Landtagswahl 2016

SPD bleibt stärkste Kraft

Fünf Parteien ziehen in den rheinland-pfälzischen Landtag

SPD bleibt stärkste Kraft

Das vorläufige Endergebnis der Landesstimmen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Stand: 14.03.16 - 08:52 Uhr Foto: Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz

14.03.2016 - 08:55

Rheinland-Pfalz. Die Wählerinnen und Wähler haben über die Zusammensetzung des 17. rheinland-pfälzischen Landtages entschieden. Ihm werden erstmals in der Geschichte des Landes fünf Parteien angehören. Stärkste Kraft wurde nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis die SPD mit einem Landesstimmenanteil von 36,2 Prozent. Das war gegenüber der Wahl von 2011 ein Zugewinn von 0,5 Prozentpunkten. Die CDU erreichte 31,8 Prozent, 3,4 Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahren. Drittstärkste Kraft wurde die AfD, die erstmals bei einer Landtagswahl antrat und 12,6 Prozent der Stimmen erhielt. Die FDP, auf die 6,2 Prozent der Stimmen entfielen, zieht als viertstärkste Kraft in den Landtag ein, dem sie in den vergangenen fünf Jahren nicht angehört hatte; die Liberalen gewannen 2,0 Prozentpunkte hinzu. Die GRÜNEN verloren gegenüber der vorigen Wahl 10,1 Prozentpunkte und kamen auf 5,3 Prozent der Stimmen.

Die Parteien, die den Sprung in den Landtag nicht schafften, vereinigen insgesamt 7,9 Prozent der Stimmen auf sich. Davon erhielt die Partei DIE LINKE 2,8 Prozent, 0,2 Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahren. Die FREIEN WÄHLEN erreichten erneut 2,3 Prozent der Stimmen. Alle übrigen Parteien erzielten Stimmenanteile von jeweils weniger als ein Prozent.

Aufgrund dieser Stimmenergebnisse entfallen im neuen rheinland-pfälzischen Landtag auf die SPD 39 Sitze. Die CDU erhält 35 Sitze, die AfD 14 Sitze, die FDP erreicht 7 Sitze, die GRÜNEN 6 Sitze.

Die Wahlbeteiligung lag bei 70,4 Prozent, das waren 8,6 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2011. Damit ist wie Wahlbeteiligung zum zweiten Mal in Folge angestiegen. Im Jahr 1983 hatten sich über 90 Prozent der Wahlberechtigten an der Landtagswahl beteiligt, die allerdings zeitgleich mit der Bundestagswahl stattfand. Danach war die war die Beteiligung bis 2006 von Wahl zu Wahl gesunken.

Landeswahlleiter Jörg Berres bedankt sich bei über 40.000 ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern in 4.824 Stimmbezirken und bei rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Verwaltungen für die engagierte und zuverlässige Durchführung der Wahlen und schnelle Ermittlung des vorläufigen Wahlergebnisses.

Pressemitteilung Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz

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Kommentare
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Fr. Wein, es geht in meinem Beitrag nicht um andere Verursacher von Vogelschlag, sondern um den durch Windkraftanlagen, bitte bei der Sache bleiben. Weiterhin ist der Grund des Rückganges der Insektenpopulation immer noch nicht abschließend erforscht, bekannt ist, dass die von ihnen angesprochenen Neonicotinoide Insekten vermutlich schwächen und diese dadurch leichter anderen Erkrankungen erliegen. Auch ein Ausfluss der sogenannten "Erneuerbaren" sind die Mais- und Rapsmonokulturen (sog. Energiepflanzen) welche, da nicht zur Nahrungsmittelproduktion vorgesehen, auch nicht den restriktiven Vorschriften zur Verwendung von Herbiziden oder Pestiziden unterworfen sind. Und Fr. Wein, die sogenannten "Erneuerbaren" schreibe ich nicht kaputt, dafür sorgt diese unsoziale und volatile Art einer Energieerzeugung von ganz alleine.
juergen mueller:
Da spricht offensichtlich ein Windratfetischist, aber keiner, der für Naturschutz etwas übrig hat. Mich nerven Beiträge, in denen diejenigen mit Schwachsinn in Verbindung gebracht werden, die sich in Naturschutzverbänden ehrenamtlich für bedrohte Artenvielfalt einsetzen u. deren Ursache. Heutzutage werden unbestritten Windparks in unmittelbarer Nähe von Vogelschutzgebieten u. Brutplätzen errichtet. Fakt ist, dass jedes Jahr zahlreiche Rotmilane (neben anderen Vogelarten) durch Rotorblätter umkommen u. ganz oben auf der Liste der Totfunde stehen. Fakt ist auch, da wo neue Anlagen aufgestellt werden sollen, verschwinden in der näheren Umgebung Greifvogelnester. Sind die Nester verschwunden, bekommen die Betreiber die Genehmigung für neue Anlagen. Viele Totfunde bleiben im verborgenen, da Fuchs, Marderhund, Dachs etc. diese beseitigen/fressen. Logisch oder? Da kann ich nur sagen, Menschen die vorher denken bevor sie etwas sagen brauchen nachher selten bereuen was sie gesagt haben
Jutta Wein:
Sehr geehrter Herr Klasen, und was machen wir mit den anderen Verursachern von Vogelschlag bzw. Vogelsterben. http://www.bund-rvso.de/vogelsterben-ursachen.html Also... Rückbau von Glasflächen, weniger Autos, weniger Züge, Rückbau von Stromleitungen (übrigens machbar bei dezentraler Energieversorgung), weniger Katzen.... Mmh, und der grösste Artenverlust beruht auf der globalen Klimaerwärmumg. Nicht zu vergessen der Rückgang der Insekten, durch die Neonicotinoide, das Nahrungsmittel für Vögel und Fledermäuse. Aber die Windräder die sind schuld. Es ist auch schlicht falsch, das der Vogelschlag durch Windräder in der Öffentlichkeit kaum bekannt ist. Es ist eher so, das sich vor den Windrädern kaum jemand für Vogelschlag interessiert hat. Herr Klasen, sie schreiben immer mit sehr viel Eifer die Erneuerbaren Energien kaputt, was ist den ihr Plan für die Zukunft? Und ganz nebenbei, glauben Sie eigentlich immer noch, das die Kohle- und Atomkraft nicht subventioniert wird???
juergen mueller:
Mir gefallen Menschen, die sagen was sie denken - aber noch mehr gefallen mir diejenigen, die machen was sie sagen, aber nicht, wenn sie dies in gleichem Atemzug wieder auf "viele" ungenannte Dinge reduzieren. Für mich gehört dazu, nicht höher, schneller, weiter - sondern langsamer, bewusster, menschlicher. und da ist die Politik weit entfernt von - spricht bei Menschen mit wenig Geld von "sozial schwach". Sozial schwach sind für mich Menschen ohne Anstand, Würde u. Mitgefühl. Sozial leben wir dank der Politik in einem kranken System, in dem die wichtigsten Berufe am schlechtesten bezahlt werden, wozu die Politik NICHT gehört. Haben SIE mal bei all IHREM Gerede darüber nachgedacht, dass die, die uns bis "70 Arbeiten" lassen wollen, und die, die keinen über "50" mehr einstellen, dieselben sind? Und was heißt Geringverdiener? Richtig ist, gering bezahlt, verdient hat das niemand Das permanende Gerede von Veränderungen ist doch, wie am Bahnhof zu stehen u auf ein Schiff zu warten.
Nicole777:
Der Deutsche ist also auf freiwilliger Basis in der Psychiatrie und der Somalier aufgrund des PsychKG eingewiesen. Beide begehen die gleiche Straftat und werden unterschiedlich behandelt. Wenn sich beide Männer in einer psychiatrischen Einrichtung befinden - egal ob freiwillig oder nicht -, gehe ich davon aus, dass BEIDE psychisch erkrankt sind. Diese Ungleichbehandlung erschließt sich mir nicht ...
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