Arbeitstreffen der Vorstände von Arbeitsagenturen und HwK Koblenz

Gemeinsam für Fachkräftesicherung

Gemeinsam für
Fachkräftesicherung

Gemeinsam für Fachkräftesicherung: die Vorsitzenden der Geschäftsführung der Arbeitsagenturen und die Geschäftsführung der HwK Koblenz (v.l.): HwK-Geschäftsführer Bernd Hammes, Karl-Ernst Starfeld, AA Neuwied, Michael Junglas (HwK Koblenz), Elmar Wagner, AA Montabaur, Jens Fiedermann, Daniela Becker-Keip (beide HwK Koblenz), HwK-Präsident Kurt Krautscheid, vorn: Nikolinka Georgieva (HwK Koblenz) Ulrike Mohrs, AA Koblenz-Mayen, Gundula Suttler, AA Bad Kreuznach. Foto: HwK Koblenz

13.11.2017 - 10:25

Koblenz. „Gemeinsam funktioniert die Beratung optimal“, so ein Fazit der Agenturen für Arbeit (AA) im nördlichen Rheinland-Pfalz und der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Bei einem Treffen der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Arbeitsagenturen Ulrike Mohrs, Koblenz-Mayen, Karl-Ernst Starfeld, Neuwied, Elmar Wagner, Montabaur und Gundula Sutter, Bad Kreuznach mit Kurt Krautscheid und Bernd Hammes, Präsident und Geschäftsführer der HwK Koblenz, wurde die intensive Zusammenarbeit anhand von erreichten Ergebnissen deutlich. Am konstruktiven Erfahrungsaustausch nahmen auch Mitarbeiter der HwK aus den Bereichen Ausbildung und Betriebsberatung teil.


Handwerk eröffnet und vermittelt Chancen


Im Mittelpunkt der Gespräche standen der Ausbildungsmarkt und die vielfältigen Möglichkeiten einer beruflichen Karriere im Handwerk. Erfreut zeigten sich die Gesprächspartner angesichts der steigenden Zahlen neu eingetragener Lehrverträge im Handwerk. Wie in den Vorjahren verzeichnet die Lehrlingsrolle der HwK Koblenz ein leichtes Plus. Seit Jahresbeginn sind es 3.122 neue Ausbildungsverhältnisse. Das ist ein Zuwachs von fast vier Prozent zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die Zahlen sind auch Ergebnis verstärkter Anstrengungen des Handwerks, Jugendliche für eine Ausbildung zu gewinnen. Bernd Hammes stellte eine Möglichkeit für Abiturienten in Aussicht, die nach dem ersten Lehrjahr in eine Großstadt wechseln und anschließend ihr Studium im Ausland beenden können. Diskutiert wurde auch über zukünftige Qualifizierungsmodelle für ältere Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose.

Zurzeit sind 235 Lehrstellen unbesetzt. Die Betriebe setzen auf kurz entschlossene Bewerber oder Studienabbrecher. Für 2018 haben die Handwerksbetriebe bereits 620 Lehrstellen als offen gemeldet.


Einstiegsqualifizierung als Chance


Die Einstiegsqualifizierung bleibt das wichtigste Instrument, um Bewerber mit Vermittlungshemmnissen an den Ausbildungsmarkt heranzuführen. Insbesondere Flüchtlinge nutzen diese Möglichkeit. Die Übernahmequote in eine Lehre lag hier bei 56 Prozent. Die Zahlen der Ausbildungs-/EQ-Verträge, die von den Coaches für betriebliche Ausbildung und den Migrations- und Flüchtlingscoaches betreut werden, sind das Ergebnis der guten Zusammenarbeit mit den Berufsberatern der Agenturen für Arbeit. Hier greift ein Gemeinschaftsprojekt zwischen den AA, der Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Handwerkskammern und dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz. So wurden zum 30. September dieses Jahres 156 Teilnehmer in Ausbildung sowie 64 Menschen in eine Einstiegsqualifizierung vermittelt.

Ulrike Mohrs hob die Arbeit der Flüchtlingsnetzwerker der Kammer hervor, die regelmäßig individuelle Beratungen im Lotsenhaus in Koblenz durchführen. Das Lotsenhaus ist inzwischen zu einer festen Institution geworden.


Handwerk attraktiv in Rheinland-Pfalz


Handwerk steht für Werte und bietet jedem Einzelnen Entwicklungs- und Karrierechancen von der Lehre bis zur Betriebsübernahme. Es wird als starker Wirtschaftszweig der Gesellschaft wahrgenommen. Wichtig ist es, die Attraktivität und das Image des Handwerks weiter zu stärken. Was gut ist, kann noch ausgebaut und besser werden. Darüber waren sich die Geschäftsführer der Agenturen für Arbeit und die Kammerspitze bei ihrem jährlichen Treffen einig.

Informationen zu Ausbildungs- und Integrationsprojekten bei der HwK-Ausbildungsberatung, Tel. (0 2 61) 39 83 04, Fax -9 90, aubira@hwk-koblenz.de www.hwk-koblenz.de. Pressemitteilung der

Handwerkskammer Koblenz

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Kommentare
Tobias Schneider:
Ich bin Hofmann-Göttig dankbar, dass er schweren Schaden in Millionenhöhe von der Stadt abgewendet hat. 2010/2011 wollte Walterpeter Twer als der Herausgeber der Rheinzeitung die Stadt drängen, der TUS Koblenz für viele Millionen ein neues Stadion zu bauen. (Die TUS war damals kurz in der 2. Bundesliga.) Das hätte die Stadt viele Millionen gekostet. Hofmann-Göttig war standhaft und hat der TUS erklärt, dass die Stadt sich das nicht leisten kann. Hätte sich Walterpeter Twer durchgesetzt, hätte die Stadt jetzt ein riesiges Stadion für einen unterklassigen Verein und Millionen zusätzlicher Schulden am Hals. Daher: Danke JoHo, dass Sie trotz der publizistischen Macht von Herrn Twer Rückgrat bewiesen haben. Die RZ hat den OB danach lange nicht mehr im Bild abgedruckt oder wohlwollend über ihn berichtet. Ich vermute, dass das aktuelle Herumreiten auf den Verfehlungen von Herrn Hofmann-Göttig gerade in der Rheinzeitung ein spätes Nachtreten von Herrn Twer ist.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
Thomas Schmitz:
Hallo Herr Müller, klar, kann man die Bezahlung jetzt nicht mit der Bezahlung eines durchschnittlichen Angestellten vergleichen. Aus meiner Tätigkeit als Steuerberater weiß ich, was so manch Inhaber eines mittelständischen Unternehmens oder zum Beispiel ein Radiologe an Einkommen hat. Zum Teil übersteigt das die von Ihnen genannten Beträge deutlich. Wenn man dann sieht, welche Bedeutung die Entscheidungen eines Abgeordneten für uns alle haben kann, halte ich die Bezahlung nicht für unangemessen.
juergen mueller:
Es gibt Zeitgenossen, die einen auf der Straße unaufgefordert anquatschen - JA, ich habe diesen Artikel zum Anlass genommen mich zu der Finanzierung der MdB durch den Steuerzahler zu äussern. Vergessen habe ich zu erwähnen, dass diese 2014 mal so einfach beschlossen, ihre Einkünfte an den sogen. Nominallohnindex zu koppeln (durchschnittliche Entwicklung der Bruttomonatsverdienste der Beschäftigten), um einer öffentlichen, strittigen Debatte, verbunden mit der Diätenerhöhung, zu entgehen. Desweiteren, sich unsere sogen. Volksvertreter neben ihrem "regulären Politikersalär" eine Reihe versteckter Nebenleistungen gönnen. Auch die Frage bleibt, warum die MdB nicht selbst für ihre Pension privat vorsorgen müssen, sondern der Steuerzahler? Warum bekommen diese eine STEUERFREIE Kostenpauschale von monatl. 4318 Euro? Warum muss der Steuerzahler für diese ungerechtfertigte Vollalimentation mit seiner Arbeitskraft aufkommen um selbst nachher Altersarmut genießen zu dürfen?

Den Rücken der Gläubigen stärken

Thorsten Meier:
Guten Tag Herr Hambürger, ich verstehe nicht, was Sie unter UNSERE Kollekten und Kirchensteuer verstehen. Wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, wird von Ihrem Gehalt doch keine Kirchensteuer eingezogen. Es zwingt Sie doch auch keiner, Geld für eine Kollekte zu geben. Warum sprechen Sie Kirche das Recht ab, frei über die Nutzung Ihrer Gelder zu entscheiden? Die Kirche maßt sich doch auch nicht an, Ihnen vorzuschreiben, was Sie mit ihrem Geld machen. Liebe Grüße Thorsten Meier
juergen mueller:
Die jetzige Aufregung kann ich beim besten Willen als einer derjenigen nicht verstehen, der bereits vor 38 Jahren seinen Kirchenaustritt begründet vollzogen hat. Limburg und Södertälje gab es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon - auch, dass kirchlicherseits Spenden z.B. für ein Kinderhilfswerk eingefordert wurden, Spenden, von denen ein kirchlicher Würdenträger seine "PENTHOUSWOHNUNG" renovieren ließ. An der Scheinheiligkeit und der Macht des Geldes hat sich auch nach Jahrhunderten kirchlicherseits NICHTS geändert, im Gegenteil, es gehört nach wie vor dazu. Der Slogan:"Den Rücken der Gläubigen stärken" ist genauso vermessen u. penetrant heuchlerisch scheinheilig, wie, als wenn ein Politiker "der Gläubigen" mit ersetzt "der Bürger" hinausposaunt. Wem bekannt ist, welcher "Reichtümer (Bares inkl. Immobilien, Ländereien)" sich die Kirche erfreuen darf, der sollte sich doch fragen:"WARUM stärkt man den Rücken der Gläubigen u. Hilfsbedürftigen nicht davon?" WARUM immer "DIE ANDEREN?"
Armin Linden:
Ich kann Sie sehr gut verstehen M. Hambürger. Wer sich mit Kirchen, mit beiden - i.d. Tiefe beschäftigt, stellt fest, was für ein Partyzug mit Riesem Anhang seit Jahren unterwegs ist. Party all over the world. Bonifatius - Caritas ..egal wer. Am besten ist die Partymeile der Evangelisten. Die nehmen direkt Familie u. Partner mit. Ordentlich abfüttern. Dieses ganze unkultivierte Verhalten, wurde hier bei uns massiv durch Deutsche Bischöfe gefördert. Nichts anderes. Da fällt auch "Benedetto" als Türöffner Kirche ist kein Vorbild mehr. Pfarrer vor Ort müssen ran. Trier - München - Berlin feiert Party. Jetzt bauen wir erst mal in Schweden-
Regionale Kompetenzen

 
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