Allgemeine Berichte | 29.09.2014

Schülerinnen und Schüler einen Tag lang in der Forscherwelt unterwegs

"Zukunft Energiewende"

EA European Academy beteiligt sich an Aktionswoche zur Energiewende in Rheinland-Pfalz

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Woher kommt der Strom aus der Steckdose? Wie funktioniert ein Energiesystem? Welche Folgen hat unsere Energieversorgung für die Umwelt? Und welche Aufgaben haben dabei Wissenschaftler?

Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Ahrweiler im Rahmen der rheinland-pfälzischen Aktionswoche zur Energiewende. Die EA European Academy of Technology and Innovation Assessment aus Bad Neuenahr-Ahrweiler hatte dafür mehrere Schulklassen zum Workshop „Zukunft Energiewende“ eingeladen.

Bei verschiedenen Mitmachaktionen durften die Teilnehmer selber „forschen“ und so den Arbeitsalltag von Wissenschaftlern, die sich mit dem Energie-Thema auseinandersetzen, kennenlernen. Anhand von Projektbeispielen erfuhren die Schüler zunächst, was man im Energiebereich alles erforschen kann und im Verlauf eines Forschungsprojekts beachten muss.So konnten die Schüler unter anderem im „EA-Lab“, dem Computerlabor der Akademie, mithilfe von Computermodellen mögliche Umweltschäden berechnen, die für eine Gesellschaft durch den Betrieb eines Kraftwerks entstehen.

Anschließend wurde es praktisch: In einem Planspiel setzten sich die Schüler mit der Frage auseinander, ob in einer ausgewählten Region im Landkreis Ahrweiler eine Windkraftanlage gebaut werden darf. Dafür schlüpften sie in die Rollen der beteiligten Akteure – Naturschützer, Kommunalpolitiker, Unternehmen, Tourismus- und Heimatverbände – und erarbeiteten mögliche Pros und Contras für oder gegen den Bau einer Anlage. Den Schülern wurde klar, dass es viele unterschiedliche Sichtweisen gibt.

Was die einen Akteure als Chance sehen, bewerten andere beteiligte Gruppen als problematisch.

Dass Wissenschaftler die aktuelle Energiewende sinnvoll unterstützen können, leuchtete den Schülern am Ende ein: „Für die Energiewende müssen wir einfach wissen, welche Energieträger uns in Zukunft am besten versorgen können und gleichzeitig möglichst wenig umweltschädlich sind“, so einer der Beteiligten.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Boomerang : Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist eigentlich ein gutes Ziel. "Feministischer Kampftag" dagegen mutet an wie eine Kriegserklärung. Der moderne Feminismus ist pervertiert zu einem Anspruch die...
  • Günther: Es stellt sich nicht unbedingt die Frage der Beteiligung, sondern auch die Höhe der festgelegten Beteiligung. Soweit ich onformiert liegt der Anteil der Stadt bei 25% und die der Bürger bei 75%. Mindestens...
  • Roman: Und warum nicht NACHTS? wo so gut wie keiner behindert wird?
Dauerauftrag 2025
Rund ums Haus Daueranzeige
Dauerauftrag 2026
Daueranzeige 2026
Stellenanzeige
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Februar 2026
Närrische Preise 2026 - Bestellung Nr.: 0033084107
Gesundheit im Blick // Allgemeine Augenheilkunde
Anzeige KW 8
Empfohlene Artikel

Kreis Ahrweiler. Am Donnerstag, 5. März 2026, findet eine interne Informationsveranstaltung der Kreisverwaltung Ahrweiler statt. Um den Mitarbeitenden die Teilnahme zu ermöglichen, ist die Kreisverwaltung von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen. Danach gilt wieder die reguläre Öffnungszeit bis 18 Uhr.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Bürger fragen – PolitikerInnen antworten

Diskussionsveranstaltung zur Landtagswahl

Neuwied. Traditionsgemäß bieten die örtlichen katholischen Sozialverbände KAB und Kolpingsfamilie Neuwied 1860 vor der Landtagswahl ein parteipolitisch neutrales Informations- und Diskussionsforum an. So haben beide Verbände für die bevorstehende Landtagswahl am 22. März Kandidaten zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Motto: "Bürger fragen – PolitikerInnen antworten" eingeladen.

Weiterlesen

CDU-Direktkandidat Jan Oliver Petry im Austausch mit Kreishandwerksmeister Ralf Winn

Bürokratieabbau und Fachkräftesicherung im Fokus

Neuwied. Im Rahmen seiner Gespräche mit regionalen Wirtschaftsvertretern traf sich der CDU-Direktkandidat für den rheinland-pfälzischen Landtag, Jan Oliver Petry, mit dem Kreishandwerksmeister für den Kreis Neuwied, Ralf Winn. Im Mittelpunkt des Austauschs standen zwei zentrale Herausforderungen für das Handwerk: die zunehmende Überbürokratisierung und der Mangel an qualifizierten und motivierten Bewerbern für handwerkliche Ausbildungsberufe.

Weiterlesen

Helfende Hände gesucht
Dauerauftrag Imageanzeige
Pellets
Holz Loth-Entsorgung
Heizölanzeige
Image Anzeige // Närrische Preise 50%
Unternehmenskauf
Eckfeld-Anzeige
Stellenanzeige
Gesundheit im Blick
Stellenanzeige Berufskraftfahrer u. Kommissionierer
Anzeige Wirbelsäulen Check Up
Närrische Preise
50% Aktionspreise
Wohnfabrik
Stellenanzeige Mitarbeiter Straßen- und Tiefbaukolonne
Küchen Image