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„Lausbubengeschichten“ - ein Lustspiel von Ludwig Thoma

Am 9. November in der Mittelrheinhalle in Andernach - Mit Hansi Kraus und sechs weiteren DarstellerInnen -

„Lausbubengeschichten“ - ein
Lustspiel von Ludwig Thoma

Das Lustspiel „Lausbubengeschichten“ wird am 9. November in Andernach aufgeführt. Foto: privat

13.10.2017 - 11:00

Andernach. Wer kennt sie nicht, die „Lausbubengeschichten“ von Ludwig Thoma? Jenem Autor, der im Jahr 2017 seinen 150. Geburtstag bestreiten würde! Nicht erst durch die Verfilmungen mit Hansi Kraus haben sich die Schüler-Streiche, die irgendwo zwischen Der „Feuerzangen-Bowle“ und „Michel aus Lönneberga“ anzusiedeln sind, in das kollektive Bewusstsein unserer ganzen Nation gegraben. Ein Schweineschwänzchen am Rock des Rektors, ein Wandertag mit betrunkenen Schülern, die erste Liebe und natürlich zu Bruch gehende Fensterscheiben... Mit seinen listigen Streichen führt der jugendliche Rebell Ludwig die lästige Verwandtschaft, Lehrer und Streber, Offizier und Pfarrer an der Nase herum. Er entlarvt dabei auf höchst amüsante Weise Doppelmoral und Scheinheiligkeit des provinziellen Spießbürgertums.

Ihre zeitlose Komik und ihr trockener Humor machen die „Lausbubengeschichten“ zu den wohl populärsten Schulbankerzählungen der deutschen Literatur, die nun in einer geschickten Dramatisierung auf der Theaterbühne das Publikum bestens unterhalten werden.

Die Freunde Ludwig Thoma (gespielt von Hansi Kraus), Ignatius Taschner und Albert Langen treffen sich regelmäßig in einem urigen Münchner Wirtshaus zum Stammtisch. Bei Weißbier und Brotzeit gibt man sich dem Müßiggang hin, bis der bayerische Schriftsteller plötzlich damit beginnt sich Notizen zu machen. Seine beiden Freunde finden das zunächst wenig witzig, will man doch im Wirtshaus nichts von der Arbeit wissen. Als sie Ludwig Thoma deshalb zur Rede stellen, erzählt er Ihnen, dass er an einem neuen Roman arbeitet, seinen „Lausbubengeschichten“. Zur Strafe, weil er sich nicht an das „Arbeitsverbot“ am Stammtisch gehalten hat, soll er in der Runde wenigstens ein paar seiner Schülerstreiche zum Besten geben. Gesagt, getan … bereits nach den ersten vorgetragenen Zeilen schwelgen die drei Männer in ihren Schulerinnerungen. Jeder steuert etwas aus seiner Pennälerzeit bei, und schnell wird aus dem Stammtischgespräch ein munteres Spiel, bei dem nicht nur die drei Männer in die Rollen der Lehrer, Pfarrer und anderer bayerischer Originale schlüpfen, sondern auch Wirtin Gundel Muxeneder und Ausschankhilfe Franzi sofort von dem launigen Spiel angesteckt werden.

Für die Rolle des Schriftstellers Ludwig Thoma konnte kein geringerer als Hansi Kraus gewonnen werden, der damit erstmals deutschlandweit auf Tournee zu sehen ist.

Das Lustspiel „Lausbubengeschichten“ wird am Donnerstag, 9. November, 20 Uhr, in der Mittelrheinhalle in Andernach aufgeführt.

Tickets sind erhältlich unter www.ticket-regional.de oder bei bei KulturPunkt Andernach, Hochstr. 52-54 im historischen Rathaus, Tel. (0 26 32) 922-226.


3 x 2 Eintrittskarten zu gewinnen


„BLICK aktuell“ verlost 3 x 2 Eintrittskarten für das Lustspiel „Lausbubengeschichten“ am 9. November in Andernach. Gewinnen kann, wer folgende Frage richtig beantwortet:


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Kugelmann:
Demokratie lebt vom WANDEL! Macht zu lange ausgeübt, führt zu Selbstüberschätzung derer, die sie glauben zu haben. „Siegessicherheit macht nämlich leichtsinnig und TRÄGE!“ Von 49. 359 Wahlberechtigten wählten 37.653 (76,28%) den CDU-Kandidaten nicht! Das bedeutet, dass sich der neue OB in den kommenden Jahren auch wieder auf eine Mehrheit von Mitbürgern abstützen muss, die sich wenig für Kommunalpolitik interessiert sowie politisch anders orientiert ist. Das macht wie so oft deutlich, welchen Stellenwert das Amt und die Person für die Bürger Neuwieds mittlerweile (40,1 % Wahlbeteiligung) besitzen. Bei einer Wahlbeteiligung (Stichwahl) von nur noch 40,41 % wurden dann aus 11.706 Stimmen 59,56 % für ihn, was letztlich heißt, dass der zukünftige Oberbürgermeister sich auf eine ihn gewählte Minderheit/Wahlberechtigte abstützt, die in naher Zukunft auch wieder unter „Artenschutz“ gestellt wird. „Wer trägt denn nun die Verantwortung für dieses „Desinteresse? Zweifelsohne Politiker mit ihrem Auftreten und Verhalten selbst.“ Wenn die negativen Erfahrungen der Bürger beim direkten Kontakt mit Politikern und Staat überwiegen, formt sich ein Bild des Versagens, des Rückzugs und der Verärgerung. Dagegen muss die Politik vorgehen - durch das Handeln vor Ort. Insofern ist es richtig, Probleme zu benennen, die der Bürger wirklich hat. Noch besser ist es, diese auch lösen zu wollen – ohne Kompetenzgerangel. Deshalb muss es heute und zukünftig lauten „Mehr Staat wagen“. Nicht, um die Wirtschaft zu reglementieren oder die Bürger zu überwachen, sondern um dort besser zu funktionieren, wo es einen berechtigten Anspruch an den Staat gibt. Im Klartext: „Dort, wo der Bürger den Staat wirklich braucht. Das kostet Geld – für die Verwaltung, Lehrer, Polizisten, Schulgebäude, Krankenhäuser etc.. Aber es ist gut angelegtes Geld. Weil Vertrauen in den Staat auch Vertrauen in die Demokratie bedeutet. Und das sollte auf keinen Fall verloren gehen.“ „BEGEISTERN durch VORBILD!“ Dem neuen Oberbürgermeister sind viel Glück und Stehvermögen zu wünschen, auf das er nicht zu einem Getriebenen und Erfüllungsgehilfen einer siegestrunkenen CDU wird, die doch schon jahrelang mit den „Hufen“ gescharrt hatte.
juergen mueller:
Die OB-Wahl ist zu Gunsten von Herrn Langner gelaufen und schon ist man der Meinung, dass sich damit auch die Causa Hofmann-Göttig erledigt hat, die ja angeblich nur ins Leben gerufen wurde, um damit evtl. Einfluss auf den Ausgang der Wahl zu nehmen. Dieses immer wieder kommunal, landes- u. bundesweit auftretende Phänomen der politischen Selbstbereicherung ist wie ein Krebsgeschwür, gegen das man noch kein Mittel gefunden hat (oder nicht finden will). Das ist keine Krankheit, die von Zeit zu Zeit immer mal wieder ausbricht, sondern ein fester Bestandteil der Politik (auch der Wirtschaft) ... und sie hat einen Namen:"GIER". Die bereits angekündigte Rechtfertigung von Hofmann-Göttig sollte man zur Kenntnis nehmen u. mehr nicht. Sein Selbstloblüge für eine nie stattgefundene finanzielle Einbuße war charakterlos u. obendrein eine Verarschung der Wählerschaft. Verdienste für Koblenz hin oder her - sein Handeln (u. das von BECK) war Missbrauch, Manipulation u. Beliebigkeit.
juergen mueller:
Herr Langner lässt ein klares Wort zu der Causa Hofmann-Göttig vermissen u. verschanzt sich vielmehr hinter einer schwammigen Äusserung, die für ihn, da die Voraussetzung fehlt, ohnehin nicht von Belang ist. Zu der Frage, ob hinter dem Ganzen System steckt u. Probleme mit Geld gelöst werden, so muss dies mit JA beantwortet werden, ein System, das nicht nur in der Politik ein Zuhause hat. System steckt auch hinter der Tatsache, dass es kein Zufall ist, dass ausgerechnet jetzt unmittelbar vor der Stichwahl Tatsachen an`s Licht kommen, die bereits vor Jahren bekannt waren, aber zu diesem Zeitpunkt keine auswirkende Brisanz hatten. Wer hier seine schmutzigen Finger wirklich im Spiel haben könnte, lässt sich nur erahnen, zumal es hierzu ja bereits das passende Vorspiel gegeben hat. Trotz der Verdienste von Hofmann-Göttig u. der Parole fair zu bleiben muss es erlaubt sein, weiterhin politische Selbstbedienungsmentalität, Systemfehler, Vettern- u. Lügenwirtschaft an den Pranger zu stellen.
juergen mueller:
Die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand ist in der BRD ein Rechtsakt/Verwaltungsakt, mit dem z.B. hochrangige politische Beamte ohne Angabe von Gründen aus dem aktiven Dienst entfernt werden können. Hofmann-Göttig ist sein Abgang mehr als vesüßt worden, dank einer Schlupfloch-Gesetzgebung, die sich die Politik selbst verpasst hat. 2013 hatte Hofmann-Göttig noch als bereits bis dahin personifizierter Ruhegehaltsabsahner die Unverschämtheit sich selbst eines nie stattgefundenen finanziellen Verzichtes selbst zu loben u. war sich dieser wissentlichen Lüge durchaus bewusst. Auch als OB, und damit weiterhin als potenzieller Absahner in nicht wenigen Aufsichtsräten vertreten, hat er seine ihm in die politische Wiege gelegten Nehmerqualitäten bewiesen, was nicht heißt, dass dies auch nach Ende seiner Amtszeit nicht mehr der Fall sein wird. Einem kann sich die Politik gewiss sein - eine/n Insolvenz/Konkurs wird es bei der Selbstbedienungskette POLITIK nicht geben.
juergen mueller:
Alles gut. Erwartungsgemäß hat Herr Langner das Rennen gemacht. Koblenz hatte noch nie einen so jungen Stadtchef und die Zeit wird zeigen, ob diejenigen, die ihn gewählt haben, mit ihrer Wahl zufrieden sein können. Herr Langner wird sich an seiner "David-Langner-GARANTIE" messen lassen müssen. Ob die Einlösung dieser Garantie in ihrer Gesamtheit in 8 Jahren Amtszeit zu schaffen ist, ist fraglich. Ein Punkt seiner Garantie dürfte bereits, darf man den Medien Glauben schenken, ein Auslaufmodell sein - den NAHVERKEHR (ÖPNV) attraktiver zu machen mit einem Fahrpreis von 2 EURO (anstatt wie bisher 2,95) - "Die Preise im NAHVERKEHR sollen bundesweit angehoben werden". Mobilität - weniger Staus - mehr Tempo 30 (JEDE einzelne Straße anschauen) - Radwegenetz - Umwelt (SCHÜTZEN? - Klimaschutzbeauftragter - WARUM?) - BEHÖRDEN stärken - WARUM? (siehe unseren aufgeblasenen Beamtenapparat) etc. Die Wertschätzung des Volkes hat Sie souverän gewählt - oder war sie mal wieder der Idiot vom Dienst?
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