Möhnenverein Mokkakännchen Ohlenberg luden ein zum

Kaffeeklatsch der „jecken Wiever“

Mehrstündiges Karnevalsprogramm sorgte für ausgelassene Stimmung im voll besetzten Kasbacher Bürgerhaus

Kaffeeklatsch der „jecken Wiever“

Die Möhnensitzung der Ohlenberger närrischen Wiever. Foto: privat

14.02.2018 - 10:57

Ohlenberg. Nach dem Einzug der Möhnen mit der diesjährigen Kinderprinzessin Helena I. und ihrer Burgfräulein Sarah sowie dem Tambourcorps Ohlenberg, begrüßte die Obermöhn Elke Köster, im voll besetzten Kasbacher Bürgerhaus, die anwesenden „Jecken“.


Glückwünsche an langjährige Mitglieder


Einige Ohlenberger Möhnen wurden vor dem Beginn der Möhnensitzung für ihre langjährige Mitgliedschaft beglückwünscht. Anni Stümper für 65 Jahre, Gerta Knopp für 60 Jahre, Yolande Mittrupp für 55 Jahre und Irmgard Rings für 40 Jahre. Nach einigen kölschen Liedchen des Tambourcorps Ohlenberg übergab die Obermöhn das Zepter an die Sitzungspräsidentin Anja Stöcker, die gekonnt durch das mehrstündige Programm führte. Als sog. „Eisbrecher“ trat das Duo Babsi Engels und Kerstin Kreutz auf, die so manche Geschichte über ihre Männer preisgaben und schon sehr früh für eine gute Stimmung sorgten.

Danach begeisterte die Putzfrau Waltraud Schäfer mit ihren Witzen. U. a. berichtete sie von einem Klassentreffen, wobei ein ehem. Schulkamerad zur Weihnachtszeit eine Adventshose angezogen hatte. Waltraud stellte fest, dass immer ein Törchen offen ist. Die närrischen Wiever waren von ihrem Vortrag so begeistert, dass sie sich mit einer Rakete bedankten. Nun war es die Linzer Prinzessin Yvonne mit ihren beiden Adjutanten Oliver und Thilo, die ihre Aufwartung machten. Da sie nicht alleine auf der Bühne sein wollten, forderte Yvonne ihre Verwandtschaft auf, sie auf der Bühne bei ihrem Prinzessinenlied zu unterstützen. Die Ohlenberger Möhnen hatte noch viele einstudierte Darbietungen zu präsentieren, wie eine Fitness Schule und einen Tanz in Dick und Doof Kostümen. Sogar eine italienische Hochzeit mit einer selbst gemachten Gondel war auf der Bühne zu bewundern. Alle Auftritte der Möhnen begeisterten. So manche Zugabe wurde gefordert.

Die Kasbacher Prinzengarde zeigte ihren Showtanz, bevor die benachbarte GEK Erpel mit ihrem Prinzenpaar Andrea und Axel ihre Aufwartung machte, wobei zur Freude der Möhnen, die Stadtsoldaten ihren „Wippel“ zum Besten gaben. Die Flying Dancers aus Unkel zeigten, dass auch Männer sich tänzerisch auf der Bühne bewegen können. Nun war es die Stimmungsband „Schäl Pänz“, die die bereits sehr gute Stimmung so richtig auf den Siedepunkt brachte. Nach einigen Zugaben sorgten die Tanzflöhe aus Ohlenberg mit ihren verschiedenen Gruppen für einen stimmungsvollen Abschluss der Möhnensitzung, bevor das Finale der Ohlenberger Mokkakännchen für eine tolle Partystimmung sorgte. Die anwesenden „jecken Wiever“ hatten jedenfalls eine Menge Spaß und freuen sich auf das nächste Jahr, wo die Mokkakännchen ihr 88-jähriges Jubiläum feiern werden.

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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