IHK zeichnet Konzept zur Neugestaltung ihrer Wandelhalle aus

Ideenwettbewerb für Studierende bei der IHK

Ideenwettbewerb für
Studierende bei der IHK

Gürkan Cevik und Alexander von Sturm (Mitte) belegten mit ihrem Konzept den ersten Platz.Foto: Sascha Ditscher

14.11.2017 - 15:23

Koblenz.Junge Ideen für ein traditionsreiches Gebäude: Bei einem Wettbewerb zur Neugestaltung der Wandelhalle in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz hat die Jury den Entwurf der beiden Architekturstudenten Gürkan Cevik und Alexander von Sturm zur Siegeridee gekürt. Vertreter der IHK, der Hochschule Koblenz und des Architekturbüros Tamburro und Partner wählten das Konzept, das auf eine geschwungene Linienführung und ein komplexes Lichtspiel setzt, aus den sechs vorgestellten Entwürfen aus. Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK Koblenz, überreichte Cevik und von Sturm ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro.


Praxisgerechter Umbau geplant


Den Ideenwettbewerb hatten Tamburro und Partner in Kooperation mit der Hochschule Koblenz als Teil eines größeren Projekts organisiert: In den Sommermonaten 2018 wird das Koblenzer Architekturbüro den Eingangsbereich der IHK – vorbehaltlich der Zustimmung der IHK-Vollversammlung – praxisgerecht umbauen. „Unser Foyer und die angrenzende Wandelhalle sind das Aushängeschild der IHK Koblenz. Diesen Bereich möchten wir noch ansprechender und vor allem kundenfreundlicher gestalten. Dass wir dabei junge Menschen aus der Region mit ihren Ideen einbeziehen können, freut uns sehr – wir danken allen Teilnehmern für ihre wertvollen Beiträge“, sagte Szczesny-Oßing. „Der Siegerentwurf fügt sich mit seinen geschwungenen Linien hervorragend in das geplante Gesamtkonzept ein.“

Insgesamt neun Teams aus Bachelor- und Masterstudierenden der Fachrichtung Architektur an der Hochschule Koblenz hatten ihre Vorschläge eingereicht. Den zweiten Platz erreichte Yvette Robol (Preisgeld: 500 Euro), Dritter wurde Benedikt Boschert (Preisgeld: 250 Euro). Ein Sonderpreis in Höhe von 200 Euro ging an das Duo Aylin Ün und Yesim Alsac.


Begeisterung über die rege Teilnahme


Architektin Carina Meier, Koordinatorin des Wettbewerbs bei Tamburro und Partner, zeigte sich zufrieden über die Ergebnisse: „Ich habe mich sehr über die rege Teilnahme gefreut und bin begeistert von den guten Entwurfsideen, die dabei herauskamen. Die Zusammenarbeit mit den Studenten und den Verantwortlichen der Hochschule sowie der IHK war spannend.“ Auch Prof. Georg Poensgen von der Hochschule Koblenz lobte die Gestaltungsideen der Wettbewerbsteilnehmer: „Die Studierenden haben gezeigt, dass sie trotz der nur einwöchigen Bearbeitungszeit in der Lage sind, gesamtkonzeptionelle Lösungsvorschläge mit sehr guten Qualitäten zu erarbeiten.“

Pressemitteilung

der IHK Koblenz

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Artikel

Ökumenische Aktion in Engers

Adventsfenster

Engers. Als ökumenische Aktion in diesem Jahr veranstalten die Katholische Kirchengemeinde St. Martin und die evangelische Kirchengemeinde wieder die Adventsfensteraktion in Engers. Jeden Abend wird pünktlich um 18 Uhr an einem Haus in Engers ein Fenster geschmückt sein. An 23 Abenden im Dezember treffen sich für eine halbe bis dreiviertel Stunde Nachbarn, Freunde sowie Bekannte und Fremde, um das besinnliche Beisammensein zu genießen. mehr...

Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Neuwied e.V.

Start der DKSB-Aktion Weihnachtswunschbaum

Neuwied. In diesem Jahr startet der Kinderschutzbund seine Aktion „Weihnachtswunschbaum“ bereits vor dem ersten Advent, damit mehr Zeit bleibt, um bedürftigen Kindern aus Neuwied einen Herzenswunsch zu erfüllen. „Obwohl hierzulande mehr als zwei Millionen Kinder von Armut betroffen sind, ist es bisher kaum gelungen, die Kinderarmut spürbar zu reduzieren“ (Deutscher Bundestag – wissenschaftliche Dienste... mehr...

Mahnmal-Einweihung am Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach

„Sich mit Herz und Verstand für eine liebens- und lebenswerte Welt einsetzen“

Waldbreitbach. Es war eine der dunkelsten Stunden in der Geschichte der Einrichtung: 1943 wurden 120 Bewohnerinnen des St. Antonius-Krankenhauses deportiert und damit in den sicheren Tod geführt. Am 7. Mai wurden sie vom Bahnhof Weißenthurm aus in geschlossenen Waggons in die Pflegeanstalten Gugging und Meseritz gebracht. Auch wenn sich dort ihre Spur verliert, ist davon auszugehen, dass sie von den Schergen des NS-Regimes ermordet wurden. mehr...

Weitere Artikel

Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied

Quartett lockt zahlreiche Besucher

Neuwied. Krankenhausoberin Therese Schneider sowie Bildhauerin und Malerin Ulla Windheuser-Schwarz zeigten sich erfreut über die zahlreichen Besucher, die zur Vernissage der Kunstausstellung „Quartett“ gekommen waren. „Es wird den Künstlerinnen und Künstlern hier ein Podium geboten, ihre Arbeiten öffentlich zu zeigen. Aber anders als an den üblichen Orten wie Museen oder Galerien kommt diesem Ort... mehr...

Diakonisches Werk im Evangelischen Kirchenkreis Wied

Neue Elternbegleiter ausgebildet

Neuwied. Stolz präsentierten acht frisch ausgebildete Elternbegleiter des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis Wied nach Abschluss der diesjährigen Elternbegleiter-Schulung ihre Zertifikate. Im Rahmen des AMIF-Projekts „Elternschule plus“ wurden in einem 40-stündigen Kurs Sichtweisen der Migrationssoziologie sowie zur interkulturellen Kompetenz, Behördenwissen und Kommunikationsstrategien... mehr...

Politiker hautnah am Rhein-Gymnasium Sinzig

Aktive Bürger sichern eine stabile Dmeokratie

Sinzig. Warum besteht eine große Ungerechtigkeit in der Notengebung von Bundesland zu Bundesland? Warum erhalten Krankenschwestern eine zu geringe Bezahlung? Wie sollte man sich AfD-Mitgliedern gegenüber verhalten? Gibt es einen Lobbyismus im Landtag? Lässt sich die weitere Zersiedelung stoppen, auch in Anbetracht des Insektensterbens? mehr...

Weitere Artikel

25 Jahre Hospiz-Verein Rhein-Ahr

Eine überraschende Spende

Bad Neuenahr. Seit 25 Jahren besteht der Hospiz-Verein Rhein-Ahr und begleitet die Menschen der Region auf ihrem letzten Weg. Gestern abend hatte der Verein um ihre Vorsitzende Ulrike Dobrowolny in den Rathaussaal der Stadt Bad Neuenahr geladen, um das „silberne“ Jubiläum mit einem kleinen Festakt zu feiern. Nach den Grußworten von Bürgermeister Guido Orthen und dem 1. Kreisbeigeordneten Horst Gies... mehr...

Ende der Bauarbeiten in der Kripper Straße in Sinzig

Ab Ende des Monats wieder freie Fahrt

Sinzig. Eine der größeren Tiefbaumaßnahmen der Stadt Sinzig 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Im Rahmen der Erschließung der Kripper Straße wurden im ersten Bauabschnitt seit dem Frühjahr dieses Jahres die neuen Wasser- und Abwasserleitungen verlegt sowie die Fahrbahn neu hergestellt. Die Gesamtkosten für dieses Projekt liegen bei rund 550.000 Euro. mehr...

Nachbarschaftsprojekt in der Stadt Neuwied

Nachbarn genießen gemeinsam Gekochtes

Neuwied. Gemeinsam kochen macht deutlich mehr Spaß, als allein am Herd zu stehen. Diese Erkenntnis machten sich nun vier Kooperationspartner zu eigen, um Interessierten einen abwechslungsreichen Koch- und Genussnachmittag zu bieten. Das Mehrgenerationenhaus, das Quartiermanagement der südöstlichen Innenstadt, die AOK-Gesundheitskasse und die Gesundheitsförderung der Kreisverwaltung Neuwied luden zum „Genießen unter Nachbarn“ auf die Rheinterrasse der GSG-Seniorenresidenz an der Rheinstraße ein. mehr...

gesucht & gefunden
Kommentare
Tobias Schneider:
Ich bin Hofmann-Göttig dankbar, dass er schweren Schaden in Millionenhöhe von der Stadt abgewendet hat. 2010/2011 wollte Walterpeter Twer als der Herausgeber der Rheinzeitung die Stadt drängen, der TUS Koblenz für viele Millionen ein neues Stadion zu bauen. (Die TUS war damals kurz in der 2. Bundesliga.) Das hätte die Stadt viele Millionen gekostet. Hofmann-Göttig war standhaft und hat der TUS erklärt, dass die Stadt sich das nicht leisten kann. Hätte sich Walterpeter Twer durchgesetzt, hätte die Stadt jetzt ein riesiges Stadion für einen unterklassigen Verein und Millionen zusätzlicher Schulden am Hals. Daher: Danke JoHo, dass Sie trotz der publizistischen Macht von Herrn Twer Rückgrat bewiesen haben. Die RZ hat den OB danach lange nicht mehr im Bild abgedruckt oder wohlwollend über ihn berichtet. Ich vermute, dass das aktuelle Herumreiten auf den Verfehlungen von Herrn Hofmann-Göttig gerade in der Rheinzeitung ein spätes Nachtreten von Herrn Twer ist.
juergen mueller:
Ihren Einkommensvergleich kann ich weder nachvollziehen noch akzeptieren. Es ist mir bekannt was in der Wirtschaft, Ärzte- u. Apothekerschaft verdient wird, aber auch, welchem Verantwortungs- u. Entscheidungsbewußtsein z.B. letztere unterliegen. Hat es negative Folgen, dann hat es strafrechtliche Konsequenzen - ein Politiker bestreitet erst einmal, tritt dann zurück, kassiert dennoch automatisch Übergangsgeld (für jedes Jahr als MdB einen Monat in voller Höhe - derzeit 9542 Euro bis zu 1 1/2 Jahre). Langzeitabgeordnete kassieren defacto bis zu 171.756 Euro. Dazu kommt ein bereits für jedes Jahr als MdB fälliger Pensionsanspruch von 239 Euro monatlich. DAS alles zahlt der STEUERZAHLER. Eine solch generöse Altersversorgung gibt es nur bei uns. Das ist KEIN Ärgernis, sondern eine Sauerei hoch 3. Ich wüsste nicht, dass die von Ihnen angesprochenen mittelständischen Unternehmen oder Radiologen in diesen Genuss kommen, sondern vielmehr für ihr Geld hart "arbeiten" müssen.
Thomas Schmitz:
Hallo Herr Müller, klar, kann man die Bezahlung jetzt nicht mit der Bezahlung eines durchschnittlichen Angestellten vergleichen. Aus meiner Tätigkeit als Steuerberater weiß ich, was so manch Inhaber eines mittelständischen Unternehmens oder zum Beispiel ein Radiologe an Einkommen hat. Zum Teil übersteigt das die von Ihnen genannten Beträge deutlich. Wenn man dann sieht, welche Bedeutung die Entscheidungen eines Abgeordneten für uns alle haben kann, halte ich die Bezahlung nicht für unangemessen.
juergen mueller:
Es gibt Zeitgenossen, die einen auf der Straße unaufgefordert anquatschen - JA, ich habe diesen Artikel zum Anlass genommen mich zu der Finanzierung der MdB durch den Steuerzahler zu äussern. Vergessen habe ich zu erwähnen, dass diese 2014 mal so einfach beschlossen, ihre Einkünfte an den sogen. Nominallohnindex zu koppeln (durchschnittliche Entwicklung der Bruttomonatsverdienste der Beschäftigten), um einer öffentlichen, strittigen Debatte, verbunden mit der Diätenerhöhung, zu entgehen. Desweiteren, sich unsere sogen. Volksvertreter neben ihrem "regulären Politikersalär" eine Reihe versteckter Nebenleistungen gönnen. Auch die Frage bleibt, warum die MdB nicht selbst für ihre Pension privat vorsorgen müssen, sondern der Steuerzahler? Warum bekommen diese eine STEUERFREIE Kostenpauschale von monatl. 4318 Euro? Warum muss der Steuerzahler für diese ungerechtfertigte Vollalimentation mit seiner Arbeitskraft aufkommen um selbst nachher Altersarmut genießen zu dürfen?

Den Rücken der Gläubigen stärken

Thorsten Meier:
Guten Tag Herr Hambürger, ich verstehe nicht, was Sie unter UNSERE Kollekten und Kirchensteuer verstehen. Wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, wird von Ihrem Gehalt doch keine Kirchensteuer eingezogen. Es zwingt Sie doch auch keiner, Geld für eine Kollekte zu geben. Warum sprechen Sie Kirche das Recht ab, frei über die Nutzung Ihrer Gelder zu entscheiden? Die Kirche maßt sich doch auch nicht an, Ihnen vorzuschreiben, was Sie mit ihrem Geld machen. Liebe Grüße Thorsten Meier
juergen mueller:
Die jetzige Aufregung kann ich beim besten Willen als einer derjenigen nicht verstehen, der bereits vor 38 Jahren seinen Kirchenaustritt begründet vollzogen hat. Limburg und Södertälje gab es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon - auch, dass kirchlicherseits Spenden z.B. für ein Kinderhilfswerk eingefordert wurden, Spenden, von denen ein kirchlicher Würdenträger seine "PENTHOUSWOHNUNG" renovieren ließ. An der Scheinheiligkeit und der Macht des Geldes hat sich auch nach Jahrhunderten kirchlicherseits NICHTS geändert, im Gegenteil, es gehört nach wie vor dazu. Der Slogan:"Den Rücken der Gläubigen stärken" ist genauso vermessen u. penetrant heuchlerisch scheinheilig, wie, als wenn ein Politiker "der Gläubigen" mit ersetzt "der Bürger" hinausposaunt. Wem bekannt ist, welcher "Reichtümer (Bares inkl. Immobilien, Ländereien)" sich die Kirche erfreuen darf, der sollte sich doch fragen:"WARUM stärkt man den Rücken der Gläubigen u. Hilfsbedürftigen nicht davon?" WARUM immer "DIE ANDEREN?"
Armin Linden:
Ich kann Sie sehr gut verstehen M. Hambürger. Wer sich mit Kirchen, mit beiden - i.d. Tiefe beschäftigt, stellt fest, was für ein Partyzug mit Riesem Anhang seit Jahren unterwegs ist. Party all over the world. Bonifatius - Caritas ..egal wer. Am besten ist die Partymeile der Evangelisten. Die nehmen direkt Familie u. Partner mit. Ordentlich abfüttern. Dieses ganze unkultivierte Verhalten, wurde hier bei uns massiv durch Deutsche Bischöfe gefördert. Nichts anderes. Da fällt auch "Benedetto" als Türöffner Kirche ist kein Vorbild mehr. Pfarrer vor Ort müssen ran. Trier - München - Berlin feiert Party. Jetzt bauen wir erst mal in Schweden-
Regionale Kompetenzen

 
Service
Lesetipps
GelesenBewertet