Maria Laach feiert den 125. Jahrestag der Wiederbesiedlung

Klosterleben zwischen Schule und Mission

Zweiter Vortrag der Reihe „Andere Klöster – andere Sitten!“ am 20. Januar

12.01.2018 - 16:58

Maria Laach. Frei nach dem bekannten Stichwort „Andere Klöster – andere Sitten!“ startete im November 2017 eine neue einjährige Vortragsreihe vor dem Hintergrund der Feier zum 125. Jahrestag der Wiederbesiedlung der Abtei Maria Laach. Dabei will das Kloster weniger die Vergangenheit in den Blick nehmen als vielmehr in die Zukunft schauen und auch die Freunde und Nachbarn des Klosters zu Gottesdiensten und Veranstaltungen einladen.


Einblick in die Lebenswelt der Orden


Viele Menschen blicken auf Maria Laach, und doch scheinen Kirche und Klöster für immer mehr Menschen eine fremde Welt zu sein, die oft mehr über schlechte Presse als über faktisches Kennen erfahren wird. Mit dieser Reihe will die Abtei einen Einblick in die so vielfältige Lebenswelt von Orden und Klöstern und deren Aufgaben weit über Maria Laach hinaus ermöglichen und hat dazu Ordensfrauen und -männer und Priester eingeladen, aus ihrem konkreten Lebensumfeld zu berichten und auf die Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer einzugehen.

Zum zweiten Abend konnte Pater Dr. Timotheus Bosch OSB, Prior in der Erzabtei St. Ottilien, gewonnen werden. Die Erzabtei St. Ottilien ist das zahlenmäßig größte Kloster im deutschsprachigen Raum. Die Geschichte dieser Abtei ist eng mit der Missionsgeschichte des 19. Jahrhunderts verbunden; viele Klostergründungen weltweit gingen von diesem Kloster aus und gehören zur weltweiten Benediktinerkongregation von St. Ottilien.


Christliches Zeugnis für die Jugend weitergeben


Doch nicht nur die Mission in der Welt, sondern auch das christliche Zeugnis für die Jugend ist ein wesentlicher Bestandteil des klösterlichen Alltags von Anfang an, welches täglich am Gymnasium der Erzabtei weitergegeben wird. Pater Timotheus ist als Prior die rechte Hand des Erzabtes, ist als Lehrer am Gymnasium tätig, und bei ihm laufen viele Fäden zusammen. Wie er dies alles schafft, erzählt er in der Aula.

Bis zu seinem Eintritt ins Kloster im Jahr 2005 arbeitete und studierte Pater Timotheus Bosch, promovierte Physiker, an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland. 2006 trat er in die Erzabtei St. Ottilien ein, studierte Theologie in Rom, legte 2010 die ewigen Gelübde ab und wurde 2012 zum Priester geweiht. Pater Timotheus unterrichtet als Mathe-, Physik- und Religionslehrer am Rhabanus-Maurus-Gymnasium St. Ottilien und ist dort auch in der Schulseelsorge tätig. Seit 2014 ist er Prior in der Erzabtei.

Der zweite Abend in der Reihe „Andere Klöster – andere Sitten“ beginnt am 20. Januar um 20 Uhr in der Aula der Abtei Maria Laach. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.Pressemitteilung

Benediktinerabtei Maria Laach

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M.Hambürger:
Wenn Herr Schulz am Wahlabend öffentlich gesagt hätte das "wir die Möglichkeit einer eventuellen Koalition mit der CDU/CSU prüfen werden" - dann hätte es dieses Drama nicht gegeben. Eine Absage hätte man man der CDU immernoch nachher geben können.. Das alle beteiligten Parteien keine Neuwahlen möchten kann ich nachvollziehen, auch im Hinblick darauf das bei Neuwahlen die AfD noch mehr Wähler anziehen würde die ihren "alten" Parteien aus Protest den Rücken zuwenden! Tja - "Mutti" hat schon einige "mitregierende" Parteien ins Abseits geschossen (wie zuletzt die FDP). Es ist echt traurig das sich unsere gewählten Politiker nicht der Verantwortung stellen unser Land regieren zu WOLLEN sondern sich lieber auf die Oppositionsbank "flüchten". Und kann es ihnen irgendjemand übelnehmen bei Frau Merkels Kommentar: "ich weiß nicht was wir hätten anders machen sollen" ? Nur die Hände rautenförmig zu halten und alles für das Land Wichtige aussitzen reicht Ihren Wählern nicht mehr Frau Merkel !
Uwe Klasen:
Es sprach am Wahlabend, Mister 100%, Martin Schulz von einem „schweren und bitteren Tag für die deutsche Sozialdemokratie“ und versicherte, es werde keine Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union geben, jedenfalls nicht mit ihm und nicht mit Angela Merkel. Wenn die SPD-Genossen noch einen Rest an Glaubwürdigkeit vermitteln möchten, dann muss eine GroKo abgelehnt werden! Denn das, was derzeit stattfindet, ist doch nur noch ein Totentanz um das goldenen Kalb "Merkel"!

Lokale Artenvielfalt erhalten

juergen mueller:
Das Bemühen um den Erhalt von Streuobstwiesen bzw. das Anpflanzen von alten Apfel- u. Kirschsorten darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Obstbauern schwer haben, sich gegen Auslandsimporte und damit Preisschwund eigener Produkte zu behaupten. Die Pflege von Apfel-, Kirsch-, Pflaumenplantagen ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden, der in keinem Verhältnis zum finanziellen Nutzen steht. Desweiteren sind oft Nachwuchsprobleme der Grund, dass aus Obstanbauflächen reine Ackerflächen werden, was sich wiederum ökologisch negativ auf die Artenvielfalt der Insektenpopulation (Bienen, Hummeln etc.) niederschlägt. Wie man es dreht oder wendet, es ist nichts mehr so wie es früher einmal war.
juergen mueller:
Ob Veranstaltung SPD "Was nun", Neujahrsempfang in gemütlicher Runde, kontroverse Debatten etc., die immerwährenden Durchhalteparolen, Erneuerungswünsche, Selbstlobhudelei und Wortspielchen "Auf vielen Wegen zum Erfolg" täuschen nicht darüber hinweg, dass sich die SPD selbst abschafft. Selbstlob stinkt bekanntlich und das scheinen diverse sogen. Gastredner noch nicht verinnerlicht zu haben. Von den ersten Anzeichen abgesehen, die nach der verheerenden Wahlschlappe zu früh von Herrn Schulz hinaus posaunten Worte "Mit uns keine Große Koalition mehr, Wir gehen in die Opposition", das darauf folgende Einknicken waren weitere Anzeichen dafür, dass die Ära einer großen Partei faktisch keinen Bestand mehr haben wird und in der Folge die Zeit für eine grundlegende Erneuerung gekommen ist. Herr Pilger hat letztlich noch den Aufsprung auf den lukrativen Bundestagszug für weitere 4 Jahre geschafft, was ihm ebenso lukrative Ruhestandsbezüge (wofür 8 Jahre als MdB nötig sind) gewährleistet.
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