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Ev. Krankenhauses Dierdorf/Selters

Nach über 30 Jahren im Verwaltungsrat verabschiedet

Krankenhaus verleiht Alfred Manz Ehrenmitgliedschaft

Nach über 30 Jahren im
Verwaltungsrat verabschiedet

Alfred Manz. Foto: privat

13.06.2016 - 09:01

Dierdorf/Selters. Seit November 1984 war Alfred Manz als Vertreter des Krankenhausvereins Selters/Dierdorf Mitglied im Verwaltungsrat des Evangelischen Krankenhauses Dierdorf/Selters. Nun wurde der inzwischen 91-jährige aus dem Gremium verabschiedet. In Dankbarkeit für seine langjährige Tätigkeit wurde ihm seitens des Krankenhauses die Ehrenmitgliedschaft im Verwaltungsrat verliehen. In seiner Amtszeit hat Alfred Manz die Entwicklung des Krankenhauses entscheidend mitgestaltet und geprägt. Gleich zu Beginn seiner Tätigkeit sah er sich mit den Plänen des damaligen Mitgesellschafters (Johanniterorden) und der Landespolitik konfrontiert, das Haus in Selters nach der Fusion zu schließen. In vielen Gesprächen und Verhandlungen konnte er die Verantwortlichen doch zum Verbleib des Standortes Selters überzeugen. Die Westerwälder Zeitung titelte damals „Manz rettet Klinik“. In den Folgejahren war Manz stets bemüht, die Entwicklung an beiden Standorten voranzutreiben. So gelang es ihm schnell durch engen Kontakt zum Ministerium in Mainz, in Selters eine neurologische Fachabteilung einzurichten. Somit war die Lücke in Selters, die durch die Verlagerung der Chirurgie von Selters nach Dierdorf entstanden war, aufgefüllt. „Alfred Manz hat Unvergessliches für das Krankenhaus geleistet. Er war maßgeblich an allen wichtigen Entscheidungen in den letzten 30 Jahren beteiligt. Dafür danken wir ihm außerordentlich“, so Rolf-Peter Leonhardt, Vorsitzender des Verwaltungsrates. In seinen über 30 Jahren als Mitglied des Verwaltungsrates konnte Alfred Manz viele Gäste aus Wirtschaft und Politik begrüßen. So z. B. Horst Seehofer, Rudolf Scharping, Sabine Bätzing-Lichtenthäler und die jetzige Ministerpräsidentin und damalige Gesundheitsministerin Malu Dreyer, die das Krankenhaus als „eine Perle in der Krankenhauslandschaft“ bezeichnete. Die Entwicklung des Krankenhauses spricht für sich: vor 30 Jahren wurden 4.300 Patienten behandelt, in 2015 waren es 8.000. Das Haus beschäftigt inzwischen mehr als 360 Mitarbeiter und ist finanziell gut aufgestellt. Viele Baumaßnahmen und Sanierungen sind erfolgt. Auch die Medizintechnik ist auf dem neuesten Stand, was Alfred Manz immer sehr wichtig war. Er sprach schriftlich dem scheidenden Geschäftsführer Erwin Reuhl, allen Mitarbeitern des Krankenhauses, insbesondere den Ärzten und dem „unermüdlichen Pflegepersonal“ seinen Dank aus. Alfred Manz wurde bereits in den 1990-iger Jahren der Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz sowie für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten die Goldene Ehrennadel der Diakonie verliehen.Pressemitteilung

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Kommentare
Florian Landenberger:
Liebe Frau Koslik, vielen Dank für Ihre Anmerkung. Bei der Entwicklung der DIKE-App steht für uns das Thema Prävention im Vordergrund. Es dreht sich also nicht vorrangig um Situationen, bei denen Sicherheitskräfte wie Polizei, Feuerwehr o.ä. hinzugezogen werden müssen. Vielmehr geht es darum Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen, Beobachtungen zu melden und dadurch Gefährdungssituationen zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn Einsätze von Polizei oder Feuerwehr dennoch unvermeidbar sind, so werden die Einsatzkräfte zukünftig auch von den in der DIKE-App durch die Nutzer gegebenen Informationen profitieren, da sie durch die zusätzlichen Hinweise noch gezielter und effektiver eingreifen können. Das ist die zentrale Zielsetzung unserer App. Zweifelsohne ist die Vernetzung mit Polizei und Feuerwehr also absolut sinnvoll und über kurz oder lang absolut wünschenswert. Genau daran arbeiten wir aktuell!
Heike Koslik:
Blöd nur, dass die Behörden, Polizei und Feuerwehr diese App nicht nutzen. Damit verschwindet auch der Einzige Nutzen der App. Wozu also dann registrieren??? 99,9 Prozent der angemeldeten Nutzer werden diese App wohl nie brauchen. Aber sehr gut, dass sie da ist!
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