Fußball-Bezirksliga Mitte

Vordereifels Trainer Geisen: „Das war gar nichts“

SG Moselkern/Müden/Traben-Trarbach – SG Vordereifel 4:1 (1:0)

17.05.2017 - 14:00

Traben-Trarbach. Am vorletzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte setzte sich die SG Moselkern/Müden/Traben-Trarbach gegen seinen Lokalrivalen SG Vordereifel verdient mit 4:1 (1:0) durch und revanchierte sich für die im Hinspiel erlittene 0:3-Niederlage.

Die 300 Zuschauer wurden in den ersten 45 Minuten mit Mittelfeldgeschiebe und seltenen Torraumszenen eher gelangweilt. Unbestrittener Höhepunkt war die 1:0-Führung der Gastgeber. Nach schöner Vorarbeit von Spielertrainer Andreas Oberreiter markierte Markus Thönnes die Moselkerner 1:0-Pausenführung. In der zweiten Halbzeit war endlich Derbytime angesagt, entwickelte sich eine unterhaltsame Begegnung. Über den ersten Treffer nach der Pause durfte sich zunächst der Gästeanhang freuen, als Torjäger Patrick Stein in der 53. Minute ein Zuspiel von Steffen Diensberg zum 1:1 verwertete. Es sollte die letzte nennenswerte Aktion der Geisen-Elf sein, denn fortan dominierten die Platzherren und das mit zählbaren Erfolg. Die Vordereifler schossen zwar noch ein Tor, es war aber ein Eigentor. Nach Flanke des einheimischen Angreifers Thönnes beförderte Max Geisen (55.) das Leder per Kopf unglücklich ins eigene Tor – es stand 2:1.

Als Julian Hartmann (63.) wegen wiederholten Foulspiels Gelb/Rot gesehen hatte, begann ein Sturmlauf der Gastgeber. Die in Unterzahl agierenden Gäste resignierten sichtlich und waren dem Torhunger der Moselaner ausgesetzt, die allerdings mit ihren zahlreichen Torchancen unkonzentriert oder leichtfertig umgingen. Michael Freiwald (57.), Oberreiter (68.),

Freiwald (70., 77.), Arlind Schmitt (77.) und erneut Oberreiter (79.) wussten mit ihren klaren Tormöglichkeiten nichts anzufangen. In den Schlussminuten dann doch noch Torjubel im Moselkerner Lager. Schmitt (83.) und Freiwald (90.+1) sorgten am Ende für einen hochverdienten 4:1-Erfolg, der auch höher hätte ausfallen können. Vordereifels Trainer Peter Geisen war von der schwachen Vorstellung seiner Mannschaft enttäuscht und formulierte kurz und bündig: „Das war gar nichts.“

Bei den Kombinierten war Spielertrainer Oberreiter über den Sieg seiner Elf erfreut. Sein Blick galt außerdem den Ibald-Zwillingen Martin und Peter, die ihre Laufbahn beendeten. „Mit diesem Sieg in unserem letzten Heimspiel haben wir unseren Ibald-Zwillingen ein schönes Abschiedsgeschenk zum Ende ihrer Karriere gemacht.“

Am letzten Spieltag ist die Oberreiter-Truppe am Sonntag um 15 Uhr bei der SG Unzenberg zu Gast. Zur gleichen Anstoßzeit empfängt die SG Vordereifel den TuS Rheinböllen.

SG Moselkern/Müden/Traben-Trarbach: Steitz – Breitbach, M. Ibald, Röhrig, Schnorpfeil (88. Angsten), Oberreiter (87. T. Viertl), Freiwald, Marc Thönnes, P. Ibald, Markus Thönnes (75. Windheuser), Schmitt.

SG Vordereifel: Sesterhenn – N. Diensberg (60. Feldhausen), Geisen, Weiler, Hoffmann, T. Hartmann (69. Shepherd), J. Hartmann, Hammes, N. Diensberg, Anheier (86. Risser), Stein.

Schiedsrichter: Benjamin Klapper (Andernach).

Zuschauer: 300.

Tore: 1:0 Markus Thönnes (34.), 1:1 Patrick Stein (53.), 2:1 Max Geisen (55., Eigentor), 3:1 Arlind Schmitt (83.), 4:1 Michael Freiwald (90.+1).

Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte gegen Julian Hartmann (63., Vordereifel) wegen wiederholten Foulspiels.

LS

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Kommentare
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!
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