Schachfreunde Ötzingen 1982 e.V.

Überwältigender Erfolg der Ötzinger Schachjugend

Frédéric Löhr ist Bezirksjugendeinzelmeister in der höheren Altersklasse und Listenführer

Überwältigender Erfolg
der Ötzinger Schachjugend

Die jungen Schach-Talente: (hinten v.l.) Cédric Löhr, Justin Adolf, Leon Stenske und Jannik Ehl, davor Finn Krifka, Eyoel Mekonen und Frédéric Löhr; vorne sitzend: Jannis Groß und Corinna Mondorf; es fehlt Michael Sigtermans.Foto: Privat

10.10.2017 - 10:21

Ötzingen. Mit insgesamt zehn Jugendlichen traten die Schachfreunde Ötzingen bei der diesjährigen Bezirksjugendeinzelmeisterschaft des Schachbezirks Rhein Westerwald an. Vom 2. bis 5. Oktober kämpften 46 Nachwuchstalente des Bezirks in Leutesdorf um die begehrten Titel und Qualifikationen zur Rheinlandjugendmeisterschaft.

Den wohl größten Erfolg hat Frédéric Löhr errungen, der sich traute, statt in seiner Gruppe (U10) in der höheren Altersgruppe U12 anzutreten und dort Sieger wurde. Damit ist er nun Bezirksjugendeinzelmeister U12. Zudem konnte er seine DWZ (Wertungszahl des deutschen Schachbundes zur Spielstärkebestimmung) um 102 Zähler auf 1127 DWZ erhöhen. Dies wiederum brachte ihn in der DWZ-Liste der 9-jährigen in Rheinland-Pfalz auf den ersten Platz.

Sein Vereinskollege Jannik Ehl war ebenfalls Sieger seiner Klasse. In der Altersgruppe U16 wurde er erster und somit Bezirksjugendmeister U16. Sein Kollege Leon Stenske schaffte es als Dritter aufs Siegertreppchen. Sehr erfreulich für das Trainerteam war der Einstand des Nachwuchsspielers Eyoel Mekonen, er erstmals auf einem Qualifikationsturnier antrat und direkt den zweiten Platz erreichte. Als neu gekrönter Bezirksjugendvizemeister U10 überraschte er dabei während des Turnieres so manchen „alten Hasen“ mit seinem Können. Ebenfalls Bezirksvizemeisterin U12 wurde Corinna Mondorf, die damit ihre nach oben gerichtete Leistungskurve eindrucksvoll bestätigte.

Etwas weniger glücklich verlief das Turnier für Justin Adolf (4. Platz U16), Cédric Löhr (7. Platz U14) und Jannis Groß (7. Platz U12), die zwar allesamt gute Partien spielten, jedoch öfters durch Unachtsamkeit ihre gute Stellung verschenkten und die Partien verloren. Sehr positiv hingegen fielen zwei weitere Ötzinger Debütanten auf. Finn Krifka, der mit seinen acht Jahren zu den jüngsten Teilnehmern des Turniers zählte und mit einem 7. Platz in der U10 eine gute Platzierung erreichte. Der Zweite, Michael Sigtermans, kam erst vor vier Wochen in unseren Verein und hatte zu diesem Zeitpunkt keinerlei Vorwissen. In nur vier Wochen eignete er sich bereits ein derart gutes Schachverständnis an, dass er auf Anhieb Platz 6 in der U10 erreichte. Dabei verschenkte er sogar einen ganzen Punkt, da er mangels Erfahrung zwei eigentlich bereits für ihn entschiedene Spiele durch Patt (Bewegungsunfähigkeit des gegnerischen Königs) unentschieden beendete.

Fünf der zehn angetretenen Ötzinger haben sich damit direkt für die Rheinlandjugendeinzelmeisterschaft qualifiziert. Drei weitere dürften einen Nachnominierungsplatz erhalten. Die Jugendabteilung der Schachfreunde Ötzingen sieht sich durch die hervorragenden Ergebnisse einmal mehr in ihrer Arbeit bestätigt und erwartet gespannt das Abschneiden der Teilnehmer der nun kommenden Rheinlandjugendeinzelmeisterschaft Anfang Januar 2018 in Traben-Trabach.

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Kugelmann:
Demokratie lebt vom WANDEL! Macht zu lange ausgeübt, führt zu Selbstüberschätzung derer, die sie glauben zu haben. „Siegessicherheit macht nämlich leichtsinnig und TRÄGE!“ Von 49. 359 Wahlberechtigten wählten 37.653 (76,28%) den CDU-Kandidaten nicht! Das bedeutet, dass sich der neue OB in den kommenden Jahren auch wieder auf eine Mehrheit von Mitbürgern abstützen muss, die sich wenig für Kommunalpolitik interessiert sowie politisch anders orientiert ist. Das macht wie so oft deutlich, welchen Stellenwert das Amt und die Person für die Bürger Neuwieds mittlerweile (40,1 % Wahlbeteiligung) besitzen. Bei einer Wahlbeteiligung (Stichwahl) von nur noch 40,41 % wurden dann aus 11.706 Stimmen 59,56 % für ihn, was letztlich heißt, dass der zukünftige Oberbürgermeister sich auf eine ihn gewählte Minderheit/Wahlberechtigte abstützt, die in naher Zukunft auch wieder unter „Artenschutz“ gestellt wird. „Wer trägt denn nun die Verantwortung für dieses „Desinteresse? Zweifelsohne Politiker mit ihrem Auftreten und Verhalten selbst.“ Wenn die negativen Erfahrungen der Bürger beim direkten Kontakt mit Politikern und Staat überwiegen, formt sich ein Bild des Versagens, des Rückzugs und der Verärgerung. Dagegen muss die Politik vorgehen - durch das Handeln vor Ort. Insofern ist es richtig, Probleme zu benennen, die der Bürger wirklich hat. Noch besser ist es, diese auch lösen zu wollen – ohne Kompetenzgerangel. Deshalb muss es heute und zukünftig lauten „Mehr Staat wagen“. Nicht, um die Wirtschaft zu reglementieren oder die Bürger zu überwachen, sondern um dort besser zu funktionieren, wo es einen berechtigten Anspruch an den Staat gibt. Im Klartext: „Dort, wo der Bürger den Staat wirklich braucht. Das kostet Geld – für die Verwaltung, Lehrer, Polizisten, Schulgebäude, Krankenhäuser etc.. Aber es ist gut angelegtes Geld. Weil Vertrauen in den Staat auch Vertrauen in die Demokratie bedeutet. Und das sollte auf keinen Fall verloren gehen.“ „BEGEISTERN durch VORBILD!“ Dem neuen Oberbürgermeister sind viel Glück und Stehvermögen zu wünschen, auf das er nicht zu einem Getriebenen und Erfüllungsgehilfen einer siegestrunkenen CDU wird, die doch schon jahrelang mit den „Hufen“ gescharrt hatte.
juergen mueller:
Die OB-Wahl ist zu Gunsten von Herrn Langner gelaufen und schon ist man der Meinung, dass sich damit auch die Causa Hofmann-Göttig erledigt hat, die ja angeblich nur ins Leben gerufen wurde, um damit evtl. Einfluss auf den Ausgang der Wahl zu nehmen. Dieses immer wieder kommunal, landes- u. bundesweit auftretende Phänomen der politischen Selbstbereicherung ist wie ein Krebsgeschwür, gegen das man noch kein Mittel gefunden hat (oder nicht finden will). Das ist keine Krankheit, die von Zeit zu Zeit immer mal wieder ausbricht, sondern ein fester Bestandteil der Politik (auch der Wirtschaft) ... und sie hat einen Namen:"GIER". Die bereits angekündigte Rechtfertigung von Hofmann-Göttig sollte man zur Kenntnis nehmen u. mehr nicht. Sein Selbstloblüge für eine nie stattgefundene finanzielle Einbuße war charakterlos u. obendrein eine Verarschung der Wählerschaft. Verdienste für Koblenz hin oder her - sein Handeln (u. das von BECK) war Missbrauch, Manipulation u. Beliebigkeit.
juergen mueller:
Herr Langner lässt ein klares Wort zu der Causa Hofmann-Göttig vermissen u. verschanzt sich vielmehr hinter einer schwammigen Äusserung, die für ihn, da die Voraussetzung fehlt, ohnehin nicht von Belang ist. Zu der Frage, ob hinter dem Ganzen System steckt u. Probleme mit Geld gelöst werden, so muss dies mit JA beantwortet werden, ein System, das nicht nur in der Politik ein Zuhause hat. System steckt auch hinter der Tatsache, dass es kein Zufall ist, dass ausgerechnet jetzt unmittelbar vor der Stichwahl Tatsachen an`s Licht kommen, die bereits vor Jahren bekannt waren, aber zu diesem Zeitpunkt keine auswirkende Brisanz hatten. Wer hier seine schmutzigen Finger wirklich im Spiel haben könnte, lässt sich nur erahnen, zumal es hierzu ja bereits das passende Vorspiel gegeben hat. Trotz der Verdienste von Hofmann-Göttig u. der Parole fair zu bleiben muss es erlaubt sein, weiterhin politische Selbstbedienungsmentalität, Systemfehler, Vettern- u. Lügenwirtschaft an den Pranger zu stellen.
juergen mueller:
Die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand ist in der BRD ein Rechtsakt/Verwaltungsakt, mit dem z.B. hochrangige politische Beamte ohne Angabe von Gründen aus dem aktiven Dienst entfernt werden können. Hofmann-Göttig ist sein Abgang mehr als vesüßt worden, dank einer Schlupfloch-Gesetzgebung, die sich die Politik selbst verpasst hat. 2013 hatte Hofmann-Göttig noch als bereits bis dahin personifizierter Ruhegehaltsabsahner die Unverschämtheit sich selbst eines nie stattgefundenen finanziellen Verzichtes selbst zu loben u. war sich dieser wissentlichen Lüge durchaus bewusst. Auch als OB, und damit weiterhin als potenzieller Absahner in nicht wenigen Aufsichtsräten vertreten, hat er seine ihm in die politische Wiege gelegten Nehmerqualitäten bewiesen, was nicht heißt, dass dies auch nach Ende seiner Amtszeit nicht mehr der Fall sein wird. Einem kann sich die Politik gewiss sein - eine/n Insolvenz/Konkurs wird es bei der Selbstbedienungskette POLITIK nicht geben.
juergen mueller:
Alles gut. Erwartungsgemäß hat Herr Langner das Rennen gemacht. Koblenz hatte noch nie einen so jungen Stadtchef und die Zeit wird zeigen, ob diejenigen, die ihn gewählt haben, mit ihrer Wahl zufrieden sein können. Herr Langner wird sich an seiner "David-Langner-GARANTIE" messen lassen müssen. Ob die Einlösung dieser Garantie in ihrer Gesamtheit in 8 Jahren Amtszeit zu schaffen ist, ist fraglich. Ein Punkt seiner Garantie dürfte bereits, darf man den Medien Glauben schenken, ein Auslaufmodell sein - den NAHVERKEHR (ÖPNV) attraktiver zu machen mit einem Fahrpreis von 2 EURO (anstatt wie bisher 2,95) - "Die Preise im NAHVERKEHR sollen bundesweit angehoben werden". Mobilität - weniger Staus - mehr Tempo 30 (JEDE einzelne Straße anschauen) - Radwegenetz - Umwelt (SCHÜTZEN? - Klimaschutzbeauftragter - WARUM?) - BEHÖRDEN stärken - WARUM? (siehe unseren aufgeblasenen Beamtenapparat) etc. Die Wertschätzung des Volkes hat Sie souverän gewählt - oder war sie mal wieder der Idiot vom Dienst?
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