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-Anzeige- Evangelisches Krankenhaus Dierdorf/Selters

Hernienchirurgie mit Siegel ausgezeichnet

Die Operation von Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen wird optimal auf die Patienten abgestimmt

Hernienchirurgie
mit Siegel ausgezeichnet

Stolz auf das Erreichte: von links: Anett Sandkuhl (Verwaltungsleiterin), Thomas Schulz (Geschäftsführer), Dr. Barthel Kratsch (Chefarzt Allgemein- und Visceralchirurgie), Dr. Reinhold Ostwald (Ärztlicher Direktor). Foto: privat

09.05.2016 - 09:58

Dierdorf. Dem Evangelischen Krankenhaus Dierdorf/Selters wurde das Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ durch die Deutsche Herniengesellschaft (DHG) verliehen. Unter der Hernienchirurgie versteht man die operative Versorgung von Bauchwandbrüchen. Dazu zählen Leistenbrüche, Nabel- und Narbenbrüche sowie auch Brüche des Zwerchfells. Der Leistenbruch stellt jährlich die höchste Zahl an Operationen in Deutschland dar. Das Feld umfasst eine Vielzahl von Operationsverfahren, die individuell für den einzelnen Patienten angepasst werden. Für die Verleihung des DHG-Siegels hat die Allgemein- und Visceralchirurgie des Dierdorfer Krankenhauses alle Voraussetzungen erfüllt: eine bestimmte Anzahl an unterschiedlichen Hernienoperationen pro Jahr, die Teilnahme an der Qualitätssicherungsstudie Herniamed sowie die Mitgliedschaft der Operateure in der Deutschen Herniengesellschaft. Alle Daten werden dabei anonymisiert übermittelt. „Das Ziel in der Hernienchirurgie ist es, das Operationsverfahren zu finden, das für den Patienten in seiner Situation die optimale Lösung darstellt“, berichtet Dr. Barthel Kratsch, Chefarzt der Allgemein- und Visceralchirurgie. „Wir beherrschen viele Methoden, um das jeweils Passende anzuwenden“. Alle Operationsverfahren richten sich nach den Empfehlungen und Leitlinien der Fachgesellschaft. Seit vielen Jahren werden die meisten Bauchwandbrüche minimal-invasiv („Schlüssellochchirurgie“) durchgeführt. Die Patienten haben weniger Beschwerden, sind schneller wieder mobil und es treten seltener Wundkomplikationen auf. Aufgrund jahrelanger Erfahrung werden auch größere und komplizierte Bauchwandbrüche in der Dierdorfer Abteilung operiert. Nach der Verleihung ist vor der nächsten Prüfung. „Wir übermitteln dauerhaft unsere Daten und machen unsere Leistungen damit transparent. Das steht für Qualität, die wir auch weiterhin bestätigen wollen“, so Chefarzt Dr. Barthel Kratsch, der sich für die Zukunft die Zertifizierung als „Hernienzentrum“ vorstellen kann. Weitere Informationen und Termine für die Sprechstunde erhalten Betroffene in der Chirurgischen Ambulanz des Evangelischen Krankenhauses in Dierdorf, Telefon (0 26 89) 27 211.

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Kommentare
Florian Landenberger:
Liebe Frau Koslik, vielen Dank für Ihre Anmerkung. Bei der Entwicklung der DIKE-App steht für uns das Thema Prävention im Vordergrund. Es dreht sich also nicht vorrangig um Situationen, bei denen Sicherheitskräfte wie Polizei, Feuerwehr o.ä. hinzugezogen werden müssen. Vielmehr geht es darum Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen, Beobachtungen zu melden und dadurch Gefährdungssituationen zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn Einsätze von Polizei oder Feuerwehr dennoch unvermeidbar sind, so werden die Einsatzkräfte zukünftig auch von den in der DIKE-App durch die Nutzer gegebenen Informationen profitieren, da sie durch die zusätzlichen Hinweise noch gezielter und effektiver eingreifen können. Das ist die zentrale Zielsetzung unserer App. Zweifelsohne ist die Vernetzung mit Polizei und Feuerwehr also absolut sinnvoll und über kurz oder lang absolut wünschenswert. Genau daran arbeiten wir aktuell!
Heike Koslik:
Blöd nur, dass die Behörden, Polizei und Feuerwehr diese App nicht nutzen. Damit verschwindet auch der Einzige Nutzen der App. Wozu also dann registrieren??? 99,9 Prozent der angemeldeten Nutzer werden diese App wohl nie brauchen. Aber sehr gut, dass sie da ist!
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