Handball-Verbandsliga Ost

Ungefährdeter Erfolg zum Jahresauftakt

HSG Römerwall - HSG Kastellaun/Simmern II 32:23 (18:11)

Ungefährdeter Erfolg zum Jahresauftakt

Frisch verheiratet: Tim Binnes machte auch auf dem Handballfeld viel richtig und erzielte gleich zwölf Treffer.Foto: privat

10.01.2017 - 08:30

Rheinbrohl. Nachdem die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall vor der Weihnachtspause den zweiten Tabellenplatz der Handball-Verbandsliga Ost erobert hatte, galt es, diesen Spitzenrang in der ersten Partie im Jahr 2017 im Heimspiel gegen die Oberliga-Reserve der HSG Kastellaun/Simmern zu verteidigen.

Den etwas besseren Start erwischten die Gäste aus dem Hunsrück, die zunächst mit 3:1 in Führung gingen. Anschließend kam die heimische HSG in Abwehr und Angriff besser ins Spiel und drehte den Spielstand zu ihren Gunsten auf 5:3.

In der darauffolgenden Phase blieb es bei einem knappen Vorsprung für die Mannschaft von Trainer Marcus Schütz, bevor sich die Hausherren durch einige schnelle Tore in den letzten zehn Minuten vor der Pause von 10:8 auf 18:11 absetzen konnten. Dabei war es vor allem der frisch verheiratete Tim Binnes, der an diesem Abend auch auf dem Handballfeld viel richtig machte und zahlreiche Treffer im Tempogegenstoß erzielte. Mit diesem angesichts der Heimstärke des Teams vom Römerwall recht beruhigenden Sieben-Tore-Vorsprung ging es in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff fehlte bei der gastgebenden HSG in einigen Situationen etwas die Konzentration, vor allem im Torabschluss, weshalb die Hunsrücker ihren Rückstand zunächst auf fünf Treffer verkürzen konnten. Nachdem die Mannschaft um Kapitän Sebastian Zwick dann jedoch durch drei Treffer in Serie den Spielstand nach 40 absolvierten Minuten auf 24:16 schraubte, schwanden allmählich die letzten Zweifel am nächsten Heimsieg.

In der verbleibenden Spielzeit betrug die Führung stets sechs bis zehn Tore, weshalb der doppelte Punktgewinn für die HSG Römerwall trotz eines insgesamt eher überschaubaren spielerischen Niveaus zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr geriet. Trotz des letztlich souveränen und verdienten 32:23-Erfolgs muss in den bevorstehenden schwierigen Auswärtsspielen sicherlich eine deutliche Leistungssteigerung her, um eine Chance auf Zählbares zu haben.

HSG Römerwall: Julian Dannenberg (Tor), Andreas Rosbach (Tor), Raphael Binnes, Tim Binnes (12), Simon Bönder (6), Christoph Fritzen (3), Paul Klaes (3), Sebastian Rolser (1), Nils Röser, Jonas Röttgen (3), Philipp Stuntz (2), Dominik Stuntz und Sebastian Zwick (2).


Vorschau


Nach einem spielfreien Wochenende steht für die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall am Sonntag, 22. Januar, die wohl schwierigste Aufgabe der Saison, auswärts beim Tabellenführer TuS Horchheim, an. Das Hinspiel am ersten Spieltag konnte die HSG vor heimischem Publikum zwar klar für sich entscheiden, jedoch fuhr Horchheim nach anschließendem Trainerwechsel gerade in seinen Heimspielen fast ausnahmslos deutliche Siege ein.

Dennoch wird die HSG Römerwall sicherlich alles daran setzen, den Tabellenführer und Favoriten ein wenig zu ärgern und vielleicht sogar durch einen Auswärtssieg selbst die Spitzenposition zu erobern. Bei diesem Vorhaben hofft das Team auf die Unterstützung durch möglichst viele mitreisende Fans der HSG Römerwall. Anwurf in der Sporthalle Asterstein ist um 19 Uhr.

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Kommentare

Hunde aus Rumänien übernommen

Claudia Heinen :
Danke an alle die das ermöglicht haben
Elke Kums:
Toller Bericht und ein herzliches Danke an Alle, besonders an das TH Ransbach-Baumbach
Birgit Rödiger :
Wir Danke euch von Herzen für eure Hilfe und den Hunden eine Chance auf ein schönes Leben zu geben.
Heinz Wagner :
Vielen Dank für diesen super Artikel. Bitte sprechen Sie Herrn Press, unseren herzlichsten Dank aus. Gerne laden wir Herr Press, schon zu unseren nächsten Aktivitäten ein. MfG Heinz Wagner 1. Vorsitzender Steinhauergesellenzunft
juergen mueller:
Ergänzend darf ich hinzufügen, dass besagten Politikern anscheinend NICHT bekannt ist, dass immer mehr KINDER unter 15 Jahren, die länger als 4 Jahre von Hartz IV abhängig sind,in Deutschland an der ARMUTSGRENZE leben u. sich deren Zahl von 12/2013 bis 2016 dramatisch erhöht hat. Familienplanung bedeutet heute oftmals Armutsrisiko für die Kinder. Trotz wachsender Steuereinnahmen (bis 2020 = ca. 54 MILLIARDEN EURO) hält die Politik das Ausmaß an Kinderarmut in Deutschland anscheinend NICHT für handlungsbedürftig, eine IGNORANZ mit UNFÄHIGKEIT auf Kosten der Jüngsten. Anstatt ohne Hirn u. Wissen einfach nur als Plaudertasche dazustehen, sollten sich Frau Artz u. Herrn Jakob erst einmal mit der Realität befassen.
juergen mueller:
Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Selbstverständlichkeit Politiker uns ihre teils paranoide Weltanschauung von Frieden, Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit suggerieren. Die europäische Gemeinschaft bedeutet für Senioren Frieden und für Kinder eine sichere Zukunft. Noch nie war die Gefahr so groß in einen Kriegskonflikt hineingezogen zu werden und die sichere Zukunft unserer Kinder beginnt (oder sollte beginnen) bereits mit dem Erhalt eines Glücksloses für den Erhalt eines KITA-Platzes. Das zu wissen scheint Frau Artz u. Herr Jakob fremd zu sein. Und es geht noch weiter mit der angeblich so sicheren Zukunft. Eine sichere Rente z.B. ist doch so instabil wie lange nicht mehr, ebenso wie eine generelle Grundsicherung im Alter, die man wohl eher treffenderweise als Armutsgrenze bezeichnen kann (was allerdings nicht für Politiker gilt). Friedenssicherung, Wirtschaftskraft, Sicherung der Arbeitsplätze - altbekannte, ausgeleierte Phrasendrescherei mit Stammtischcharakter.
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