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Bäckerinnung Rhein-Mosel-Eifel auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt

Geschmackvolle Weihnachtsgeschenke getestet

IQ Back prüfte Qualität von Christstollen und weiteren weihnachtlichen Gebäcken

Geschmackvolle Weihnachtsgeschenke getestet

Freuen sich über die gelungenen Christstollen (v. l.): Frank Klein, Obermeister der Bäckerinnung Rhein-Mosel-Eifel, Tester Karl-Ernst Schmalz, Konditormeister Manfred Nalbach und Bäckermeister Jakob Roth.

09.12.2016 - 09:12

Koblenz. Einmal mehr erfreute der traditionelle Stollentest auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt die Gemüter. Für die Veranstalter IQ Back und die Bäckerinnung Rhein-Mosel-Eifel besonders schön zu sehen: Schon gleich nach der Eröffnung der kleinen Bühne an der Liebfrauenkirche kamen erste Menschentrauben, um die dargebotenen Leckereien zu probieren, die Bäckermeister zu befragen und dem Experten Karl-Ernst Schmalz bei der kritischen Verkostung über die Schulter zu schauen.


22 verschiedene Stollen konnten probiert werden


„Der Herr ganz vorne ist in jedem Jahr mit Begeisterung dabei. Ich glaube, er frühstückt gar nicht erst“, lacht Obermeister Frank Klein. Kein Wunder, denn schließlich locken leckere Häppchen: 22 Stollen vom klassischen Christstollen über Mohn- und Rieslinggebäck bis zum Stollen à la Hildegard von Bingen mit Einkorn, Emmer und Dinkel. Darüber hinaus testete Karl-Ernst Schmalz ein Früchtebrot und 15 Sorten Plätzchen wie Zimtsterne, Cantuccini oder Butterspritzgebäck.

Sein erster Eindruck zu Beginn des freiwilligen Tests: „Ich freue mich drauf, es sind supersaftige Stollen dabei.“ Allein die hiesige Innung Rhein-Mosel-Eifel hat 42 Mitglieder. Knapp 80 Innungen betreut der Experte von IQ Back, dem Institut für Qualitätssicherung von Backwaren, bundesweit. Das bedeutet für den erfahrenen Brottester: Von Oktober bis Weihnachten steht tägliches Stollenprobieren auf dem Plan. 30 an einem Tag sind allerdings genug, schildert er. Trotz ständigen Spülens mit leichtem schwarzen Tee ist dann die Grenze erreicht. Sind noch zu testende Gebäcke übrig, nimmt sie Karl-Ernst Schmalz kurzerhand mit nach Hause und testet am nächsten Tag dort weiter.

Die zu bewertenden Kategorien sind Form, Struktur, Kruste, Geruch und Geschmack. „Stollen ist ein schwer herzustellendes Premiumgebäck“, so der Experte. „Bei der Zubereitung ist größte Sorgfalt gefragt.“ Nur wenn alles absolut perfekt ist, gibt es 100 Punkte und damit ein „Sehr gut“, ein Punkt Abzug bedeutet bereits ein „Gut“.


Qualitätstests finden das ganze Jahr über statt


Ist Weihnachten vorbei, geht es mit den Tests weiter: Auch Brot und Brötchen werden von dem passionierten Kritiker genauestens unter die Lupe genommen. Schließlich gilt es, die hohe Qualität zu erhalten und dies auch nach außen zu tragen. „Ich werde nach dem Test hier auf dem Weihnachtsmarkt von Kunden in meinem ‚Backstüffje’ angesprochen, die die Stollen dann kaufen möchten“, sagt Klein. „Der Einsatz lohnt sich auf jeden Fall – und macht einfach Spaß.“

Wer noch ein im doppelten Wortsinn geschmackvolles Weihnachtsgeschenk sucht, dürfte mit einem Stollen aus Meisterhand richtig liegen. Denn hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Testergebnisse sind unter www.brot-test.de nachzulesen – inklusive Adressen und Zufahrtsweg zur entsprechenden Bäckerei.

Teilgenommen haben folgende Innungsbäcker: Bäckerei Alsbach, Koblenz Lay; Arnulf Becker, Alken; Achim Lohner GmbH & Co. KG, Polch; Vollkornbäckerei Barth GmbH, Niederfell; Kleins Backstüffje, Koblenz. Pressemitteilung

der Bäckerinnung

Rhein-Mosel-Eifel

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Kommentare

Kamele ausgebüchst: Karawane auf der B9

juergen mueller:
Sieht irgendwie aus wie CDU und SPD auf Koblenzer OB-Wahlkampftour.
Ralf Steeger:
Jugendarbeit hält die Vereine am Leben - egal welche Sportart. Ein großer Dank geht an Ralf der sich wirklich unermüdlich für den Tischtennisport in Buschhoven einsetzt!
Susanne S.:
Einfach toll, dass es in der heutigen Zeit noch Menschen gibt, die sich ehrenamtlich so einsetzen. Ich wünsche dem Verein, dass er wieder so aufblüht, wie zu meiner Kindheit. Es war eine tolle Zeit, auch in den Ferienfreizeiten und allem, wo Ihr uns damals geboten habt.
E.W.:
Tolle Kooperation von Schule und Verein. Weiter so !!! Hoffentlich bekommt der Verein die notwendige Unterstützung. Jugendarbeit ist so wichtig.
Armin Linden:
Es ist unverständlich, sachlich nicht begründet, warum im System auch des "Grünen Punktes" ständig " Ausnahmen " gezaubert werden. Warum sollen Weinflaschen - u.v.A. - nicht mit Pfand belegt werden ? Ist dieses Glas: "Anders" ? Seit der Idee u. Gründung des Grünen Punktes vor 25 Jahren, gab es nur Ausnahmen. Die Idee seitdem aufgeweicht. Helmut Trienekens u.A. waren Vorreiter dieser Systemidee. Wollen wir Umwelt, ( ? ) aber dann "Alle" ! Diese Lobbypolitik bis Brüssel, muß endlich ein Ende finden. Bei den Plastiktüten haben wir auch ständig Ausnahmen. Die liegen im Meer. Nur wenige Märkte, "ringen" sich durch.
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