Meckenheimer SV – Badminton U19-S2-BL

Unerwartete 3:5- Niederlage in Siegburg

25.10.2017 - 13:27

Meckenheim. Am Samstag spielten die Meckenheimer Junioren auswärts gegen den Siegburger TV J1. Vielversprechend begann der MSV sein Spiel beim Tabellenletzten mit dem ersten Herrendoppel: Tim Roth und Pius Keusgen hatten nur wenig Mühe bei ihrem 21:10 und 21:7-Erfolg gegen ihre Kontrahenten Lachmann / Peschke. Dass dies nur ein Strohfeuer war, zeigte das zweite Herrendoppel mit Linus Römke und Luca Mermagen: Ihre durchaus schwächeren Gegner Lübke / Höffgen holten sich knapp den ersten Satz mit 21:19, begünstigt durch viele technische Fehler der MSV’ler. Auch der zweite Durchgang zeigte ein zerfahrenes Spiel der beiden Apfelstädter, welches aber mit viel Glück mit 21:18 an Römke / Mermagen ging.

Der entscheidende dritte Satz brachte keine Änderung und so mussten sich die beiden Meckenheimer letztlich nach vielen technischen Fehlern mit einem 20:22 geschlagen geben.

Das Damendoppel ging kampflos an die Spielerinnen des MSV, da der Siegburger TV nur mit einer Dame angetreten war. Tim Roth lieferte sich mit Kiran v. Peschke ein spannendes Duell: Nachdem Peschke den ersten Satz knapp mit 21:19 für sich verbuchen konnte, drehte Tim Roth den zweiten Satz und erkämpfte sich durch ein 21:18 den dritten Durchgang. Hier wiederum hatte allerdings der Siegburger gegen Roth nach einem durchaus spannenden und sehenswerten Satz knapp mit 22:20 die Nase vorn. Linus Römke sorgte durch einen verdienten 21:18 und 21:15-Erfolg im dritten Einzel gegen Lachmann für den zweiten Punkt der Meckenheimer. Pius Keusgen trat im dritten Einzel gegen den deutlich jüngeren Marek Höffgen an.

Durch unkonzentrierte, defensive Spielweise und eine insgesamt zu hohe technische Fehlerquote musste Keusgen beide Sätze mit 21:13 und 21:8 an Höffgen abgeben.


Dameneinzel


In ihrem Dameneinzel traf Leoni Höhfeld auf Hanna Dünnwald. Die jungen Damen zeigten eine Partie auf Augenhöhe, die an diesem Nachmittag zu Gunsten der Gastgeberin verlief: Im ersten Satz verschenkte L. Höhfeld wertvolle Punkte durch technisch unsaubere und defensive Spielweise und gewann nur knapp mit 21:19. Im zweiten Satz gelang es Höhfeld zwar besser, ihre Gegnerin unter Druck zu setzen, blieb jedoch deutlich unter ihrem eigenen Niveau.

Dünnwald spielte ihre Stärken aus und konnte mit einem Qäntchen Glück den zweiten Satz mit 23:21 für sich gewinnen. So ging es für die Damen in den entscheidenden dritten Satz, in dem beide hart um Punktgewinn kämpften. Nach einem überraschenden „Timeout“ seitens Dünnwald bei einem Punktestand von 16:13 für Höhfeld, gelang es Dünnfeld schließlich das Spiel zu wenden und mit den besseren Nerven am Ende einen 26:24-Satzsieg und somit einen weiteren Punktgewinn einzufahren.

Das Mixed mit Miriam Schäfer und Tim Renner gegen Hanna Dünnwald und Nicolas Lübke zeigte insgesamt eine schwache Leistung: Zu viele technische Fehler, Probleme im Stellungsspiel, Aufschlagprobleme und ungenutzte Angriffschancen erbrachten zum Abschluss dieses Spielnachmittages den Satzgewinn von 21:12 und 21:11 und somit den Endstand von 5:3 für die Junioren des Siegburger TV. Als Fazit war es gegen einen schwachen Tabellenletzten eine insgesamt noch schwächere Leistung der MSV’ler, sodass die „rote Laterne“ nun an die Apfelstädter ging. Nach den Herbstferien treten die MSV’ler am 18. November ihr letztes Hinrundenspiel in Wachtberg an.

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Kommentare
Tobias Schneider:
Ich bin Hofmann-Göttig dankbar, dass er schweren Schaden in Millionenhöhe von der Stadt abgewendet hat. 2010/2011 wollte Walterpeter Twer als der Herausgeber der Rheinzeitung die Stadt drängen, der TUS Koblenz für viele Millionen ein neues Stadion zu bauen. (Die TUS war damals kurz in der 2. Bundesliga.) Das hätte die Stadt viele Millionen gekostet. Hofmann-Göttig war standhaft und hat der TUS erklärt, dass die Stadt sich das nicht leisten kann. Hätte sich Walterpeter Twer durchgesetzt, hätte die Stadt jetzt ein riesiges Stadion für einen unterklassigen Verein und Millionen zusätzlicher Schulden am Hals. Daher: Danke JoHo, dass Sie trotz der publizistischen Macht von Herrn Twer Rückgrat bewiesen haben. Die RZ hat den OB danach lange nicht mehr im Bild abgedruckt oder wohlwollend über ihn berichtet. Ich vermute, dass das aktuelle Herumreiten auf den Verfehlungen von Herrn Hofmann-Göttig gerade in der Rheinzeitung ein spätes Nachtreten von Herrn Twer ist.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
Thomas Schmitz:
Hallo Herr Müller, klar, kann man die Bezahlung jetzt nicht mit der Bezahlung eines durchschnittlichen Angestellten vergleichen. Aus meiner Tätigkeit als Steuerberater weiß ich, was so manch Inhaber eines mittelständischen Unternehmens oder zum Beispiel ein Radiologe an Einkommen hat. Zum Teil übersteigt das die von Ihnen genannten Beträge deutlich. Wenn man dann sieht, welche Bedeutung die Entscheidungen eines Abgeordneten für uns alle haben kann, halte ich die Bezahlung nicht für unangemessen.
juergen mueller:
Es gibt Zeitgenossen, die einen auf der Straße unaufgefordert anquatschen - JA, ich habe diesen Artikel zum Anlass genommen mich zu der Finanzierung der MdB durch den Steuerzahler zu äussern. Vergessen habe ich zu erwähnen, dass diese 2014 mal so einfach beschlossen, ihre Einkünfte an den sogen. Nominallohnindex zu koppeln (durchschnittliche Entwicklung der Bruttomonatsverdienste der Beschäftigten), um einer öffentlichen, strittigen Debatte, verbunden mit der Diätenerhöhung, zu entgehen. Desweiteren, sich unsere sogen. Volksvertreter neben ihrem "regulären Politikersalär" eine Reihe versteckter Nebenleistungen gönnen. Auch die Frage bleibt, warum die MdB nicht selbst für ihre Pension privat vorsorgen müssen, sondern der Steuerzahler? Warum bekommen diese eine STEUERFREIE Kostenpauschale von monatl. 4318 Euro? Warum muss der Steuerzahler für diese ungerechtfertigte Vollalimentation mit seiner Arbeitskraft aufkommen um selbst nachher Altersarmut genießen zu dürfen?

Den Rücken der Gläubigen stärken

Thorsten Meier:
Guten Tag Herr Hambürger, ich verstehe nicht, was Sie unter UNSERE Kollekten und Kirchensteuer verstehen. Wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, wird von Ihrem Gehalt doch keine Kirchensteuer eingezogen. Es zwingt Sie doch auch keiner, Geld für eine Kollekte zu geben. Warum sprechen Sie Kirche das Recht ab, frei über die Nutzung Ihrer Gelder zu entscheiden? Die Kirche maßt sich doch auch nicht an, Ihnen vorzuschreiben, was Sie mit ihrem Geld machen. Liebe Grüße Thorsten Meier
juergen mueller:
Die jetzige Aufregung kann ich beim besten Willen als einer derjenigen nicht verstehen, der bereits vor 38 Jahren seinen Kirchenaustritt begründet vollzogen hat. Limburg und Södertälje gab es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon - auch, dass kirchlicherseits Spenden z.B. für ein Kinderhilfswerk eingefordert wurden, Spenden, von denen ein kirchlicher Würdenträger seine "PENTHOUSWOHNUNG" renovieren ließ. An der Scheinheiligkeit und der Macht des Geldes hat sich auch nach Jahrhunderten kirchlicherseits NICHTS geändert, im Gegenteil, es gehört nach wie vor dazu. Der Slogan:"Den Rücken der Gläubigen stärken" ist genauso vermessen u. penetrant heuchlerisch scheinheilig, wie, als wenn ein Politiker "der Gläubigen" mit ersetzt "der Bürger" hinausposaunt. Wem bekannt ist, welcher "Reichtümer (Bares inkl. Immobilien, Ländereien)" sich die Kirche erfreuen darf, der sollte sich doch fragen:"WARUM stärkt man den Rücken der Gläubigen u. Hilfsbedürftigen nicht davon?" WARUM immer "DIE ANDEREN?"
Armin Linden:
Ich kann Sie sehr gut verstehen M. Hambürger. Wer sich mit Kirchen, mit beiden - i.d. Tiefe beschäftigt, stellt fest, was für ein Partyzug mit Riesem Anhang seit Jahren unterwegs ist. Party all over the world. Bonifatius - Caritas ..egal wer. Am besten ist die Partymeile der Evangelisten. Die nehmen direkt Familie u. Partner mit. Ordentlich abfüttern. Dieses ganze unkultivierte Verhalten, wurde hier bei uns massiv durch Deutsche Bischöfe gefördert. Nichts anderes. Da fällt auch "Benedetto" als Türöffner Kirche ist kein Vorbild mehr. Pfarrer vor Ort müssen ran. Trier - München - Berlin feiert Party. Jetzt bauen wir erst mal in Schweden-
Regionale Kompetenzen

 
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