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Dankeschönfeier im renovierten Bürgerhaus in Wirges für die Sternsinger

Engagement wurde gewürdigt

09.01.2017 - 16:48

Wirges. Eine besondere Ehre wurde den Sternsingern der Pfarrei St. Bonifatius Wirges zuteil: Noch vor der offiziellen Eröffnung des komplett renovierten Bürgerhauses in Wirges hatte die VG Wirges die Sternsinger zu einer Dankeschönfeier in die neuen Räumlichkeiten eingeladen.

Zunächst zeigten sich die Gäste von der Einrichtung und Architektur absolut begeistert und beeindruckt. Besonderen Gefallen fand man an dem neuen großen Saal, der bei Bedarf durch eine Trennwand verkleinert werden kann.

Viele fleißige Hände hatten vor Beginn der Feier bereits liebevoll die Tische eingedeckt, so konnten jedes der Kinder und die Erwachsenen erwartungsfroh Platz nehmen.

Erschienen waren die Sternsinger aus den Ortschaften der VG Wirges: Moschheim, Ötzingen, Bannberscheid, Niedersayn, Leuterod, Helferskirchen, Siershahn, Ebernhahn, Staudt, Dernbach und Wirges.

Leider konnten nicht alle Sternsinger an der Feier teilnehmen, da sie wegen des schlechten Wetters, Eis und Rutschgefahr auf den Straßen, sicherheitshalber zuhause blieben.

Trotzdem war der Saal sehr gut besucht, als der 1. Beigeordnete der Stadt Wirges, Herr Alexander Hübinger, in Vertretung für den erkrankten VG-Bürgermeisters Michael Ortseifen, die Gäste auf das Herzlichste begrüßte. Herr Hübinger stellte das Engagement der Sternsinger in den Mittelpunkt seiner Rede und dankte den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen für ihren Einsatz bei Schnee und Glätte. Außerdem brachte Herr Hübinger seine große Freude über das neue Bürgerhaus zum Ausdruck. Er betonte, wie froh und stolz man sei, dass nach zehn Jahren Planungsphase und zwei Jahren Bauzeit das neue Gebäude endlich in der kommenden Woche den Bürgerinnen und Bürger vorgestellt werden könne.

Nach den Grußworten folgte ein Kirchenquiz, bei dem per Beamer Puzzleteile von Kirchengebäuden aus der VG Wirges auf eine Leinwand projiziert wurden. Die Kinder, die als Erste eine Kirche richtig erkannten, durften dann von ihren Erlebnissen während der Sternsingeraktion berichten. Übereinstimmend erklärten sie, dass sie überall nett und freundlich empfangen wurden und ihnen viele Süßigkeiten, Gebäck usw. mit auf dem Weg gegeben wurden. Natürlich wurde auch für das Singen Geld überreicht, es kam bei allen Ortschaften durch, dass man, ohne Zahlen zu nennen, mit den Einnahmen sehr zufrieden sein konnte.

Dann wurde gemeinsam das Lied der Sternsinger gesungen: „Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand. Wir wünschen Euch ein frohes Jahr, Caspar, Melchior und Baltasar“.

Nun betrat Landrat Achim Schwickert das Rednerpult, begrüßte ebenfalls die Erschienenen und dankte den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen für ihr großes, gemeinnütziges Engagement, um den Armen in der Welt etwas Gutes zu tun. Er betonte auch, dass er gerne nach Wirges gekommen sei, weil dort die Sternsinger aus der VG Wirges sich gemeinsam eingefunden hätten, dieses sei vorbildlich.

Anschließend wurden Kaffee, Kakao, Wasser, Cola und Kinderpunsch, sowie eine reichliche Auswahl an Gebäck und Kuchen den Gästen serviert.

Jetzt stand ein Kinderquiz an, welches sich immer wieder mit Fragen zu den Sternen beschäftigte, z.B. wie viel Sterne sich in der Galaxie befinden. Zu jeder Frage standen drei Antworten zur Verfügung, a, b, und c. Wer für sich für Antwort a entschied, der sollte die Hand heben, bei Antwort b sollte man sitzen bleiben und bei Antwort c aufstehen. So kam richtig Bewegung in den Saal, weil alle mit Begeisterung teilnahmen. Manche hoben bei der Beantwortung der Fragen die Hand, manche standen auf und manche blieben einfach sitzen.

Im Anschluss erfolgte eine Filmvorführung mit dem Titel: „Willi in Kenia“. Dieser Film zeigte eindringlich die Not der Menschen und Tiere in der Region Turkan im Norden Kenias und deren täglichen Kampf ums Überleben, da es wegen anhaltender Dürre kaum Wasser und Pflanzen gibt. Es war ruhig im Saal, auch die Kinder verfolgten sehr aufmerksam die Situation im fernen Afrika.

Pfarrer Karbach wies in seiner Grußadresse nochmals darauf hin, dass die Einnahmen des diesjährigen Sternsingens der Region Turkan in Kenia zugutekommen soll, um dort die Not etwas zu lindern.

Am Ende der Veranstaltung wurde jedem der Sternsinger als Erinnerung für seine Teilnahme am Sternsingen eine Urkunde mit einem richtigen Stern von der VG Wirges überreicht.

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Kommentare
Armin Linden:
Das desolate System der Sparkassen vor Jahren - offene Schalter - hat zu diesem unseeligen Zustand geführt. Vormals gab es Trennwände aus Glas. Funktionierte einwandfrei. Die Leute der Bank, hatten Schutz vorab ! Vorstände der Sparkassen - wohl aus Langeweile - erfanden "Neue Sicherheitskonzepte". Das war einfach. Sie standen ja nicht hinter dem Schalter.
Armin Linden:
Das ist sicherlich keine einfache Situation. Vieles war allerdings vor Jahren absehbar. Tempo raus in der Rekultivierung ! Auch ein LGB, das sich sehr zurücknahm. Die Verfüllung des Süd - u. Nordfeldes wurde seinerzeit in geschlossenen Systemen geplant. Transport in Silozügen DIN ISO 9002 zertifiziert. Eigene Logistik & Spedition. Stationär eingeblasen in Mischanlage. Mittels Wasser, Zement + Aschen zu einer Masse konditioniert, Baumechanisch verdichtet. Monitoring. Teures Verfahren i.d. Herstellung. Dies will man heute, mittels LGB vermeiden. Selbst unser Wasser wurde im Produktbaustoff eingemischt - weg ! Ein durchdachtes geschlossenes System. Ca.1.5 Mill. cbm in To. vermischt. Diese Art industrieller Deponieprozesse, heute bei den LGB entschwunden. Selbst die Stoffe, wurden "vereinfacht". Beim Süd- u. Nordfeld bedenken, eine fehlende Baugrundlage für die L79 wurde geschaffen. Glauben Sie, CCU + LGB würden heute M.€. für eine "Nordumgehung" incl. "Süd-L79" ausgeben ? Nie.

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Heuft:
Muti-Kulti, Mayen bleibt bunt. Genau so soll es sein. Danke an den SKF(Marianne Weingart), Gerd Kohlhaas und Franz Käs. Anpacken,gutes tun und nicht weg schauen, so habe ich Herrn Käs kennengelernt.
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