- Anzeige - Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz lädt zu hochkarätig besetzter Konferenz ins Westnetz-Regionalzentrum Rauschermühle

Energiewende und Digitalisierung gehen Hand in Hand

Dr. Volker Wissing und Dr. Thomas Griese nehmen neue Netzleitstelle offiziell in Betrieb

Energiewende und
Digitalisierung gehen Hand in Hand

Nahmen die modernisierte Netzleitstelle Plaidt offiziell in Betrieb (v. l.): Dr. Thomas Griese, Umweltstaatssekretär des Landes Rheinland-Pfalz, Frank Alt, Leiter der Netzleitstelle, Dr. Volker Wissing, Wirtschaftsminister des Landes Rheinland-Pfalz, Klaus Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Pellenz, Dr. Lothar Oelert, Leiter Hauptregion Rheinland-Pfalz der innogy SE, Dr. Alexander Saftig, Landrat des Kreises Mayen-Koblenz, und Heike Arend, Geschäftsführerin der ZIRP. Foto: innogy/funkbild

12.06.2017 - 12:46

Saffig. Dass die Bereiche Energiewirtschaft und Digitalisierung immer enger zusammenwachsen, wurde einmal mehr bei einer hochkarätig besetzten Konferenz der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. deutlich. Die ZIRP hatte Akteure aus Politik, Energiebranche und IT-Wirtschaft zur Diskussion über den Stand der Energiewende eingeladen.

Dabei standen die Vernetzung von Energie und Infrastruktur sowie die Chancen digitaler Lösungen, um die Energiewende kosteneffizient voranzutreiben, im Mittelpunkt. Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing, der auch Mitglied des ZIRP-Vorstands ist, hob die Bedeutung einer engen Vernetzung von Energie und Digitalisierung hervor: „Energie und Digitalisierung bedingen sich immer stärker. Um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, müssen wir zunehmend über bestehende Systemgrenzen hinweg denken und vernetzt handeln.

So wachsen auch heute noch weitgehend getrennt agierende Branchen zusammen und profitieren voneinander. Mit der Digitalstrategie hat die Landesregierung einen wichtigen Schritt unternommen, um die Herausforderungen der Digitalisierung im Sinne der Bürger und der Unternehmen zu meistern.“


Sichere und bezahlbare Stromversorgung im Fokus


Den Kostenfaktor betonte Umweltstaatssekretär Dr. Thomas Griese: „Mit dezentraler und regenerativer Energieversorgung sorgen wir dafür, dass der Strom bezahlbar bleibt. Intelligente Netze und Digitalisierung schaffen dafür die Voraussetzung.“ Die Energiewende brauche digitale und vernetzte Systeme, flexibel einsetzbare erneuerbare Energie - wie zum Beispiel Biogas - sowie Energiespeicher. Mit Maßnahmen wie der Zukunftsinitiative Smart Grids bringe das Land solche Entwicklungen voran. Projekte wie Designetz sollen zeigen, wie ganze Regionen energieautark und bundesweit zur Blaupause werden. Im Projekt Designetz gehen 46 Partner aus Energie, Industrie, Kommunen und Forschung unter der Konsortialführerschaft von innogy der Frage nach, wie eine klimafreundliche, verlässliche und effiziente Energieversorgung bei einem wachsenden Anteilen von Wind- und Sonnenstrom erreicht werden kann.

„Ich freue mich, dass innogy und Westnetz eine Plattform für diese zukunftsweisende Konferenz bieten können. Die Digitalisierung der Energiewende bietet große Chancen und ist wesentlich für eine sichere und bezahlbare Stromversorgung“, sagte Dr. Lothar Oelert, Leiter Hauptregion Rheinland-Pfalz bei innogy.


Millionen-Investitionen getätigt


Im Rahmen der ZIRP-Konferenz nutzten die Gäste gemeinsam mit Vertretern von innogy und Westnetz zudem die Gelegenheit, die modernisierte Netzleitstelle am Standort bei einer exklusiven Führung zu besichtigen. Gemeinsam mit Wirtschaftsminister Dr. Wissing und Umweltstaatssekretär Dr. Griese nahm die Gruppe die umgebaute Schaltzentrale symbolisch in Betrieb. Insgesamt hat Westnetz, der Verteilnetzbetreiber von innogy, in den vergangenen beiden Jahren dort einen einstelligen Millionenbetrag investiert.

„Mit der Modernisierung der Räumlichkeiten verbessert Westnetz nachhaltig die Qualität der Stromversorgung in der Region. Die Netzleitstelle in Plaidt ist die Schaltzentrale der Energiewende in der Region. Mit modernster Technik tragen wir den Anforderungen an das Stromnetz und der fortschreitenden Energiewende Rechnung, um den Strom aus erneuerbaren Energien in die regionalen Verteilnetze und das Hochspannungsnetze einzuspeisen“, erläuterte Thomas Hill, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle.


Bessere Störungsbehebung


Westnetz hat die Leitstelle mit neuesten digitalen Systemen wie Netzberechnungs- und Prognoseprogrammen ausgestattet. Dies ermöglicht, die Herausforderungen der Energiewende zu beherrschen und die Störungsbehebung und die IT-Sicherheit der Leitstelle weiter zu verbessern. Zudem stehen neue ergonomische Arbeitsplätze und Pulte für die Mitarbeiter zur Verfügung. In der Netzleitstelle wird das Stromnetz der Westnetz in großen Teilen von Rheinland-Pfalz überwacht, geschaltet und entstört. 21 Mitarbeiter sichern die Stromversorgung 24 Stunden täglich, an sieben Tagen in der Woche.

innogy SE

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
 
Weitere Artikel

KVHS aktuell

Yoga-Kurse

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit neuen Yoga-Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene startet die Kreis-Volkshochschule nach den Sommerferien in der Grafschaft. Unter der Leitung von Friedel Marmann finden die Kurse montagabends in der Alten Schule in Karweiler statt. Beginn: 14. August um 18 Uhr und um 19.45 Uhr. Eine vorherige Anmeldung dazu ist erforderlich und wird entgegen genommen bei der Gemeindeverwaltung, Tel. mehr...

Förderverein Runder Turm Andernach 2006 e.V.

Runder Turm geöffnet!

Andernach. Es ist wieder soweit. Der „Förderverein Runder Turm Andernach 2006 e.V.“ öffnet auch im elften Jahr seines Bestehens den Runden Turm wieder für die Andernacher Bürger und Besucher aus nah und fern für Besichtigungen. mehr...

Weitere Artikel

Katholischer Deutscher Frauenbund Andernach e.V.

Bundesfest im renovierten Frauenbundhaus

Andernach. Vor kurzem feierte der KDFB Andernach e.V. erstmals das Bundesfest im neu erstrahlten Glanz des Frauenbundhauses, welches sich zusätzlich, mit Hilfe von Günther Hessel, im Hof der essbaren Stadt Andernach angepasst hat. Der Einladung folgten auch Mitglieder vom Zweigverein des KDFB Remagen. Gemeinsam mit den Mietern des Hauses feierten die Bundesmitglieder sowie die Gäste das Bundesfest im neugestalteten Hof und genossen beim schönen Wetter das angebotene Programm am Nachmittag. mehr...

Kerer Traditionsweinfest lockte einmal mehr begeisterte Besucher

Anna-Lena I. und Michelle haben die Regentschaft übernommen

Moselkern. Nach dem runden Jubiläum im vergangenen Jahr, feierten die Weinfreunde am Zusammenfluss von Elz und Mosel heuer bereits ihr 61. Weinfest an vier Veranstaltungstagen. Diese boten erwartungsgemäß ein kurzweiliges Spaß- und Unterhaltungsprogramm für große und kleine Festbesucher und sahen am Freitag zunächst die Krönung der neuen Weinmajestät Anna-Lena mit Weinprinzessin Michelle vor. Gegen... mehr...

Schöne und erlebnisreiche Kirmestage in Brey

Mit einem unterhaltsamen großen Programm für Gäste aus nah und fern

Brey. „Gastfreundschaft wird in Brey großgeschrieben, deshalb heißen wir alle Gäste aus nah und fern herzlich willkommen!“, so die Worte des Ortsbürgermeisters Hans-Dieter Gassen. Und zu Ehren aller Gäste und aus Anlass des Patronatsfestes der Kirche Sankt Margaretha war Brey für die Kirmes geschmückt und hergerichtet. Für ein unterhaltsames Programm und die Durchführung der traditionellen Kirmes hatten sich die Breyer Vereine engagiert, sie sind ein Garant für die Erhaltung dieser Tradition. mehr...

Weitere Artikel

Kindertagesstätte Wirbelwind Ahrbrück

Kunstprojekt zum Thema „Glück“

Ahrbrück. Auf vielfältige Weise setzten sich die 23 Maxi-Kinder der Kindertagesstätte Wirbelwind aus Ahrbrück, gemeinsam mit den Erzieherinnen mit dem Thema „Glück“ auseinander. Anregungen und Begleitung erhielten sie von der Künstlerin Nicole Bartel aus Köln, die dieses Projekt entwickelt hat. Drei Wochen lang hat Nicole Bartel täglich gemeinsam mit den Kindern gemalt, gebastelt, musiziert, gebaut und Bewegungsangebote durchgeführt. mehr...

Die Ortsgruppe Sinzig des Eifelvereins war unterwegs

Verschlungene Pfade zwischen Sinzig und Breisig

Sinzig. Nicht ausgetretene, sondern verschlungene, zum Teil überwachsene oder zuvor noch nie betretene Pfade waren das Thema einer Tagesswanderung des Eifelvereins Sinzig unter Führung von Richard Volk. Eine kleine, aber wandermäßig sehr erfahrene Gruppe aus dem Verein machte sich an einem Sonntagvormittag von Sinzig aus auf den Weg, um das ausgedehnte Waldstück südlich der Barbarossastadt intensiv zu erkunden und zu erwandern. mehr...

Bourschfest in Dreckenach

Eine Menge Spaß für den guten Zweck

Dreckenach. Auch im 36.sten Jahr seines Bestehens hat das Bourschfest nichts an Attraktivität verloren. Das bewiesen die vielen Besucher und Besucherinnen, die nicht nur aus Dreckenach, sondern auch aus den Nachbarorten gekommen waren. Für viele ist es ein fester Termin im Kalender, oft treffen sich hier komplette Familien zum Feiern. Es war zunächst eine Thekenidee, als am 26. Juli 1981 vier Männer... mehr...

 
 
gesucht & gefunden
Kommentare

Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet