Arbeitstreffen der Vorstände von Arbeitsagenturen und HwK Koblenz

Gemeinsam für Fachkräftesicherung

Gemeinsam für
Fachkräftesicherung

Gemeinsam für Fachkräftesicherung: die Vorsitzenden der Geschäftsführung der Arbeitsagenturen und die Geschäftsführung der HwK Koblenz (v.l.): HwK-Geschäftsführer Bernd Hammes, Karl-Ernst Starfeld, AA Neuwied, Michael Junglas (HwK Koblenz), Elmar Wagner, AA Montabaur, Jens Fiedermann, Daniela Becker-Keip (beide HwK Koblenz), HwK-Präsident Kurt Krautscheid, vorn: Nikolinka Georgieva (HwK Koblenz) Ulrike Mohrs, AA Koblenz-Mayen, Gundula Suttler, AA Bad Kreuznach. Foto: HwK Koblenz

24.11.2017 - 19:00

Koblenz. „Gemeinsam funktioniert die Beratung optimal“, so ein Fazit der Agenturen für Arbeit (AA) im nördlichen Rheinland-Pfalz und der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Bei einem Treffen der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Arbeitsagenturen Ulrike Mohrs, Koblenz-Mayen, Karl-Ernst Starfeld, Neuwied, Elmar Wagner, Montabaur und Gundula Sutter, Bad Kreuznach mit Kurt Krautscheid und Bernd Hammes, Präsident und Geschäftsführer der HwK Koblenz, wurde die intensive Zusammenarbeit anhand von erreichten Ergebnissen deutlich. Am konstruktiven Erfahrungsaustausch nahmen auch Mitarbeiter der HwK aus den Bereichen Ausbildung und Betriebsberatung teil.


Handwerk eröffnet und vermittelt Chancen


Im Mittelpunkt der Gespräche standen der Ausbildungsmarkt und die vielfältigen Möglichkeiten einer beruflichen Karriere im Handwerk. Erfreut zeigten sich die Gesprächspartner angesichts der steigenden Zahlen neu eingetragener Lehrverträge im Handwerk. Wie in den Vorjahren verzeichnet die Lehrlingsrolle der HwK Koblenz ein leichtes Plus. Seit Jahresbeginn sind es 3.122 neue Ausbildungsverhältnisse. Das ist ein Zuwachs von fast vier Prozent zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die Zahlen sind auch Ergebnis verstärkter Anstrengungen des Handwerks, Jugendliche für eine Ausbildung zu gewinnen. Bernd Hammes stellte eine Möglichkeit für Abiturienten in Aussicht, die nach dem ersten Lehrjahr in eine Großstadt wechseln und anschließend ihr Studium im Ausland beenden können. Diskutiert wurde auch über zukünftige Qualifizierungsmodelle für ältere Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose.

Zurzeit sind 235 Lehrstellen unbesetzt. Die Betriebe setzen auf kurz entschlossene Bewerber oder Studienabbrecher. Für 2018 haben die Handwerksbetriebe bereits 620 Lehrstellen als offen gemeldet.


Einstiegsqualifizierung als Chance


Die Einstiegsqualifizierung bleibt das wichtigste Instrument, um Bewerber mit Vermittlungshemmnissen an den Ausbildungsmarkt heranzuführen. Insbesondere Flüchtlinge nutzen diese Möglichkeit. Die Übernahmequote in eine Lehre lag hier bei 56 Prozent. Die Zahlen der Ausbildungs-/EQ-Verträge, die von den Coaches für betriebliche Ausbildung und den Migrations- und Flüchtlingscoaches betreut werden, sind das Ergebnis der guten Zusammenarbeit mit den Berufsberatern der Agenturen für Arbeit. Hier greift ein Gemeinschaftsprojekt zwischen den AA, der Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Handwerkskammern und dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz. So wurden zum 30. September dieses Jahres 156 Teilnehmer in Ausbildung sowie 64 Menschen in eine Einstiegsqualifizierung vermittelt.

Ulrike Mohrs hob die Arbeit der Flüchtlingsnetzwerker der Kammer hervor, die regelmäßig individuelle Beratungen im Lotsenhaus in Koblenz durchführen. Das Lotsenhaus ist inzwischen zu einer festen Institution geworden.


Handwerk attraktiv in Rheinland-Pfalz


Handwerk steht für Werte und bietet jedem Einzelnen Entwicklungs- und Karrierechancen von der Lehre bis zur Betriebsübernahme. Es wird als starker Wirtschaftszweig der Gesellschaft wahrgenommen. Wichtig ist es, die Attraktivität und das Image des Handwerks weiter zu stärken. Was gut ist, kann noch ausgebaut und besser werden. Darüber waren sich die Geschäftsführer der Agenturen für Arbeit und die Kammerspitze bei ihrem jährlichen Treffen einig.

Informationen zu Ausbildungs- und Integrationsprojekten bei der HwK-Ausbildungsberatung, Tel. (0 2 61) 39 83 04, Fax -9 90, aubira@hwk-koblenz.de www.hwk-koblenz.de. Pressemitteilung der

Handwerkskammer Koblenz

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Claus:
"Dabei legte der Bürgermeister auch dar, warum die VG-Weißenthurm einen solchen Aufschwung hat." Letztlich immer noch deshalb, weil man sich bei der Einrichtung des Gewerbegebietes nichts um die Bedenken aus Koblenz (und auch nicht unbedingt was um das geltende Recht, Planverfahren und so...) geschert hat. Damit hat man den Grundstein für die finanzielle Situation der heutigen Verbandsgemeinde gelegt, vielleicht nicht ganz fair, aber auf jeden Fall erfolgreich.
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