Allgemeine Berichte | 26.11.2025

30 Jahre Kirchbauverein Niederbieber – Rund 175.000 Euro an Zuschüssen gezahlt

Vom Keller bis zur Turmspitze den Erhalt der Kirche gefördert

Die Erzbischof-Hermann-zu-Wied-Gedächtniskirche in Niederbieber. Seit 30 Jahren fördert der Kirchbauverein deren Pflege und Erhalt.  Fotos: Erhard Jung

Niederbieber. Von der Kellertür bis zur Kirchturmspitze – vieles von dem, was an der Erzbischof-Hermann-zu-Wied-Gedächtniskirche in Neuwied-Niederbieber in jüngerer Vergangenheit saniert oder erneuert wurde, geschah mit finanzieller Unterstützung durch den Kirchbauverein Niederbieber.

Genau gesagt engagiert sich der Verein seit nunmehr 30 Jahren für die Pflege und den Erhalt der denkmalgeschützten Evangelischen Kirche. Und dies mit beachtlicher Bilanz.

Der Kirchbauverein Niederbieber kann dieser Tage also runden Geburtstag feiern. Es war im Dezember 1995, als sich die Gründungsversammlung traf. Anlass war die dringend notwendige Erneuerung des Kirchendachs und die Frage nach der Finanzierung dieses aufwändigen Projekts. So schlug die Geburtsstunde des Kirchbauvereins Niederbieber, der als der erste seiner Art im Kirchenkreis Wied galt und künftig den baulichen Erhalt der Kirche fördern sollte.

11.250 - diese Zahl markiert den Beginn seiner Arbeit. Denn so hoch war der Betrag, mit dem der Kirchbauverein die Erneuerung des Daches unterstützte. Damals natürlich noch in D-Mark. Inzwischen ist die Gesamtsumme aller Förderungen, die der Verein in den vergangenen 30 Jahren geleistet hat, auf rund 175.000 Euro gestiegen. „Zweifellos eine stolze Bilanz, die wir in erster Linie unseren Mitgliedern und den vielen Spenderinnen und Spendern zu verdanken haben“, betont Erhard Jung, seit acht Jahren Vorsitzender des Vereins.

Die geförderten Projekte reichen von kleineren Maßnahmen wie der Erneuerung der Grabplatte von Hermann zu Wied oder dem Erhalt der etwa 100 Jahre alten Kellertür über kostspieligere Vorhaben wie die Restaurierung der 1885 gefertigten und von Carmen Sylva gespendeten Fenster, die Sanierung der Westfassade der Kirche oder die Erneuerung der Innenbeleuchtung bis hin zur umfangreichen Sanierung des Kirchturmes.

„Pro Kirchturm denken“ lautete seinerzeit die Spendenkampagne des Vereins, mit der er die Rekordsumme von 45.000 Euro zur Unterstützung der Kirchturmsanierung sammeln konnte. Eine offenkundig gelungene Kampagne, deren öffentlichkeitswirksamen Aktionen zudem die Arbeiten am Kirchturm in Niederbieber überregional in die Medien brachten.

Denn der Kirchbauverein verfolgt noch eine zweite bedeutende Aufgabe: So soll er nach dem vor 30 Jahren erklärten Willen der Gründungsversammlung die kulturelle Bedeutung der rund 800 Jahre alten Kirche für den Ort und die Region ins Blickfeld rücken. Von der Herausgabe eines Kirchenführers, seiner Neuauflage zum 25-jährigen Vereinsbestehen bis zur Unterstützung von Kirchenführungen, der Teilnahme an „Tagen des offenen Denkmals“ oder der Öffentlichkeitsarbeit insgesamt reichen die Aktionen. „Hier schließt sich der Kreis“, meint Vorsitzender Erhard Jung und fügt hinzu: „Denn an die kulturelle Bedeutung der Erzbischof-Herrmann-zu-Wied-Gedächtniskirche zu erinnern, unterstreicht gleichzeitig, wie wichtig es ist, ihren Erhalt zu fördern.“

Die Sanierung des Kirchturms konnte der Verein mit 45.000 Euro unterstützen.

Die Sanierung des Kirchturms konnte der Verein mit 45.000 Euro unterstützen.

Die Erzbischof-Hermann-zu-Wied-Gedächtniskirche in Niederbieber. Seit 30 Jahren fördert der Kirchbauverein deren Pflege und Erhalt. Fotos: Erhard Jung

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