Biathlon-Sport-Club Adenau e.V. sammelt die ersten Titel

Start in die Kreismeisterschaften

Start in die Kreismeisterschaften

Mit zwei Siegen in die Kreismeisterschaften gestartet: Robert Korden. Foto: BSC CS-BILD/Film

10.01.2017 - 15:50

Adenau. Kaum sind die Ligawettkämpfe 2016 für die Adenauer Sportschützen beendet, da beginnen mit dem neuen Jahr auch gleich die Kreismeisterschaften in allen Disziplinen. Schon am ersten Wettkampfwochenende sammelten die BSC-ler einige Medaillen und Titel. Die Disziplin KK Sportgewehr Auflage erfreut sich inzwischen größter Beliebtheit unter den Schützen des BSC und so hoffte der Verein nun auch auf eine Leistungssteigerung, ähnlich wie beim Luftgewehrschießen, nach der Modernisierung und Fertigstellung des neuen KK-Standes. Neu ab der Saison 2017 ist der Zählmodus, denn es wird mit Zehntelringen ausgewertet, um die vielen Ringgleichheiten zu ändern. In der Altersklasse startete das BSC-Team mit Dirk Gröff, Peter Jung und Gerd Stenzel gleich verheißungsvoll mit Rang eins und 916,8 R. Auch in der Einzelwertung waren die Adenauer ganz vorne zu finden: 1. Platz für Dirk Gröff (307,9 R.), Rang drei für Peter Jung (305,3 R.), Rang vier für Gerd Stenzel (303,8 R.), Platz sechs für Rainer Dhein mit 301,8 R. und Ernst-Peter Heinen kam mit 296,0 R. Rang sieben. Nicht so gut lief es bei den BSC-Damen in der Damenaltersklasse. Die Mannschaft kam nicht in Wertung, weil zwei BSC-lerinnen urlaubsbedingt vorgeschossen hatten. Irene Vogt war mit 294,4 R. auf Rang vier die beste Adenauerin. Elke Dhein-Scharbach erkämpfte sich mit 281,8 R. den 5. Platz und einzig Bianca Hilger konnte mit 280,6 R. bei ihrem KM-Debut mit Rang sechs zufrieden sein. Gold und Rang eins eroberte sich die BSC-Mannschaft in der Seniorenklasse A. Brigitte Arenz, Birgit Becker und Robert Thiele erkämpften sich mit 895,5 R. diesen Meistertitel. Bronze holte sich ganz unerwartet BSC II mit Gustav Kohlgraf, Bernhard Brischwein und Wolfgang Maak. Auch in der Einzelwertung belegte R. Thiele mit 301,8 R. einen sehr guten 2. Platz. Bernhard Brischwein folgte ganz dicht mit 301,0 R. auf Platz drei. Mit 299,4 R. wurde Gustav Kohlgraf sechster und Wolfgang Maak gelang Rang elf bei seinem ersten KK-Start bei einer KM. Bei den Seniorinnen A sicherten Birgit Becker mit 298,4 R. und Brigitte Arenz mit 295,6 R. einen Adenauer Doppelsieg und gewannen den Meistertitel und Silber. In der Seniorenklasse C gewann BSC-Dauerbrenner Robert Korden seinen nächsten Meistertitel mit 306,6 R., Klaus Brust belegte Rang zwei bei den Senioren B mit 297,1 R. und Ingrid Metz erkämpfte sich ebenfalls Rang zwei mit 285,7 R. bei den Seniorinnen C. Zusammen gewannen die Drei eine weitere Silbermedaille in der Teamwertung für die Eifelstädter.


KK 50 Meter Auflage mit Zielfernrohr


Dieser Wettkampf stand zum sechsten Mal im Meisterschaftsprogramm und Toni Risse, Robert Korden und Ingrid Metz waren vier Jahre lang die BSC-Pioniere in dieser Disziplin. In diesem Jahr gab es viele BSC-Starter mehr. Die drei routinierten BSC-Oldies gewannen erneut den Meistertitel im Mannschaftswettbewerb mit 899,9 Ringen in der Seniorenklasse B/C. Und auch in der Einzelwertung waren sie wieder vorne: Robert Korden siegte bei den Senioren C mit 308,3 R., Toni Risse wurde mit 296,3 R. Dritter, Ingrid Metz belegte bei den Seniorinnen C mit 295,7 R. Rang zwei.

Das BSC-Team in der Seniorenklasse A mit Claudia Plog, Robert Thiele und Hans Knaack wurde nur zur weiteren Qualifikation gewertet, da C. Plog erkrankt war und am Wettkampftag nicht antreten konnte. In der Einzelwertung gab es dann zwei Medaillen, denn Hans Knaack kam mit 299,7 R. auf Rang zwei und Robert Thiele wurde mit 298,6 R. Dritter. Ganz überlegen gestalteten die Adenauer Altersschützen ihren Wettbewerb. Gerd Stenzel, Ernst-Peter Heinen und Rainer Dhein gewannen den Mannschaftstitel mit 897,3 R. und sicherten sich in der Einzelwertung mit 303,2 R., 297,0 R. und 296,9 R einen hervorragenden BSC-Dreifachsieg und alle drei Medaillen.

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Kommentare
Uwe Klasen:
"Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie" ist obsolet, da diese weder Zeit- noch Bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Um die aus Solar- und Windstrom erzeugten Schwankungen auszugleichen müssen(!) die herkömmlichen Kohle- und Kernkraftwerke mitlaufen, damit im Bedarfsfall genügend Strom zur Verfügung steht um das Netz zu stabilisieren! Die Brennelementesteuer war Verfassungswidrig, kann also den Betreibern des KKW nicht vorgeworfen werden. Zur Weiterverwendung von abgereicherten Brennelementen siehe Reaktortyp BN-800! Außerhalb Deutschlands schreitet die Entwicklung voran!
Matthias Kaißling:
Die installierte Gesamtleistung aus Windenergie betrug Ende 2016 45.910 MW. Also rund 4mal soviel wie die 8 noch im Betrieb stehenden AKW in Deutschland. Wenn also der Kohle bzw den AKWs nicht Vorrang gegeben würde, könnte die Windkraft sehr wohl mithelfen den Bedarf zu decken. AKWs sind im übrigen auch nur deshalb für die Betreiber rentabel, weil sie nicht für die Entsorgung des Atommülls zahlen müssen, sondern stattdessen noch zusätzlich Steuergelder bekommen (6 Mrd.€ Rückerstattung aus der BrennelementeSteuer)
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Andrea Montermann:
Vielen herzlichen Dank an die Redaktion für diesen hervorragenden Bericht. Als Künstlerin fühle ich mich sehr geehrt und freue mich sehr darüber, wie gut das Ausstellungsprojekt des Landesmuseums recherchiert und vortrefflich dargestellt wurde!! Großes Kompliment an die Autorin!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
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