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Fußball-Rheinlandligist SG Eintracht Mendig/Bell will den Abstieg auf jeden Fall verhindern

„Wir vom Vorstand haben Vollgas gegeben“

09.01.2017 - 10:21

Mendig. Fußball-Rheinlandligist SG Eintracht Mendig/Bell lässt nichts unversucht, um den Klassenverbleib doch noch zu realisieren. „Wir vom Vorstand haben Vollgas gegeben, jetzt muss die Mannschaft liefern“, verdeutlichte der Vorsitzende Harald Heinemann und verbreitete gleichzeitig die nötige Aufbruchsstimmung. „Trainer Florian Stein wird alle Spieler konditionell auf einen Stand bringen und ein Team auf den Platz bringen, das in der Woche vorher auch zusammen trainiert hat. Durch unsere vielen Ausfälle haben wir viele Spiele in den letzten 20 Minuten verloren. Das soll nach der Winterpause nicht mehr passieren.“ Nach Charles Butte und Joshua Schmickler stieß auch noch Stürmer Lars Bohm aus der „Konkursmasse“ des Noch-Oberligisten Spvgg Burgbrohl zur Eintracht. Alle drei Akteure sind sofort spielberechtigt. Das gilt auch für den zuletzt vereinslosen Stephan Schikora. Bei Malte Wedemeyer gestalten sich die Verhandlungen mit der DJK Kruft/Kretz um die Ablösesumme weiterhin schwierig. Mit Takeru Iino kehrt Mitte Januar ein alter Bekannter aus Japan zurück. Bei ihm bleibt allerdings abzuwarten, in welchem Fitness-Zustand er sich präsentiert und ob er dem Verein direkt helfen kann. Jason Franke hat den Verein mittlerweile verlassen, er wird mit dem VfL Leverkusen in Verbindung gebracht. „In der Hinrunde haben von unserer Viererkette zumeist nur zwei Spieler trainieren können, das war kein Zustand“, blickte Heinemann zurück. „Nun haben wir das Spielermaterial, um zwischen einem 4:4:2- oder einem 4:3:3-System auch mal variieren zu können. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es noch was wird mit dem Klassenverbleib.“ Am vergangenen Freitag jagte Trainer Stein seine Jungs zum Auftakt gleich einmal um den Laacher See, vier Läufe über etwa zehn Kilometer mussten sie zuvor in Eigenregie absolviert haben. Am Sonntag bat „Hausherr“ Stein seine Spieler zum Zirkeltraining in die Sporthalle der Mendiger Grundschule, wo er selbst als Lehrer unterrichtet. Dass die Mendiger nichts unversucht lassen, trotz der misslichen Lage die „Mission Nichtabstieg“ zum Ende zu bringen, zeigt sich daran, dass mit Peter Knöll vom Fitnessstudio Vitamed in Mendig ein Athletik-Trainer installiert wurde, der sich zweimal pro Woche „liebevoll“ um die Spieler kümmern wird. 21 Spieler gehören dem Kader der Eintracht an. Am Sonntag beim Zirkeltraining fehlten Schikora, Magomed Ibragimov (beide beruflich verhindert), Schmickler (privat verhindert) sowie Kevin Wendt und Kevin Kostrewa, die aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse auf eine Anreise verzichteten. Torhüter Jan Heinemann blieb nur die Zuschauerrolle. Er musste zuletzt wegen eines Sporns im rechten Ellenbogen eine Woche lang einen Gips tragen, um den Arm ruhigzustellen. „Die Probleme traten schon vor der Winterpause auf“, gab der Schlussmann einen Einblick in das Krankheitsbild. „Nach zwei oder drei Tagen Pause waren die Schmerzen wieder weg, doch nach Weihnachten wurde es immer schlimmer.“ Ob er operiert werden muss, wird sich noch zeigen. Der sportliche Leiter, Frank Schmitz, deutete an, noch zwei weitere Spieler verpflichten zu wollen. „Das sind aber noch offene Personalien, nichts ist spruchreif.“ An Spekulationen um die ungewisse Zahl der Absteiger auch wegen des angekündigten Rückzugs der Spvgg Burgbrohl wollte er sich nicht beteiligen: „Wir denken von Spiel zu Spiel und sollten auf jeden Fall fünf Mannschaften hinter uns lassen. Dann sind wir auf der sicheren Seite.“

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Uwe Klasen:
Zitat: "...der schweigenden Mehrheit der Europa-Befürworter ..." --- Woher nehmen die Initiatoren dieser "Bürgerinitiative" dieses Wissen? Vielleicht wollen die Völker in Europa in freier Abstimmung (Volksabstimmungen) bei der Gestaltung der Union mitwirken? So wirkt alles "übergestülpt", die EU wird als fremdbestimmendes, bürokratisches Monster wahrgenommen, was sie in Teilen auch ist und aus diesem Grunde Reformbedürftig ist. Passiert hier nichts werden vielleicht noch weitere Länder einen Austritt in Erwägung ziehen. Und ein wenig an die eigene Nation zu appelieren ist auch nicht Falsch! Immerhin sind es einige, mitunter einzigartige, Gemeinsamkeiten die in den einzelnen Nationalstaaten noch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen!
 
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