Handball der Turnerschaft Bendorf 1861-1890 e.V.

TSB rockt das Ruwertal

Rheinlandliga: HSG Mertesdorf/ Ruwertal - TSB I 22:24 (9:11)

20.03.2017 - 09:17

Bendorf. Die Turnerschaft Bendorf bricht die Endlosserie im Ruwertal. „Seit drei Jahren haben wir hier nicht mehr verloren“, hieß es nach der Partie wehmütig von einigen Zuschauern bei der ersten Kaltschale. Doch jede Serie bricht eines Tages und am vergangenen Samstag war dieser Tag der Abrechnung gekommen. Bereits im Hinspiel war es bereits die Turnerschaft, die der HSG Mertesdorf / Ruwertal die erste Niederlage seit fast 40 Spielen beibrachte. Nun setzte sich die Bendorfer Truppe auch im Rückspiel gegen den starken Aufsteiger durch.

Bendorf war von Beginn an enorm konzentriert im Spiel. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr war sofort die nötige Spannung zu spüren, um in diesem Hexenkessel bestehen zu können. Bendorf erkämpfte sich demnach schnell einen satten 1:5-Vorsprung nach zehn Minuten. Lucas Litzmann und Moritz Gutfrucht hatten erstmals in der Begegnung zugeschlagen. Nach 14 Minuten traf Marco Lebernegg zum 2:7. Sollte schon verfrüht der sprichwörtliche Zug abgefahren sein? Die Heimmacht Mertesdorf gab sich nahezu kampflos geschlagen? Nein! Durch einige Unkonzentriertheiten fing der Vorsprung an zu schmelzen. Die HSG bäumte sich auf. Über 4:7, 6:8 und 8:9 meldeten sich die Gastgeber einsatzbereit. Allerdings verlor die TSB nie den roten Faden, sondern beließ es stetig bei einer Führung. Zum Pausentee stand eine 9:11-Führung zu Buche. Nach dem fulminanten Start ein kleiner Rückschlag, doch die Einstellung stimmte.

Im zweiten Durchgang musste Trainer Christoph Barthel noch mehr als ohnehin improvisieren. René Engler musste verletzungsbedingt passen und auch seine nominelle Vertretung Christian Schaub fiel in Halbzeit zwei wegen Rückenproblemen aus. Doch die Mannschaft steckte diesen Rückschlag sehr gut weg. Die Lösung wurde im Kollektiv gesucht. Nach 40 Minuten führten die Bendorfer Falken 14:18, von einem Bruch im Spiel keine Spur. Auch von der offensiven Grundausrichtung der Ruwertaler Jungs ließ sich Bendorf nicht abschrecken. Speziell Moritz Gutfrucht, den die Heimfans liebevoll „Chancentod“ tauften, erzielte ein um das andere Mal wichtige Tore aus dem Rückraum. Zusammen mit Lucas Litzmann gehörte er zu den treffsichersten Bendorfern an diesem Abend. 14 der 24 Treffer gingen auf ihr Konto. Über 15:19, 18:22 und 21:23 merkte man den Gastgebern an, die Serie soll nicht reißen. Doch die TS Bendorf blieb ihrer Linie treu. Nach 60 Minute war klar: Die TSB gewinnt mit 22:24 im Ruwertal und beendet den Siegeszug der Gastgeber in der Ruwertalhalle. Mit dem sechsten Sieg in Folge bleibt die Barthel Sieben dem Spitzenreiter auf den Fersen (28 Punkte).

Am kommenden Samstag, 25. März, gastiert die TSB in Kleinich. Gegen die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch wird die nächste Punktejagd eröffnet. Anpfiff ist um 19.30 Uhr in der Hirtenfeldhalle. Der FANbus fährt um 17.00 Uhr am Yzeurer Platz ab.

Es spielten für Bendorf: Stefan Brinkmann, Conni Becher, Lars Dreidoppel, Felix Kersten (2), Lucas Litzmann (6), David Mohrs (4/2), Nicolas Barreteau, Marco Lebernegg (4), Ömer Acar, Christian Schaub, Moritz Gutfrucht (8); im Tor: Matthias Kunz, Björn Boinski.

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Kommentare
juergen mueller:
Auch die RÜBENACHER GEMARKUNG stellt ein NAHERHOLUNGSGEBIET für die Bürgerinnen und Bürger dar - und NICHT nur für die RÜBENACHER. Schon gewusst SPD-Fraktion, dass z.B. der JAKOBSWEG durch die Gemarkung führt und Rübenach eine Wanderkarte mit eingezeichneten Wanderwegen besitzt? Und WER setzt sich dafür ein, dass es bei diesem Nacherholungsgebiet bleibt? Sie bestimmt nicht, Frau Lipinski-Naumann, Sie stimmen eher für eine Erweiterung des GVZ u. nehmen mit Ihren Polit-Kollegen wissentlich eine weitere Beeinträchtigung/Zerstörung von Umwelt u. Natur in Kauf. Wie wäre es einmal mit einem Spaziergang durch die RÜBENACHER GEMARKUNG. Dann werden Sie feststellen (oder auch nicht), dass Sie sich in einem Totgebiet befinden ohne ehemals vorhandene Wildblumen u. Wildtierarten, ohne Vogelgezwitscher etc. - die Folgen einer komplett verfehlten Umweltpolitik. Was die Stadtpolitik bereits im "Kleinen" versaut hat, soll weiteren Bestand haben? UMWELT u. NATUR finden nicht nur im eigenen Garten statt
Uwe Klasen:
Die Mondlandung war auch deshalb möglich weil viele Menschen sich innovativ einbrachten und Lösungen anstrebten. Wenn es aktuell nicht möglich ist den Untergrund entsprechend zu verfestigen dann müssen halt Einschränkungen bei den Kraftfahrzeugen vorgenommen werden! Eine Beschränkung für Kfz mit maximal 7,5 oder auch nur 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wäre eine solche Maßnahme, entsprechend dimensionierte Kfz unterschiedlichster Art gibt es dafür genügend, so dass eine Belieferung mit Gütern oder Entsorgung von Abfällen durchaus möglich wäre.
juergen mueller:
Warum wurde nicht bereits VOR der Bauphase daran gedacht, dass SAND als Untergrund den Anforderungen eines LKW-Anlieferung- sowie z.B. Müllwagen-Verkehrs (26 Tonnen) nicht standhält? Warum ist der SPD-Altstadt-Mitte bei ihren Begehungen (auch der Kornpfortstrasse während der wochenlangen Bauphase) dieser Makel, dessen Beseitigung nun wiederholt Steuergelder kosten soll, nicht aufgefallen? Eine Schuldzuweisung alleine zu Lasten der Verwaltung oder der ausführenden Baubehörde erscheint mir hier als zu einfach gedacht.
juergen mueller:
Die Aussage der Verwaltung u. die (zu)späte Feststellung der SPD-Altstadt-Mitte, die Pflasterung der Kornpfortstrasse vertrage den LKW-Verkehr nicht, spricht Bände. Hat die Verwaltung etwa geglaubt, die Warenanlieferung erfolgt mit der Sackkarre? Was ist mit der wöchentlichen Leerung der Mülltonnen mit einem 26-Tonner? Wenn der SPD-OV-Mitte schon anprangert - FRAGE: "Warum ist hier nicht schon während der monatelangen Bauphase aufgefallen, dass SAND NICHT als LKW-tragfähiger-Untergrund geeignet ist, was jedes Kind bereits weiß? Wozu dann die wöchentliche Begehung der Altstadt(straßen),wenn so etwas nicht auffällt? Die Kornpfortstrasse ist in ihrer GESAMTHEIT NICHT gelungen, wenn neben einer ansehnlichen Oberfläche ein tragbarer Untergrund für die normalen Dinge des Lebens fehlt, Dinge, die es nun einmal mit zu berücksichtigen gilt, wenn man solche Bauvorhaben durchführt. Der Verwaltung die Schuld zuzuschieben an etwas was man mit verbockt hat ist zu einfach aber eben Politik
Thomas Schäfer :
Schade, dass der Verlag diese und andere als Leserbriefe eingesandten Lesermeinungen der gedruckten Ausgabe vorenthalten hat ??
Jürgen Scholten:
Was ich noch vergessen habe !!! Traurig das ein Personalratsvorsitzender solche Kommentare ab gibt !!! Das zeugt von einer großen Voreingenommenheit !!!
Jürgen Scholten :
Sorry dürfte ich mal wissen welche Parteibücher die Herrn haben die diese Kommentare ab geben ??? Unter der Gürtellinie !!!!
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