Swisttaler SPD

Ehrenamt im Mittelpunkt des SPD-Neujahrsempfangs

Der Chef der NRW-Staatskanzlei überreichte SPD-Swisttal-Preis an Maria Hartmann

Ehrenamt im Mittelpunkt
des SPD-Neujahrsempfangs

11.01.2017 - 08:52

Swisttal. Zum diesjährigen Neujahrsempfang der Swisttaler SPD begrüßte Vorsitzender Tobias Leuning im sehr gut gefüllten Dorfhaus Miel unter anderem den Chef der NRW-Staatskanzlei, Minister Franz-Josef Lersch-Mense, den Bundestagsabgeordneten Sebastian Hartmann, den Landtagskandidaten und stellvertretenden Kreisvorsitzenden Folke große Deters, den stellvertretenden Bürgermeister Robert Datzer, mehrere Ortsvorsteher, Vertreter von Parteien und Ratsfraktionen und vieler Swisttaler Vereine. Sein besonderer Gruß galt den Preisträgern des SPD-Swisttal-Preises, Maria Hartmann, Monika Heller und Mitgliedern des Vereins „Leben mit Autismus“. In seinem Grußwort ging Folke große Deters auf die aktuelle Debatte um die innere Sicherheit ein.

Er lobte ausdrücklich die gute Arbeit der Polizei am Silvesterabend in Köln, forderte eine Fortsetzung der von der rot-grünen Landesregierung angestoßenen personellen Verstärkung der Polizei, warnte aber gleichzeitig vor Gesetzesverschärfungen. Es käme zunächst darauf an, geltende Gesetze auch anzuwenden. Rechtsstaat und Menschenwürde verlangten, dass Menschen nach ihren Taten beurteilt würden, nicht nach Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Religion. Minister Lersch-Mense überbrachte in seiner Ansprache die Grüße von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Im Blick auf die anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen bewertete er 2017 als Schicksalsjahr für Deutschland. Es gehe darum, die demokratischen und sozialen Errungenschaften gegen aufkommenden Rechtspopulismus zu verteidigen, wozu ein aktives Engagement der Bürgerschaft notwendig sei, wie es sich zuletzt bei der Versorgung und Integration für Geflüchtete gezeigt habe. Ohne Integration bestehe die Gefahr eines Auseinanderfallens der Gesellschaft mit Kriminalisierung und Terrorismus als Folge. Der Kurs der Landesregierung in Bildung und Prävention zu investieren, sei der richtige und würde ausgebaut. Abschließend betonte Lersch-Mense die Wichtigkeit des Ehrenamts für den Zusammenhalt der Gesellschaft vor Ort.

Deswegen werde dies von der Landesregierung gezielt gefördert, z.B. im Versicherungsbereich, durch den Engagementpreis der NRW-Stiftung und durch die Ehrenamtskarte mit Vergünstigungen unter anderem in Theater, Museen, Kinos. Diese Karte gebe es schon in 208 Kommunen in NRW, leider noch nicht in Swisttal, wie er mit Augenzwinkern in Richtung seiner Parteikollegen anmerkte. Mit der Woche des Respekts habe die Landesregierung im November ein Zeichen gegen eine Verrohung der Alltagskultur gesetzt. Des Weiteren habe man eine Bundesratsinitiative eingebracht, mit der Einsatzkräfte und ehrenamtlich durch Strafverschärfungen besser geschützt werden sollen. Höhepunkt des mit Musik von „Klezmer & Co“ umrahmten Empfangs war die Verleihung des SPD-Swisttal-Preises 2016 an Maria Hartmann aus Heimerzheim. In seiner Laudatio wies Ortsvorsteher Hermann Leuning auf die jahrzehntelangen vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten der Preisträgerin hin, unter anderem in der DLRG, seit 1978 bis heute im Heimerzheimer Ortsausschuss für Heimat und Kultur, im Kinder- und Jugendring. Den mit 250 Euro dotierten Preis überreichten Minister Lersch-Mense und Ortsvereinsvorsitzender Tobias Leuning. Mit Anerkennungspreisen wurden Monika Heller aus Miel und der in Odendorf ansässige Verein „Leben mit Autismus“ ausgezeichnet. Die AWO-Vorsitzende Maria Gleißner begründete in ihrer Laudatio den Preis für Monika Heller mit ihrem langjährigen Engagement in der Opferschutzorganisation Weißer Ring, für die sie in Swisttal Opfer von schweren Straftaten betreut und berät, sowie ihrer Hilfe bei der Flüchtlingsintegration durch Sprachunterricht. Gisela Hein berichtete über die wichtige Tätigkeit des Vereins „Leben mit Autismus“. Dieser schaffe mit der großteils ehrenamtlichen Betreuung von rund 100 Familien eine Brücke in die soziale Welt mit dem Ziel, ein möglichst selbstbestimmtes Leben der von Autismus betroffenen Menschen zu erreichen. Nach dem offiziellen Teil erwartete die Teilnehmer des Empfangs ein von Brigitte Leuning und ihrem Helferteam organisiertes reichhaltiges Buffet.

Pressemitteilung

SPD Swisttal

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Kommentare

Motocross Fahrer schlägt einen Spaziergänger

juergen mueller:
Hallo m.m, schon gelesen (ich meine die Zeitung - oder liest man keine?). Nur zur Richtigstellung. Die Prügelattacke geht auf das Konto einer Spezie, die zu dem Typ Zweibeiner gehört, der seine Frustration und sein Gewaltpotenzial so auslebt, wie es ihm genehm ist und sich einen Scheiß darum schert, ob bei seinem unnatürlichen Verhalten andere zu Schaden kommen können, sondern dies eher bewusst in Kauf nimmt. Hinzukommt, dass er nicht den Arsch in der Hose hat sich bei der Polizei zu melden, um seine Version dieses Vorfalles abzugeben. Wäre mir dieses Geschehen widerfahren, versprochen, wäre dies anders ausgegangen und gewiss nicht zu meinem Nachteil, da auch ich die traurige Erfahrung machen musste, dass man mit Reden alleine nichts bewirken kann, sondern nur mit Handeln.
m.m:
ob die da fahren durften hin oder her ,geht ja um die Körperverletzung und die ging anscheinend vom Wanderer aus ,der Motorradfahrer hat sich verteidigt. vielleicht ist die Gegendarstellung ja auch längst bei der Polizei eingetroffen ...
juergen mueller:
Fakt ist erst einmal, dass die Motocross-Fahrzeuge NICHTS dort zu suchen hatten. Und was die Gegendarstellung auf Facebook betrifft, so würde es mich interessieren, von wem diese Gegendarstellung abgegeben wurde - warum auf Facebook und nicht bei der Polizei. Desweiteren, ich gehe mal davon aus, dass die beteiligten Motocross-Fahrer auch auf Facebook präsent sind - WARUM melden sich diese nicht bei der Polizei um zu einer Klärung beizutragen?
juergen mueller:
"Das kann so nicht weitergehen". Große Worte von einem, der OB unserer Stadt werden will und, egal was so nicht weitergehen kann, immer wieder betont, sich dafür einzusetzen, wenn er denn OB geworden ist. Mir fehlt alleine schon an den Worten der Glaube, da nie die Rede davon ist, wie das alles und wovon bezahlt werden soll. Das in "vielen" Fällen (und das sind viele) dies auch mit geringem Aufwand möglich sei, daran dürfte Herr Langner wohl nur selbst glauben, zumal ER das alleine auch NICHT entscheiden kann. Es sind immer wieder diese gleichlautenden, wiederholten Beteuerungen und Versprechungen, die es in ihrer Vielzahl (zumindest mir) unmöglich machen, darin auch nur einen Funken von Wahrheit u. Umsetzungsvermögen zu erkennen bei der ebensolchen Vielzahl eigentlicher Probleme, die die STADT wie in einer Art Zwangsjacke einengen und Träumereien ausschliessen müsste. Aber im WAHLKAMPF gelten nunmal andere Maßstäbe und da kommt es auch nicht unbedingt auf Wahrheiten an.
Manuela Keck:
Das ist ganz großartig. Die Facebookgruppe behind the police dankt ihnen dafür. http://www.facebook.com/groups/behindthepolice
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