Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG hatte Unternehmer eingeladen

Heimische Mittelständler besuchen Wirtschaftstag

Heimische Mittelständler besuchen Wirtschaftstag

Besuchten auf Einladung der Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG den größten Mittelstandskongress Deutschlands im World Conference Center Bonn: Unternehmer und Führungskräfte aus der Region. Foto: privat

07.12.2016 - 15:25

Bonn/Neuwied. „Fokus Wirtschaftswandel: ein Blick auf die Märkte von heute und morgen“, so lautete das Motto des diesjährigen Wirtschaftstags der Volksbanken, Raiffeisenbanken in Rheinland und Westfalen. Der Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsverband (RWGV) hatte zu dem bundesweit wohl größten Mittelstandstreffen ins „World Conference Center Bonn“ eingeladen.


Talkrunde, Live-Schaltung und Zeit für Gespräche


Auf Einladung der Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG mit dabei: eine Gruppe von Unternehmern und Führungskräften aus dem Geschäftsgebiet der Bank. Begleitet von Vorstandsmitglied Andreas Harner erlebten sie in Bonn einen spannenden Nachmittag mit interessanten Talkrunden, einer Live-Schaltung zum deutschen Botschafter in den USA, einem informativen Vortrag und jedet Menge Zeit für den Meinungsaustausch mit Unternehmerkollegen. „Für mich und unsere Firmenkundenbetreuer“, so Andreas Harner, „ist der Wirtschafttag eine weitere Möglichkeit, mit einer ganzen Reihe unserer mittelständischen Kunden im Gespräch zu bleiben und mit ihnen gemeinsam Top-Referenten aus Wirtschaft und Politik zu verfolgen, die zu hoch interessanten und topaktuellen Themen zu Wort kommen.“


Aktuelle Lage in Deutschland und Europa diskutiert


Für die Moderation waren mit Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers und Sportredakteur Peter Großmann zwei Profis verpflichtet. Nach Begrüßung durch den RWGV-Vorstandsvorsitzenden Ralf W. Barkey widmete sich eine erste Talkrunde der aktuellen Wirtschaftslage. Unter dem Motto „Machtwechsel in der Weltwirtschaft – was wird aus dem starken Mann Europas?“ diskutierten der Publizist Roland Tichy, der ehemalige EZB-Banker Dr. Jürgen Stark und der griechische Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis über die aktuelle Lage in Deutschland und Europa. Die Runde endete mit einem überraschenden Bekenntnis des streitbaren Wirtschaftsprofessors aus Griechenland: „Ich bin“, so Varoufakis, „ein echter Europäer, und ich träume von einem Europa, in dem ein Deutscher Finanzminister in Griechenland ist.“ Schmunzeln und Beifall von Seiten des Publikums.

Interessante Informationen über seinen Job und das Verhältnis der USA zu Deutschland entlockte Peter Großmann danach dem deutschen Botschafter Dr. Peter Wittig. Die zweite Talkrunde widmete sich dem Thema „Welt in Bewegung – Herausforderungen des deutschen Mittelstands.“ Diskutanten waren Dr. Rainer Dulger, Unternehmer und Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, der Wurstfabrikant Hans-Ewald Reinert, der Journalist, Fernsehmoderator und Buchautor Klaus Scherer und die Politikberaterin Prof. Dr. Yasmin Mei-Yee Weiß. Den inhaltlichen Schlusspunkt der Veranstaltung setzte vor einer Tanz-Choreografie zum Thema Europa die Soziologin und Hilfsorganisation-Gründerin Dr. Auma Obama. In tadellosem Deutsch plädierte die Halbschwester des US-Präsidenten leidenschaftlich für ein selbstbewussteres Auftreten der Afrikaner. Afrikaner müssten mehr danach fragen, was gut sei für sie und was die Dinge für sie brächten. Obama: „Wir müssen aus der Opferrolle herauskommen. Afrika hat große materielle und geistige Ressourcen. Und die warten darauf, angezapft zu werden.“

Pressemitteilung der

Volks- und Raiffeisenbank

Neuwied-Linz eG

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Kommentare
Gudrun Freier:
Schön, dieser Bericht von dem großen Ereignis
Michael Daum:
Es ist wirklich unfassbar! Jetzt wo das bestellte Gutachten nicht das erhoffte Ergebnis zeigt, ist es plötzlich nicht aussagekräftig bzw. war nicht umfangreich genug. Da man sich ja offenbar so in die alternativlose Einschätzung verrannt hat, dass Bad Breisig ohne Therme nicht vorstellbar ist, fragt man sich doch, warum man dann Geld (ich meine mal etwas von 30.000€ gelesen zu haben) für ein Gutachten verschwendet. Offenbar sind nur Gutachten, die die eigene Weltsicht unterstützen, ordentliche Gutachten. Und wenn die Ergebnisse erst dann vorliegen, nachdem die Weichen für eine Sanierung schon gestellt sind, spricht das auch für sich. Eine merkwürdige Einstellung und sicherlich eine gute Erklärung für die vielen Probleme der Stadt. Wenn man auf die hohe Lebensqualität in der Stadt abstellt, so sollte man vielleicht auch mal darlegen, wie man diese auf lange Sicht zu finanzieren gedenkt. Leider ist die Enteignung der Bürger über immer höhere Steuern und Abgaben ja zu einfach.
Uwe Klasen:
Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank dass Sie mit jeder Zeile ihrer Kommentare meinen Eindruck, den ich von ihnen gewonnen habe, bestätigen! Zum Leidwesen der meisten anderen Menschen scheinen Sie sehr Intolerant zu sein und Andersdenkende lieber zu diffamieren anstatt sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen bzw. auch deren Meinung gelten zu lassen!
juergen mueller:
Ich müsste mich eigentlich glücklich schätzen erfahren zu dürfen, dass es Menschen wie Sie gibt, die nie interpretieren, dafür aber aus dem Belehren nicht mehr herauskommen, was wie eine Zwangsjacke sein muss, deren Leben wohl nur aus Sachlichkeit und Objektivität besteht, Menschen, die andere, die nicht Ihre Meinung vertreten, in eine Schublade stecken und ihnen geistige Grundlagen unterstellen, die unsere Demokratie gefährden. Mein lieber Herr Klasen, nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe mein Leben lang mit Klugscheissern wie Ihnen zu tun gehabt und dies auch noch heil und geistig frisch überstanden u. mir meine persönliche, demokratisch verordnete Gedankenwelt erhalten. Und was mein Recht ist oder nicht, das können Sie selbst in Erfahrung bringen, wenn Sie sich einmal mit dem Wort Demokratie auseinandersetzen. Hierzu interpretiere ich z.B. WIKIPEDIA.
Uwe Klasen:
Her Mueller, Sie interpretieren anstatt sachlich und objektiv zu beurteilen! Es ist ihr gutes Recht ihre Ansichten bzgl. anderen Parteien kund zu tun, aber damit einhergehend ist es NICHT ihr Recht, Andersdenkenden etwas Vorzuwerfen was nicht ihrer persönlichen Gedankenwelt entspricht und dafür noch geistige Konstrukte zu bemühen die in dieser Art und Weise nicht existieren! Von welcher Partei werden die Autos der Mitglieder verbrannt oder die Hauswände ihrer Wohnhäuser (bestenfalls) mit Farbe beschmiert, welcher Partei werden regelmäßig die Büros zerstört? Das solche, undemokratischen (!), Handlungen, die auch auf solch geistigen Grundlagen wie z.B. ihren Kommentaren beruhen, wird die Demokratie MEHR gefährdet als durch die "AfD" oder "Die Linke"! Übrigens, eine direkte Demokratie, wie z.B. die, seit Jahrhunderten, funktionierende und sich daraus immer weiter entwickelnde Schweiz ist, entgegen ihren Ansichten, eine durchaus gute funktionierende Demokratie!
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