesen hervorragenden Bericht. Als Künstlerin fühle ich mich sehr geehrt und freue mich sehr darüber, wie gut das Ausstellungsprojekt des Landesmuseums recherchiert und vortrefflich dargestellt wurde!! Großes Kompliment an die Autorin!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
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