TTC Ockenfels zieht erfolgreiche Saisonbilanz

Zwei Aufstiege, ein Rheinlandmeistertitel

Zwei Aufstiege, ein Rheinlandmeistertitel

Die erste Herrenmannschaft ist endlich in der 1. Bezirksliga angekommen (von links): Christopher Kegel, Pascal Homscheid, Lucas Alfter, Rolf Alfter, Björn Tönnessen und Maximilian Alfter.Foto: privat

18.04.2017 - 17:10

Ockenfels. Auf die wohl erfolgreichste Spielzeit der Vereinsgeschichte kann der TTC Ockenfels im Jubiläumsjahr 2017 nicht ohne Stolz zurückblicken, denn zwei Aufstiege und ein Rheinlandmeistertitel als Saisonausbeute sind mehr als beachtlich.

So konnte die erste Herrenmannschaft um Kapitän Rolf Alfter nach 38-jähriger Zugehörigkeit zur 2. Bezirksliga erstmals den sportlichen Aufstieg in die 1. Bezirksliga perfekt machen. Der TTC konnte zwar immer oben mitmischen in der 2. Bezirksliga, scheiterte aber in den Relegationsspielen um den Aufstieg. In der zurückliegenden Spielzeit hingegen war der TTC Ockenfels mit der passenden Mischung aus Jugend und Erfahrung das dominierende Team der 2. Bezirksliga und stand am Ende verdientermaßen ganz oben.

Auch das Abschneiden der zweiten Mannschaft in der Kreisliga war bemerkenswert. Trotz ständig wechselnder Aufstellung konnte die Mannschaft um Michael Job das Rennen um den begehrten zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigt, lange offenhalten. Am Ende sprang ein vierter Platz heraus. Es wäre sogar noch mehr möglich gewesen.

Noch knapper scheiterte die dritte Herrenmannschaft mit Teamchef Ekkehardt Ridder in der 1. Kreisklasse an der Teilnahme zur Relegationsrunde. Nach einer insgesamt tollen Spielzeit belegte sie am Ende Platz drei. Es fehlten lediglich zwei Pünktchen zur Aufstiegsrelegation und nur vier Punkte zum direkten Aufstieg.

Den zweiten Meistertitel 2017 für den TTC Ockenfels konnte die vierte Mannschaft in der 2. Kreisklasse holen. Das Nachwuchsteam um Kapitän und Routinier Robert Adams stand am Ende der Saison trotz starker Konkurrenz sensationell auf Platz eins und steigt in die 1. Kreisklasse auf.

Ebenfalls in der 2. Kreisklasse konnte die fünfte Herrenmannschaft, angeführt von Markus Rott, eine gute Rolle spielen und am Ende einen ausgezeichneten vierten Tabellenplatz belegen.

Bei den Jugendmannschaften lief es in der zurückliegenden Spielzeit platzierungsmäßig auf den ersten Blick nicht so gut. Die erste Jugendmannschaft fand sich in der 2. Rheinlandliga am Ende auf Platz sieben wieder. Dabei ging der TTC in der höchsten Jugendklasse des Verbands (bis 18 Jahre) mit drei 12-jährigen Schülern an den Start und stellte die mit Abstand jüngste Mannschaft in der Klasse. Insofern lässt sich die erreichte Platzierung durchaus sehen. Im Hinblick auf die kommenden Jahre darf hier mit Sicherheit noch einiges erwartet werden.

Ähnlich erging es in der Kreisliga der zweiten Jugendmannschaft, ebenfalls ein sehr junges Team, das sich durchweg mit älteren, körperlich überlegenen Jugendlichen messen musste und aus diesem Grund noch nicht ganz mithalten konnte.

Neben fünf Herrenmannschaften und zwei Jugendmannschaften konnte der TTC Ockenfels in dieser Saison erstmalig eine Seniorenmannschaft Ü50 ins Rennen schicken. In der Besetzung Michael Job, Norbert Flother, Otmar Krebs und Olaf Nippert konnte sie sich für die Teilnahme an der Rheinlandmeisterschaft in Engers qualifizieren und dort sensationell den Titel holen.

Die Saisonerfolge des TTC Ockenfels werden sicherlich noch Erwähnung finden und angemessen gewürdigt werden, wenn der Verein sein Jubiläum (70 Jahre TTC Ockenfels) am Samstag, 17. Juni, mit einer Festveranstaltung im Bürgerhaus Ockenfels groß feiern möchte. Weiter Informationen über den Verein unter www.ttc-ockenfels.de.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Über 25.000 Windenergieanlagen drehen mittlerweile in Deutschland ihre Rotoren und trotzdem liefern diese, je nach "Ertragsjahr", nur zwischen 15% - 25% des benötigten Stroms. Und diesen auch nur Zufälig, keinesfalls nach Bedarf. Die "ertragreichen" Standorte sind längst zugebaut mit Windrädern, nun sollen, auf Druck der Lobbyisten, auch noch die letzten, möglichen, Standorte folgen. Dabei sind diese nur rentabel weil die durch die Förderung nach dem EEG erhalten! Arten- und Menschenschutz werden dazu ausgeblendet!
Daniel Faßbender:
Familien sind doch nicht die Zielgruppe dieses Bades. Das war es nie und wird es auch in Zukunft nicht sein. Kinder sind eher ein Ärgernis für das wirkliche Klientel. Früher waren es die Kurgäste, heute sind es salopp geschrieben, die überwiegend zahlungskräftigen Rentner und ein paar Hotelgäste aus dem Quellenhof. Welche Familie mit einem oder mehreren Kindern kann oder will sich denn den Eintritt überhaupt noch leisten? Der Tageseintritt für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei fast 40 EUR. Für mich ein Grund da nicht hinzugehen.
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
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