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Neujahrsempfang im Limeskastell

Der Rhein-Lahn-Kreis feierte das neue Jahr mit einem großen Empfang

10.01.2017 - 11:09

Pohl. Den Auftakt an diesem Abend machte der Mandolinen-Club Oelsberg, unter anderem mit einem Liedvortrag der kleinen Lene Friedrich. Im Anschluss konnte Landrat Frank Puchtler zahlreiche Ehrengäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Kultur, darunter unter anderen auch die Mittelrhein-Weinkönigin Daniela begrüßen. „Das Jahr 2017 wollen wir genauso sportlich angehen, wie das Jahr 2016 verlaufen ist“, so Puchtler in seiner Begrüßung. Weiter nahm er einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2016. Die Zuwanderung, das Breitband oder auch das Thema des Starkregens sprach er dabei an: „Wenn man genau hingeschaut hat, die Herausforderungen konnten gelöst werden, weil es ein „WIR“ gab – wir bedeutet, wir haben es gemeinschaftlich angepackt“, so der Landrat. Verbandsgemeinden, Stadt, Land, Kreis, die Feuerwehren, die Rettungsdienste aber auch die Nachbarn haben im vergangenen Jahr alle mitgeholfen und daran sollten wir uns auch für die Zukunft orientieren, erklärte er weiter, denn es wird nicht schlechter, es wird nicht schöner, aber gemeinsam kann man die Themen anders angehen und mit dem „WIR“ schaffen wir das auch. Ein schönes Miteinander in das Jahr 2017 mitnehmen und positiv nach vorne schauen, das wünschte er sich persönlich, aber auch für den Rhein-Lahn-Kreis. Wie man einen guten Weg gehen kann, zeigte auch der Wissenschaftler Prof. Dr. Stephan Sell in seinem anschließenden Vortrag unter der Überschrift: „Gesellschaft der (Un) Sicherheit. Ein Streifzug durch die (nicht nur) arbeitsmarkt- und sozialpolitische Landschaft zwischen „ganz oben“ und „hier unten“. Er sprach dabei über viele Themen der Zukunft und gerade über Themen, die auch die Region bewegen und zeigte dabei auf, wie man Wege gehen kann, die uns gemeinschaftlich in die Zukunft führen. Professor Sell ist Experte für Arbeitsmarktfragen, Altersarmut und Zukunftssicherung und beleuchtete unter anderem bekannte wie unbekannte Aspekte der öffentlichen Diskussionen in seinem komplexen Themenbereich. Er wagte für 2017 auch die These, dass dieses Jahr mit Sicherheit nicht einfach wird: „Wir haben in der Art und Weise, wie wir miteinander oder nicht mehr miteinander reden mittlerweile einen Grad erreicht, der schon bedenklich stimmt. Nicht unbedingt hier vor Ort, wo es noch viele dieser kommunikativen, guten Beziehungen gibt, sondern in unserer Gesellschaft allgemein“, so Professor Sell. Er sprach dabei von einer ziemlichen Radikalisierung in der Art und Weise miteinander zu kommunizieren und wir leben in einer „Aufregungsökonomie“, über viele Dinge regen sich die Menschen viel zu schnell auf, so Sell in seinem Vortrag. Weitere Themen waren natürlich die Zuwanderung aber auch die demografische Entwicklung, das Rentensystem, Kriminalität, Sicherheit im Allgemeinen und vieles mehr. Er ging auch den Fragen nach: „Was machen wir mit einer zunehmenden Altersarmut? Oder auch: „Wie entwickelt sich das Ausbildungssystem?“ Man soll in Zukunft beweglich bleiben, jedoch soll man nicht die vielen Menschen vergessen, die nicht auf der „Sonnenseite“ des Lebens stehen. Diese Menschen werden auch in Rheinland-Pfalz immer mehr und wir sollten sie im Auge behalten und uns um sie kümmern, gab er noch als Bitte den Anwesenden mit auf den Weg. Zum Abschluss gingen alle Ehrengäste bei einem leckeren Imbiss und besten Weinen vom Rhein in intensive und ganz direkte Gespräche über. US

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Kommentare
Armin Linden:
Das desolate System der Sparkassen vor Jahren - offene Schalter - hat zu diesem unseeligen Zustand geführt. Vormals gab es Trennwände aus Glas. Funktionierte einwandfrei. Die Leute der Bank, hatten Schutz vorab ! Vorstände der Sparkassen - wohl aus Langeweile - erfanden "Neue Sicherheitskonzepte". Das war einfach. Sie standen ja nicht hinter dem Schalter.
Armin Linden:
Das ist sicherlich keine einfache Situation. Vieles war allerdings vor Jahren absehbar. Tempo raus in der Rekultivierung ! Auch ein LGB, das sich sehr zurücknahm. Die Verfüllung des Süd - u. Nordfeldes wurde seinerzeit in geschlossenen Systemen geplant. Transport in Silozügen DIN ISO 9002 zertifiziert. Eigene Logistik & Spedition. Stationär eingeblasen in Mischanlage. Mittels Wasser, Zement + Aschen zu einer Masse konditioniert, Baumechanisch verdichtet. Monitoring. Teures Verfahren i.d. Herstellung. Dies will man heute, mittels LGB vermeiden. Selbst unser Wasser wurde im Produktbaustoff eingemischt - weg ! Ein durchdachtes geschlossenes System. Ca.1.5 Mill. cbm in To. vermischt. Diese Art industrieller Deponieprozesse, heute bei den LGB entschwunden. Selbst die Stoffe, wurden "vereinfacht". Beim Süd- u. Nordfeld bedenken, eine fehlende Baugrundlage für die L79 wurde geschaffen. Glauben Sie, CCU + LGB würden heute M.€. für eine "Nordumgehung" incl. "Süd-L79" ausgeben ? Nie.

Strahlende Gesichter bei Multi-Kulti-Karneval

Heuft:
Muti-Kulti, Mayen bleibt bunt. Genau so soll es sein. Danke an den SKF(Marianne Weingart), Gerd Kohlhaas und Franz Käs. Anpacken,gutes tun und nicht weg schauen, so habe ich Herrn Käs kennengelernt.
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