Judoka des ESV Siershahn in Dillenburg

Starke Kämpfe gezeigt

Starke Kämpfe gezeigt

Die Judoka der ESV Siershahn starteten beim 22. Herborner Bärenpokal. Foto: Privat

19.06.2017 - 13:04

Siershahn. Mit 6 Judoka startete der ESV Siershahn beim 22. Herborner Bärenpokal, welcher mit 387 Kämpferinnen und Kämpfern aus 46 Vereinen außerordentlich gut besucht war. Julius und Livius Köhler gingen in der Altersklasse U11 in gewichtsnahen Pools an den Start. Livius musste sich im ersten Kampf einem starken Gegner nach gutem Kampf geschlagen geben. Den 2. Kampf konnte er dann mit einem Haltegriff für sich entscheiden. Julius gewann seinen ersten Kampf vorzeitig mit Ippon, den zweiten Kampf verlor er knapp nach Punkten und den dritten Kampf konnte er wiederum mit starken Techniken für sich entscheiden. Somit belegten beide den 2. Platz in ihrem Pool. Justus Burth startete in der Altersklasse U13 in der Gewichtsklasse -34kg. Den ersten Kampf konnte er klar mit Ippon für sich entscheiden. Dem zweiten Gegner unterlag er nach gutem Kampf knapp, den dritten Kampf konnte er wieder nach starkem Kampf mit einem Haltegriff gewinnen. Beim Kampf um Platz 3 zeigte Justus starke Techniken und gewann mit Ippon. In der Altersklasse U15 ging in der Gewichtsklasse -43kg Jonas Burth auf die Matte. Seinen ersten Kampf gewann er mit guten Bodentechniken und einem Hebel. Den zweiten Kampf konnte er mit Haltegriff für sich entscheiden. Im dritten Kampf musste er sich einem stärkeren Gegner geschlagen geben. Jonas belegte somit ebenso den 3. Platz. Gino Chiabudini startete in der Altersklasse U15 in der Gewichtsklasse +66 kg. Hier konnte er den ersten Kampf klar für sich entscheiden, auch den zweiten gewann er vorzeitig mit Ippon. Den dritten Kampf musste er trotz guter Ansätze verloren geben. Somit belegte er den 2. Platz. Als Doppelstarter ging er auch in der Altersklasse U17 auf die Matte. Hier konnte er den 1. Kampf klar für sich entscheiden. Im zweiten Kampf gegen einen erfahrenen Gegner musste er sich jedoch geschlagen geben. Auch hier belegt Gino den 2. Platz. Jonas Klein ging in seiner Altersklasse U17 in der Gewichtsklasse -66kg an den Start. Seinen ersten Kampf verlor er klar gegen einen starken hessischen Gegner. Im zweiten zeigte er Kampfeswillen und gewann diesen mit Haltegriff. Den dritten Kampf konnte er sicher mit Ippon für sich entscheiden. Den vierten Kampf gegen den späteren Sieger verlor er knapp nach Zeitablauf aufgrund von zwei kleinen Wertungen. Somit belegte Jonas den 3. Platz. Betreut wurden die Wettkämpfer von ihrer Trainerin Laura Klein. Auch Fabienne Mai, ehemalige ESV Siershahn-Judoka, erkämpfte sich nach verletzungsbedingter Wettkampfpause den 1. Platz in der Altersklasse U17/Gewichtsklasse -57kg.

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Kommentare
Uwe Klasen:
"Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie" ist obsolet, da diese weder Zeit- noch Bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Um die aus Solar- und Windstrom erzeugten Schwankungen auszugleichen müssen(!) die herkömmlichen Kohle- und Kernkraftwerke mitlaufen, damit im Bedarfsfall genügend Strom zur Verfügung steht um das Netz zu stabilisieren! Die Brennelementesteuer war Verfassungswidrig, kann also den Betreibern des KKW nicht vorgeworfen werden. Zur Weiterverwendung von abgereicherten Brennelementen siehe Reaktortyp BN-800! Außerhalb Deutschlands schreitet die Entwicklung voran!
Matthias Kaißling:
Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie betrug Ende 2016 45.910 MW. Also rund 4mal soviel wie die 8 noch im Betrieb stehenden AKW in Deutschland. Wenn also der Kohle bzw den AKWs nicht Vorrang gegeben würde, könnte die Windkraft sehr wohl mithelfen den Bedarf zu decken. AKWs sind im übrigen auch nur deshalb für die Betreiber rentabel, weil sie nicht für die Entsorgung des Atommülls zahlen müssen, sondern stattdessen noch zusätzlich Steuergelder bekommen (6 Mrd.€ Rückerstattung aus der BrennelementeSteuer)
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Andrea Montermann:
Vielen herzlichen Dank an die Redaktion für diesen hervorragenden Bericht. Als Künstlerin fühle ich mich sehr geehrt und freue mich sehr darüber, wie gut das Ausstellungsprojekt des Landesmuseums recherchiert und vortrefflich dargestellt wurde!! Großes Kompliment an die Autorin!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
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