Jakob Siemens, Auszubildender der Großbäckerei „Die Lohner’s“, absolvierte Praktikum im „Harrods“

Fit für die Anforderungen einer globalisierten Wirtschaft

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt machte sich vor Ort ein Bild von dem Unternehmen in Polch

13.11.2017 - 09:22

Polch. Das „Harrods“ in der britischen Hauptstadt London zählt zu den berühmtesten, größten und exklusivsten Einkaufshäusern der Welt. Das berühmte Geschäft an der Brompton Road im Stadtbezirk Royal Borough of Kensington and Chelsea im Westen der Innenstadt lässt keine Wünsche offen. Auch nicht für einen mittlerweile 20-jährigen jungen Mann aus der 126-Seelen-Gemeinde Horperath in der Verbandsgemeinde Kelberg. Jakob Siemens, einer von zwei Konditor-Auszubildenden bei der Großbäckerei „Die Lohner’s“ in Polch, durfte vom 22. April bis zum 13. Mai ein dreiwöchiges Praktikum im „Harrods“ absolvieren. Ein weiteres Beispiel dafür, dass das Polcher Unternehmen seine Auszubildenden in besonderem Maß fördert. Eine solch wertvolle Erfahrung macht die angehenden Fachkräfte fit für die Anforderungen einer globalisierten Wirtschaft. Davon profitieren auch die Unternehmen. „Mein Interesse wurde durch die Handwerkskammer geweckt“, erklärte Jakob Siemens, der in seiner Freizeit gern Fahrrad fährt oder mit Inline-Skates durch die Gegend rollt. „Eine solche Erfahrung wie ich in London sollte ganz einfach jeder machen, der die Möglichkeit dazu hat. Ich musste diese Chance beim Schopf packen.“ Drei Wochen lang informierte Jakob Siemens, der in einer Gastfamilie untergebracht war, die Daheimgebliebenen in einem Tagebuch über seine Erfahrungen. Momentan lernt Jakob Siemens im Seehotel Maria Laach weitere Kniffe. Da passte es ganz gut ins Bild, dass Dr. Volker Wissing, rheinland-pfälzischer Landesminister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, die „Woche der Berufsbildung“ ins Leben gerufen hatte, um die Bedeutung von Berufsausbildung und beruflicher Fortbildung hervorzuheben. Die Woche lief in Rheinland-Pfalz vom 4. bis zum 11. November. Anhand einer Reihe von Besuchen in Unternehmen und Bildungseinrichtungen sollte gezeigt werden, wie Fachkräftesicherung durch Berufsbildung in Rheinland-Pfalz funktioniert, welche Karrierechancen damit verbunden sind und wie das Land die Berufsbildung unterstützt.


Hoher Besuch in Polch


Staatssekretärin Daniela Schmitt besuchte das Unternehmen in Polch und tauschte sich nicht nur mit dem Auszubildenden Jakob Siemens aus, sondern auch mit den Inhabern Ellen und Achim Lohner. Fast zweieinhalb Stunden ließ sich die 45-jährige Staatssekretärin aus Alzey dafür Zeit, inklusive einer Besichtigung der Backstube. Die Führung übernahm Jürgen Lamparter, Geschäftsführer Produktion. „Ich bin sehr beeindruckt von der Ausbildung in ihrem Unternehmen. Die klassische duale Ausbildung sorgt für eine enorme Horizonterweiterung, Sie haben einen Meilenstein gesetzt“, richtete Schmitt ein paar warme Worte an das Ehepaar Lohner. „Sie leisten Außergewöhnliches in der obersten Liga, was Ausbildung und Handwerk betrifft. Sie agieren weitsichtig und haben schon viel auf den Weg gebracht.“ Wichtig sei, dass die Firma immer in die Zukunft blicke. „Die duale Ausbildung ist ein spannendes Instrument, um Europa mit Leben zu erfüllen.“


Bäcker aus Leidenschaft


Achim Lohner entgegnete ihr, dass er eine Leidenschaft für das ganze Handwerk entwickelt habe und nicht nur für das eigene Unternehmen. „Ich musste noch nie arbeiten“, meinte er scherzhaft. „Ich konnte mich mein ganzes Leben um mein Hobby kümmern, die Bäckerei.“ Vielleicht wird das auch Jakob Siemens in einigen Jahren von sich und seiner Konditorei sagen können. Im „Harrods“ hatten es ihm die mit Schokolade überzogenen Erdbeeren angetan, viele Rezepte brachte er mit nach Hause. Die Himbeertorte hatte es Helmut Moll, Geschäftsführer Verwaltung und Verkauf, besonders angetan. „Die als Schnitte könnte ich mir durchaus in unserem Sortiment vorstellen. Das wäre ein schönes Mitbringsel.“

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Tobias Schneider:
Ich bin Hofmann-Göttig dankbar, dass er schweren Schaden in Millionenhöhe von der Stadt abgewendet hat. 2010/2011 wollte Walterpeter Twer als der Herausgeber der Rheinzeitung die Stadt drängen, der TUS Koblenz für viele Millionen ein neues Stadion zu bauen. (Die TUS war damals kurz in der 2. Bundesliga.) Das hätte die Stadt viele Millionen gekostet. Hofmann-Göttig war standhaft und hat der TUS erklärt, dass die Stadt sich das nicht leisten kann. Hätte sich Walterpeter Twer durchgesetzt, hätte die Stadt jetzt ein riesiges Stadion für einen unterklassigen Verein und Millionen zusätzlicher Schulden am Hals. Daher: Danke JoHo, dass Sie trotz der publizistischen Macht von Herrn Twer Rückgrat bewiesen haben. Die RZ hat den OB danach lange nicht mehr im Bild abgedruckt oder wohlwollend über ihn berichtet. Ich vermute, dass das aktuelle Herumreiten auf den Verfehlungen von Herrn Hofmann-Göttig gerade in der Rheinzeitung ein spätes Nachtreten von Herrn Twer ist.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
Thomas Schmitz:
Hallo Herr Müller, klar, kann man die Bezahlung jetzt nicht mit der Bezahlung eines durchschnittlichen Angestellten vergleichen. Aus meiner Tätigkeit als Steuerberater weiß ich, was so manch Inhaber eines mittelständischen Unternehmens oder zum Beispiel ein Radiologe an Einkommen hat. Zum Teil übersteigt das die von Ihnen genannten Beträge deutlich. Wenn man dann sieht, welche Bedeutung die Entscheidungen eines Abgeordneten für uns alle haben kann, halte ich die Bezahlung nicht für unangemessen.
juergen mueller:
Es gibt Zeitgenossen, die einen auf der Straße unaufgefordert anquatschen - JA, ich habe diesen Artikel zum Anlass genommen mich zu der Finanzierung der MdB durch den Steuerzahler zu äussern. Vergessen habe ich zu erwähnen, dass diese 2014 mal so einfach beschlossen, ihre Einkünfte an den sogen. Nominallohnindex zu koppeln (durchschnittliche Entwicklung der Bruttomonatsverdienste der Beschäftigten), um einer öffentlichen, strittigen Debatte, verbunden mit der Diätenerhöhung, zu entgehen. Desweiteren, sich unsere sogen. Volksvertreter neben ihrem "regulären Politikersalär" eine Reihe versteckter Nebenleistungen gönnen. Auch die Frage bleibt, warum die MdB nicht selbst für ihre Pension privat vorsorgen müssen, sondern der Steuerzahler? Warum bekommen diese eine STEUERFREIE Kostenpauschale von monatl. 4318 Euro? Warum muss der Steuerzahler für diese ungerechtfertigte Vollalimentation mit seiner Arbeitskraft aufkommen um selbst nachher Altersarmut genießen zu dürfen?

Den Rücken der Gläubigen stärken

Thorsten Meier:
Guten Tag Herr Hambürger, ich verstehe nicht, was Sie unter UNSERE Kollekten und Kirchensteuer verstehen. Wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, wird von Ihrem Gehalt doch keine Kirchensteuer eingezogen. Es zwingt Sie doch auch keiner, Geld für eine Kollekte zu geben. Warum sprechen Sie Kirche das Recht ab, frei über die Nutzung Ihrer Gelder zu entscheiden? Die Kirche maßt sich doch auch nicht an, Ihnen vorzuschreiben, was Sie mit ihrem Geld machen. Liebe Grüße Thorsten Meier
juergen mueller:
Die jetzige Aufregung kann ich beim besten Willen als einer derjenigen nicht verstehen, der bereits vor 38 Jahren seinen Kirchenaustritt begründet vollzogen hat. Limburg und Södertälje gab es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon - auch, dass kirchlicherseits Spenden z.B. für ein Kinderhilfswerk eingefordert wurden, Spenden, von denen ein kirchlicher Würdenträger seine "PENTHOUSWOHNUNG" renovieren ließ. An der Scheinheiligkeit und der Macht des Geldes hat sich auch nach Jahrhunderten kirchlicherseits NICHTS geändert, im Gegenteil, es gehört nach wie vor dazu. Der Slogan:"Den Rücken der Gläubigen stärken" ist genauso vermessen u. penetrant heuchlerisch scheinheilig, wie, als wenn ein Politiker "der Gläubigen" mit ersetzt "der Bürger" hinausposaunt. Wem bekannt ist, welcher "Reichtümer (Bares inkl. Immobilien, Ländereien)" sich die Kirche erfreuen darf, der sollte sich doch fragen:"WARUM stärkt man den Rücken der Gläubigen u. Hilfsbedürftigen nicht davon?" WARUM immer "DIE ANDEREN?"
Armin Linden:
Ich kann Sie sehr gut verstehen M. Hambürger. Wer sich mit Kirchen, mit beiden - i.d. Tiefe beschäftigt, stellt fest, was für ein Partyzug mit Riesem Anhang seit Jahren unterwegs ist. Party all over the world. Bonifatius - Caritas ..egal wer. Am besten ist die Partymeile der Evangelisten. Die nehmen direkt Familie u. Partner mit. Ordentlich abfüttern. Dieses ganze unkultivierte Verhalten, wurde hier bei uns massiv durch Deutsche Bischöfe gefördert. Nichts anderes. Da fällt auch "Benedetto" als Türöffner Kirche ist kein Vorbild mehr. Pfarrer vor Ort müssen ran. Trier - München - Berlin feiert Party. Jetzt bauen wir erst mal in Schweden-
Regionale Kompetenzen

 
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