Ausgabestellen in Andernach, Mayen und Polch benötigen weitere ehrenamtliche Mitarbeiter

Dank Tafeltag ist die „Mayener Tafel“ reich gefüllt

Dank Tafeltag ist die
„Mayener Tafel“ reich gefüllt

Die Mayener Tafel freut sich über jede Spende. Foto: E. T. Müller

13.10.2017 - 14:05

Mayen. Auch in diesem Jahr fand wieder der Tafeltag der „Mayener Tafel“ statt. Am zweiten Samstag im September informierten 45 Helferinnen und Helfer vor 15 Supermärkten in Mayen und Mendig über die Arbeit der Tafel: Lebensmittel im Bereich das Mindesthaltbarkeitsdatums werden nicht vernichtet, sonder Hilfsbedürftigen zugeführt. Gleichzeitig wurden die Kunden gebeten, haltbare Lebensmittel wie Mehl, Zucker, Reis, Nudeln, Öl, Margarine, Kaffee und Tee zu spenden. Die Organisatoren sind für die große Hilfsbereitschaft der Supermarktkunden dankbar. So konnten zahlreiche Lebensmittelkisten von den ehrenamtlichen Tafelfahrern abgeholt und von weiteren Unterstützern in die Tafelräume in der Ostbahnhofstraße sortiert werden. Tafelmitarbeiterin Karin Gliffe, die schon seit Jahren die Aktion organisiert, freute sich besonders über den reibungslosen Ablauf: „Viele Helfer begleiten uns bereits seit Jahren. Und auch in diesem Jahr waren wieder viele junge Leute dabei, die unsere ‚Alteingesessenen‘ Hand in Hand tatkräftig unterstützten, darunter der Leo Club Mayen, die Pfarrgemeinde Mendig, Evangelische Frauenhilfe Mendig und Dr. Schlags Apotheken.“ Am Ende des Tages konnten die freiwilligen Helfer bei einer gemeinsamen Stärkung stolz ein gut gefülltes Lager präsentieren. Da die „Mayener Tafel“ ganz ohne öffentliche Fördergelder auskommen muss, werden dringend Geldspenden für die ständig anfallenden Kosten wie Unterhalt der Fahrzeuge sowie für die Anschaffung eines neuen Kühlfahrzeugs, für Strom, Heizung und vieles mehr benötigt. „Ebenso braucht es neben der Spenden viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne die die ‚Mayener Tafel‘ nicht bestehen könnte“, so Tafelkoordinatorin Inge Michels-Proft vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e. V., die Verstärkung der Tafelteams von Andernach, Mayen und Polch sucht: „Wir brauchen Menschen, die unentgeltlich anpacken und denen es Spaß macht, was wirklich Sinnvolles zu tun. Es wäre prima, wenn sich auch Jüngere bei uns melden könnten. Bei der ‚Mayener Tafel‘ warten auf Sie viele sinnvolle Aufgaben und ein freundliches Team. Anderen zu helfen macht Spaß!“


Helfer und Spenden sind herzlich willkommen


Wer sich für die Mitarbeit interessiert, kann sich mit Inge Michels-Proft in Verbindung setzen unter (02651) 9869 147 oder michels-proft-i@caritas-mayen.de. Auch nach dem Tafeltag hilft jede Spende, die auf eines der Caritas-Konten unter dem Stichwort „Mayener Tafel“ eingezahlt wird: Kreissparkasse Mayen IBAN: DE07 5765 0010 0000 0174 00 BIC: MALADE51MYN oder Volksbank Rhein Ahr Eifel eG: IBAN: DE32 5776 1591 0019 7042 00 BIC: GENODED1BNA.

Pressemitteilung der Caritas Mayen

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Kommentare
13.10.2017 14:37 Uhr
Uwe Klasen schrieb:

Einen, nicht zu unterschätzenden, Beitrag liefern die Helfer der Tafeln um bedürftigen Menschen einen Dienst zu erweisen. Um so erschreckender zeigt sich hier das Versagen des Staates und der Sozialsysteme. Hier müssten Anstrengungen aller Art erfolgen um dem abzuhelfen, diesen Menschen ist mit "Weltrettungsphantasien" nicht gedient!



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Kugelmann:
Demokratie lebt vom WANDEL! Macht zu lange ausgeübt, führt zu Selbstüberschätzung derer, die sie glauben zu haben. „Siegessicherheit macht nämlich leichtsinnig und TRÄGE!“ Von 49. 359 Wahlberechtigten wählten 37.653 (76,28%) den CDU-Kandidaten nicht! Das bedeutet, dass sich der neue OB in den kommenden Jahren auch wieder auf eine Mehrheit von Mitbürgern abstützen muss, die sich wenig für Kommunalpolitik interessiert sowie politisch anders orientiert ist. Das macht wie so oft deutlich, welchen Stellenwert das Amt und die Person für die Bürger Neuwieds mittlerweile (40,1 % Wahlbeteiligung) besitzen. Bei einer Wahlbeteiligung (Stichwahl) von nur noch 40,41 % wurden dann aus 11.706 Stimmen 59,56 % für ihn, was letztlich heißt, dass der zukünftige Oberbürgermeister sich auf eine ihn gewählte Minderheit/Wahlberechtigte abstützt, die in naher Zukunft auch wieder unter „Artenschutz“ gestellt wird. „Wer trägt denn nun die Verantwortung für dieses „Desinteresse? Zweifelsohne Politiker mit ihrem Auftreten und Verhalten selbst.“ Wenn die negativen Erfahrungen der Bürger beim direkten Kontakt mit Politikern und Staat überwiegen, formt sich ein Bild des Versagens, des Rückzugs und der Verärgerung. Dagegen muss die Politik vorgehen - durch das Handeln vor Ort. Insofern ist es richtig, Probleme zu benennen, die der Bürger wirklich hat. Noch besser ist es, diese auch lösen zu wollen – ohne Kompetenzgerangel. Deshalb muss es heute und zukünftig lauten „Mehr Staat wagen“. Nicht, um die Wirtschaft zu reglementieren oder die Bürger zu überwachen, sondern um dort besser zu funktionieren, wo es einen berechtigten Anspruch an den Staat gibt. Im Klartext: „Dort, wo der Bürger den Staat wirklich braucht. Das kostet Geld – für die Verwaltung, Lehrer, Polizisten, Schulgebäude, Krankenhäuser etc.. Aber es ist gut angelegtes Geld. Weil Vertrauen in den Staat auch Vertrauen in die Demokratie bedeutet. Und das sollte auf keinen Fall verloren gehen.“ „BEGEISTERN durch VORBILD!“ Dem neuen Oberbürgermeister sind viel Glück und Stehvermögen zu wünschen, auf das er nicht zu einem Getriebenen und Erfüllungsgehilfen einer siegestrunkenen CDU wird, die doch schon jahrelang mit den „Hufen“ gescharrt hatte.
juergen mueller:
Die OB-Wahl ist zu Gunsten von Herrn Langner gelaufen und schon ist man der Meinung, dass sich damit auch die Causa Hofmann-Göttig erledigt hat, die ja angeblich nur ins Leben gerufen wurde, um damit evtl. Einfluss auf den Ausgang der Wahl zu nehmen. Dieses immer wieder kommunal, landes- u. bundesweit auftretende Phänomen der politischen Selbstbereicherung ist wie ein Krebsgeschwür, gegen das man noch kein Mittel gefunden hat (oder nicht finden will). Das ist keine Krankheit, die von Zeit zu Zeit immer mal wieder ausbricht, sondern ein fester Bestandteil der Politik (auch der Wirtschaft) ... und sie hat einen Namen:"GIER". Die bereits angekündigte Rechtfertigung von Hofmann-Göttig sollte man zur Kenntnis nehmen u. mehr nicht. Sein Selbstloblüge für eine nie stattgefundene finanzielle Einbuße war charakterlos u. obendrein eine Verarschung der Wählerschaft. Verdienste für Koblenz hin oder her - sein Handeln (u. das von BECK) war Missbrauch, Manipulation u. Beliebigkeit.
juergen mueller:
Herr Langner lässt ein klares Wort zu der Causa Hofmann-Göttig vermissen u. verschanzt sich vielmehr hinter einer schwammigen Äusserung, die für ihn, da die Voraussetzung fehlt, ohnehin nicht von Belang ist. Zu der Frage, ob hinter dem Ganzen System steckt u. Probleme mit Geld gelöst werden, so muss dies mit JA beantwortet werden, ein System, das nicht nur in der Politik ein Zuhause hat. System steckt auch hinter der Tatsache, dass es kein Zufall ist, dass ausgerechnet jetzt unmittelbar vor der Stichwahl Tatsachen an`s Licht kommen, die bereits vor Jahren bekannt waren, aber zu diesem Zeitpunkt keine auswirkende Brisanz hatten. Wer hier seine schmutzigen Finger wirklich im Spiel haben könnte, lässt sich nur erahnen, zumal es hierzu ja bereits das passende Vorspiel gegeben hat. Trotz der Verdienste von Hofmann-Göttig u. der Parole fair zu bleiben muss es erlaubt sein, weiterhin politische Selbstbedienungsmentalität, Systemfehler, Vettern- u. Lügenwirtschaft an den Pranger zu stellen.
juergen mueller:
Die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand ist in der BRD ein Rechtsakt/Verwaltungsakt, mit dem z.B. hochrangige politische Beamte ohne Angabe von Gründen aus dem aktiven Dienst entfernt werden können. Hofmann-Göttig ist sein Abgang mehr als vesüßt worden, dank einer Schlupfloch-Gesetzgebung, die sich die Politik selbst verpasst hat. 2013 hatte Hofmann-Göttig noch als bereits bis dahin personifizierter Ruhegehaltsabsahner die Unverschämtheit sich selbst eines nie stattgefundenen finanziellen Verzichtes selbst zu loben u. war sich dieser wissentlichen Lüge durchaus bewusst. Auch als OB, und damit weiterhin als potenzieller Absahner in nicht wenigen Aufsichtsräten vertreten, hat er seine ihm in die politische Wiege gelegten Nehmerqualitäten bewiesen, was nicht heißt, dass dies auch nach Ende seiner Amtszeit nicht mehr der Fall sein wird. Einem kann sich die Politik gewiss sein - eine/n Insolvenz/Konkurs wird es bei der Selbstbedienungskette POLITIK nicht geben.
juergen mueller:
Alles gut. Erwartungsgemäß hat Herr Langner das Rennen gemacht. Koblenz hatte noch nie einen so jungen Stadtchef und die Zeit wird zeigen, ob diejenigen, die ihn gewählt haben, mit ihrer Wahl zufrieden sein können. Herr Langner wird sich an seiner "David-Langner-GARANTIE" messen lassen müssen. Ob die Einlösung dieser Garantie in ihrer Gesamtheit in 8 Jahren Amtszeit zu schaffen ist, ist fraglich. Ein Punkt seiner Garantie dürfte bereits, darf man den Medien Glauben schenken, ein Auslaufmodell sein - den NAHVERKEHR (ÖPNV) attraktiver zu machen mit einem Fahrpreis von 2 EURO (anstatt wie bisher 2,95) - "Die Preise im NAHVERKEHR sollen bundesweit angehoben werden". Mobilität - weniger Staus - mehr Tempo 30 (JEDE einzelne Straße anschauen) - Radwegenetz - Umwelt (SCHÜTZEN? - Klimaschutzbeauftragter - WARUM?) - BEHÖRDEN stärken - WARUM? (siehe unseren aufgeblasenen Beamtenapparat) etc. Die Wertschätzung des Volkes hat Sie souverän gewählt - oder war sie mal wieder der Idiot vom Dienst?
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