-Anzeige Kinderbuch von Stephanie Geifes soll die Fantasie der Kinder anregen

„Die Geisterwelt von Stolzenfels“

19.12.2017 - 16:26

Bendorf/Koblenz. Der Förderverein Schloss Stolzenfels ist eine wertvolle Stütze für die kulturelle Vermittlung und Belebung des Schlosses. Zusammen mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) hat er sich zum Ziel gesetzt, vor allem auch Kinder und Jugendliche für das Schloss zu begeistern. So hat man sich vor etwa einem Jahr zu Gesprächen mit Stephanie Geifes entschlossen, die bereits einen „Geister Pass“ für Burgen und Schlösser entwickelt hat, der eine große Begeisterung auslöste. Jetzt entstand in einer Zusammenarbeit mit ihr und dem Förderverein ein Buch, speziell für Kinder. In der Buchhandlung Reuffel wurde nun das Resultat in einer Buchvorstellung öffentlich bekannt gegeben. „Die Geisterwelt von Stolzenfels“, geschrieben von Stephanie Geifes und wirklich sehr schön illustriert wurde die Geschichte von Tobias Ganter. Willi Bartzilli ist ein sehr gemütlicher Geist und ganz alleine auf Schloss Stolzenfels bis er eines Tages unerwarteten Besuch von Fritzi Dreispitz, dem frechen Geist aus Berlin bekommt, der zu ihm auf das Schloss zieht. Fritzi überredet den lieben Willi, ein schaurig schönes Sommerfest auf Schloss Stolzenfels zu feiern. „Ein begehbares Märchen mit ganz vielen wahren Begebenheiten“, erläuterte Stephanie Geifes im Gespräch. Hier ist die Historie des Schlosses in die Geschichte mit eingebaut. Die Kinder erfahren, dass der König das Schloss auf einer Burgruine erbaut hat, die Preußen dort oben ihr zu Hause hatten und der König Einzug dort öfters redisidierte. Sehr bildhaft soll in dem Buch die Fantasie der Kinder angeregt werden. So gibt es im Schloss Stolzenfels auch einen kleinen Chor, der aus Mäusen besteht und dieser trifft sich mit seinem Dirigenten Mausolino immer im Musikzimmer“, gibt die Autorin einen kurzen Einblick in die Handlung. Diese Mäuse sind auch sehr traurig, dass Willi immer alleine auf dem Schloss ist und das auch an seinem 800. Geburtstag. So kann es nicht weiter gehen und sie schreiben an das Hauptamt für Gespensterwesen, Abteilung einsame Geister. Das Buch zu entwickeln und nun auf den Markt zu bringen hat allen Beteiligten viel Spaß bereitet. Eine eigene Geschichte, die nur auf Schloss Stolzenfels spielt, wurde nun in einem Kinderbuch verwirklicht. Das Buch darf als gelungen bezeichnet werden und es vermittelt zudem noch eine echte regionale Geschichte mit wahren Hintergrundinformationen zum Schloss. So soll nun dieses Buch, mit einer liebevollen Geschichte neugierig auf das Schloss machen und einladen das Schloss wieder einmal zu besuchen.

Neben dem Buch wurde nun auch ein „Geister-Club“ ins Leben gerufen, in dem die Kinder Mitglieder werden können. Natürlich bekommen sie dann auch Post vom Hauptamt für Gespensterwesen. Weiter soll es in diesem Club einige Events geben, zum Taschenlampenlesungen abends im Dunkeln im Rittersaal und vielem mehr. Kinder insbesondere im Kindergarten- und Grundschulalter sollen mit ihren Eltern für das Schloss Stolzenfels begeistert werden. Die Aktion wird ebenfalls von Stephanie Geifes geleitet.

US

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Kommentare
M.Hambürger:
Wenn Herr Schulz am Wahlabend öffentlich gesagt hätte das "wir die Möglichkeit einer eventuellen Koalition mit der CDU/CSU prüfen werden" - dann hätte es dieses Drama nicht gegeben. Eine Absage hätte man man der CDU immernoch nachher geben können.. Das alle beteiligten Parteien keine Neuwahlen möchten kann ich nachvollziehen, auch im Hinblick darauf das bei Neuwahlen die AfD noch mehr Wähler anziehen würde die ihren "alten" Parteien aus Protest den Rücken zuwenden! Tja - "Mutti" hat schon einige "mitregierende" Parteien ins Abseits geschossen (wie zuletzt die FDP). Es ist echt traurig das sich unsere gewählten Politiker nicht der Verantwortung stellen unser Land regieren zu WOLLEN sondern sich lieber auf die Oppositionsbank "flüchten". Und kann es ihnen irgendjemand übelnehmen bei Frau Merkels Kommentar: "ich weiß nicht was wir hätten anders machen sollen" ? Nur die Hände rautenförmig zu halten und alles für das Land Wichtige aussitzen reicht Ihren Wählern nicht mehr Frau Merkel !
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!

Lokale Artenvielfalt erhalten

juergen mueller:
Das Bemühen um den Erhalt von Streuobstwiesen bzw. das Anpflanzen von alten Apfel- u. Kirschsorten darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Obstbauern schwer haben, sich gegen Auslandsimporte und damit Preisschwund eigener Produkte zu behaupten. Die Pflege von Apfel-, Kirsch-, Pflaumenplantagen ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden, der in keinem Verhältnis zum finanziellen Nutzen steht. Desweiteren sind oft Nachwuchsprobleme der Grund, dass aus Obstanbauflächen reine Ackerflächen werden, was sich wiederum ökologisch negativ auf die Artenvielfalt der Insektenpopulation (Bienen, Hummeln etc.) niederschlägt. Wie man es dreht oder wendet, es ist nichts mehr so wie es früher einmal war.
juergen mueller:
Ob Veranstaltung SPD "Was nun", Neujahrsempfang in gemütlicher Runde, kontroverse Debatten etc., die immerwährenden Durchhalteparolen, Erneuerungswünsche, Selbstlobhudelei und Wortspielchen "Auf vielen Wegen zum Erfolg" täuschen nicht darüber hinweg, dass sich die SPD selbst abschafft. Selbstlob stinkt bekanntlich und das scheinen diverse sogen. Gastredner noch nicht verinnerlicht zu haben. Von den ersten Anzeichen abgesehen, die nach der verheerenden Wahlschlappe zu früh von Herrn Schulz hinaus posaunten Worte "Mit uns keine Große Koalition mehr, Wir gehen in die Opposition", das darauf folgende Einknicken waren weitere Anzeichen dafür, dass die Ära einer großen Partei faktisch keinen Bestand mehr haben wird und in der Folge die Zeit für eine grundlegende Erneuerung gekommen ist. Herr Pilger hat letztlich noch den Aufsprung auf den lukrativen Bundestagszug für weitere 4 Jahre geschafft, was ihm ebenso lukrative Ruhestandsbezüge (wofür 8 Jahre als MdB nötig sind) gewährleistet.
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