45. Bolivienbasar in der Waldorfer Vinxtbachhalle

Handgefertigte Waren und Informationen über Land und Leute

05.12.2017 - 08:35

Waldorf. Der Bolivienfreundeskreis Waldorf veranstaltete kürzlich seinen diesjährigen traditionellen Bolivienbasar. Bereits zum 45. Mal führte der Freundeskreis den so beliebten und über die Region hinaus bekannten Basar durch, dessen Erlös auch in diesem Jahr in mehrere Projekte in Bolivien fließen wird.

Die Einnahmen aus dem diesjährigen Bolivienbasar kommen hauptsächlich dem Jugendprojekt von Bischof Percy Galvan in Patacamaya auf dem Altiplano in Bolivien zu Gute. Patacamaya liegt zwischen La Paz und Oruro auf einer Höhe von 4.000 m. Hier werden Jugendliche in einem Bildungszentrum, das, ähnlich wie eine Berufsschule, Theorie und Praxis verbindet. Schwerpunkt ist der handwerklich/technische Bereich. Diese Arbeit ist besonders wertvoll, da sie den jungen Menschen eine abgeschlossene Ausbildung und somit eine berufliche Perspektive bietet.

Bereits kurz nach der Eröffnung des diesjährigen Basars um 11 Uhr füllte sich die Vinxtbachhalle, wo weihnachtliche Gestecke und Adventskränze auf die Käufer warteten. Man konnte weihnachtliche Dekorationsartikel, schöne adventliche Accessoires in allen Farben und Formen erwerben. Viele handgefertigte Textilien für Kinder und Puppen, Spielzeug, handgefertigte Bastelarbeiten, hausgemachte Liköre, Marmeladen und Plätzchen gab es zu kaufen. Auch handgefertigte Produkte aus Bolivien konnte man erwerben.

Darüber hinaus konnte man sich über Land und Leute informieren. An Stellwänden konnte man das bisherige Engagement des Bolivienfreundeskreises Waldorf verfolgen, der mittlerweile seit 1972 bereits über 120.000,00 Euro für Projekte in Bolivien zur Verfügung stellen konnte.

Natürlich hatten die Bolivienfreunde auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Das Küchenteam sorgte um die Mittagszeit mit schmackhaften Menüs dafür, dass zu Hause die Küche kalt bleiben konnte. Viele nutzten die Gelegenheit zu einem „Auswärtsessen“. Am Nachmittag hielt man ein reichhaltiges Kuchenbüffet, frische Waffeln und Kuchen sowie diverse alkoholische und alkoholfreie Getränke für die Besucher bereit, die gerne zu einem Plausch in gemütlicher Runde in vorweihnachtlichem Ambiente in der Vinxtbachhalle verweilten.

Auch die Ortsgemeinde Waldorf unterstützte den Bolivienbasar. Ortsbürgermeister Hans Dieter Felten konnte der Leiterin des Bolivienfreundeskreises, Doris Nachtsheim, eine finanzielle Unterstützung des Basars durch die Ortsgemeinde überreichen. Auch Bürgermeister Bernd Weidenbach fand lobende Worte für das Engagement und unterstützte den Bolivienfreundeskreis ebenfalls mit einer Geldspende wie auch die Stadtbürgermeisterin von Bad Breisig, Gabriele Hermann-Lersch.

Erfreut war man auch über den Besuch von Pfarrer Günter Marmann, den beiden Ruhestandsgeistlichen Norbert Klaes und Lothar Brucker sowie Gemeindereferentin Christel Fassian-Müller.

Im Laufe des Nachmittags unterhielt auch der Projektchor „Cantemos“ mit einigen Liedbeiträgen. Der in diesem Jahr gegründete Chor plant im kommenden Jahr ein Benefizkonzert in der Pfarrkirche St. Remaclus in Waldorf, auf das er schon jetzt hinweist.

Der Bolivienfreundeskreis um Doris Nachtsheim freute sich über den guten Besuch und die große Unterstützung.

Sie sagte allen Spendern und Helfern für ihren Einsatz bei der Vorbereitung und bei der Durchführung des Basars im Namen des gesamten Organisationsteams von Herzen Danke. In diesen Dank bezog sie auch die vielen Gäste aus Waldorf und der Umgebung für ihre gewährte Unterstützung und den Besuch mit ein. WER

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Tolle Aktion der Linken! Hochachtung!! Es ist traurig, dass es diesem Staat einfach nicht gelingen will, Armut überhaupt abzuschaffen!! Ein Staat, der zu den wohlhabendsten Europas gehört. 900 Milliarden Euro geben die NATO-Staaten aktuell aus. Geld, was in anderen Bereich, Bildung, Forschung, Familiepolitik, in der Pflege, bei Renten oder in Krankenhäusern fehlt. Friedliche Lösungen und Humanismus müssen wieder zum Grundverständnis allen Wirkens gehören. Krieg ist die Widerlegung aller Werte. Die Linke ist eine Friedenspartei - im Moment die Einzige.

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Stefan Werle:
Leider vergessen: Die Original-Goldbach Musikanten spielten erneut auf mit ihren Weihnachtliedern
Uwe Klasen:
Alle Bemühumgen um ein geeintes Europa sind grundsätzlich zu befürworten, aber wenn sich Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron in die deutsche Innenpolitik einmischt dann bestimmt nicht wegen "Pulse of Europe"! Eher weil er für Frankreich größere Vorteile mit EDIS („Europäische Einlagensicherung“ also die Haftung für die (nationalen) Bankeinlagen werden vergemeinschaftet) sieht, welcher ein noch größerer Schulden-Topf als der ESM wird! Und dies ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum EU-Superstaat, der die nationalen Demokratien permanent übergehen kann! Dies ist sicher nicht das was die Menschen in Europa möchten!
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