-Anzeige- Gesellenprüfungen und Wettbewerbe stärker nutzen

Das Handwerk muss sich besser präsentieren

Schreinerei Kindler nimmt am Wettbewerb „Gute Form“ teil

Das Handwerk muss
sich besser präsentieren

Mit dem Gesellenstück von Benjamin Schwarz tritt die Schreinerei Karl Kindler beim Wettbewerb „Gute Form“ an. Foto: privat

14.07.2017 - 10:31

Bad Breisig. Kreative Formen aus Holz, formschön kombiniert mit Metall und integrierten Lichtinstallationen, Schönheit und Funktionalität – wie gegossen in ein Möbelstück: Die Lossprechungsfeier der Schreiner-Innung des Kreises Ahrweiler brachte zutage, welche Talente im heimischen Handwerk zur Reife gelangen. Gleich zwei dieser Talente aus dem Heimatkreis dürfen sich auf Landesebene im Wettbewerb „Gute Form“ mit den Altersgenossen aus ganz Rheinland-Pfalz messen: Timm Neunheuser von der Schreinerei „holzwerk“ aus Grafschaft-Gelsdorf und Benjamin Schwarz von der „Meisterschreinerei Karl Kindler“ aus Bad Breisig.

Sichtlich stolz zeigten sich auch die Lehrherren Judith Cramer (holzwerk) und Stephan Kindler (Karl Kindler). „Wenn wir künftig nicht alle in denselben Kaufhausmöbeln wohnen wollen, dann muss unser Handwerk auch zeigen, was es kann“, so Stephan Kindler. Das Handwerk insgesamt habe ein Imageproblem. „Zu Unrecht“, wie er findet. Viele Handwerksbetriebe seien viel innovativer als ihr Ruf. Schreinereien seien längst nicht mehr allein mit Handhobel und Holzsäge unterwegs. „Laptop und Schreinerhobel gehören bei uns seit Jahren zusammen.“ Moderne, zum Teil computergesteuerte, Maschinen erleichtern die Arbeit vor Ort und ermöglichen ein kreatives Design, das individuell und passgenau für die Kunden angefertigt wird. So entstehen Produkte, die nicht von der Stange erhältlich sind. Der Kunde hat die Wahl, welche Materialien und Formen dabei zum Einsatz kommen.

Auch für Auszubildende sei der Beruf spannender geworden. „Vom Design über das Austüfteln der Funktionalitäten bis zur Umsetzung der Idee über die Arbeit mit Holz ist alles dabei“, erklärt Stephan Kindler.

In vielen Handwerksbereichen seien ähnliche Fortschritte erreicht worden. Das Problem: Viele Menschen wissen das nicht. Die Innungsarbeit habe sich in den letzten Jahrzehnten vielleicht zu sehr um sich selbst gedreht. Jetzt, wo der Facharbeitermangel für alle spürbar sei, gerate aber einiges in Bewegung. „Diesen Schwung müssen wir nutzen“, so Stephan Kindler. „Mit verbesserter Werbung und Öffentlichkeitsarbeit aber auch mit Veranstaltungen auf denen wir unsere Leistungen gemeinsam präsentieren, müssen wir unsere Kunden überzeugen. So werden dann auch unsere Lehrberufe attraktiver.“

Besonders stolz ist Stephan Kindler darauf, dass sein Betrieb bereits seit einem Jahr eine weibliche Auszubildende hat. „Sie schlägt sich hervorragend und im August fängt bereits die nächste Auszubildende für den Schreinerberuf bei uns an. Das Handwerk ist in Bewegung. Der goldene Boden bleibt.“

Pressemitteilung der

Schreinerei Karl Kindler

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Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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