Entwarnung an Schillerschule:

Messung zeigt keine Auffälligkeiten

Messung zeigt
keine Auffälligkeiten

Vier Messgeräte baute der beauftragte Fachmann vom rheinland-pfälzischen Landesamt für Umwelt an verschiedenen Standorten in der Schillerschule auf, die Proben aus der Raumluft entnahmen. Die Ergebnisse liegen nun vor und sind unauffällig. Foto: Alexandra Schäfer/Stadtverwaltung Lahnstein)

14.02.2018 - 16:12

Lahnstein. Aufatmen im wahrsten Sinne des Wortes können Eltern, Schüler und Lehrkräfte in der Lahnsteiner Schillerschule. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz hatte auf Betreiben der Stadtverwaltung Lahnstein hin, in den Räumen der Grundschule eine Raumluftmessung durch das rheinland-pfälzische Landesamt für Umwelt veranlasst. Diese sollte Hinweise dazu liefern, ob in dem Schulgebäude relevante Schwermetallkonzentrationen vorhanden sind. Die Ergebnisse der Messung liegen nun vor und danach ist die Luft sauber, sprich, es wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

Anlass für die Messung waren die belasteten Bodenbefunde auf dem Nachbargrundstück, das für die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte untersucht wurde. Da es in den letzten 20 Jahren eine Vielzahl an unterschiedlichen Krebserkrankungen im Lehrerkollegium der Schillerschule gegeben hat, kamen immer wieder Vermutungen auf, dass die Ursachen dafür möglicherweise im Schulgebäude liegen oder eben in unmittelbarer Nachbarschaft. So auch in der jüngsten Zeit. Bisher hat dies keine der in der Vergangenheit durchgeführten Untersuchungen bestätigt, auch nicht die aktuelle Luftmessung. Proben wurden an vier verschiedenen Stellen im regulären Schulbetrieb genommen, in der Mensa, im Lehrerzimmer und in zwei Klassenräumen. Dazu wurden Messgeräte aufgestellt, die über einen Zeitraum von 24-Stunden Proben der Raumluft genommen haben. „Wir können diesbezüglich nun Entwarnung geben“, so Dr. Rainer Radtke von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, Abteilung Prävention. „Die Werte sind unauffällig. Wir werden im Sommer aber noch eine zweite Messung bei trockener Witterung durchführen, um alle Eventualitäten abzudecken.“

Übrigens wird der Boden auf dem Nachbargrundstück vor dem Bau der Kindertagesstätte fachmännisch saniert, sodass auch hier keine Belastungen bei Einzug der Kinder vorhanden sind. Vier Messgeräte baute der beauftragte Fachmann vom rheinland-pfälzischen Landesamt für Umwelt an verschiedenen Standorten in der Schillerschule auf, die Proben aus der Raumluft entnahmen. Die Ergebnisse liegen nun vor und sind unauffällig.

Pressemitteilung Stadt Lahnstein

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Kommentare
Christoph Wagner:
Gute Sache!
Andreas Nöthen:
Die ewig gestrigen dürfen nicht gewinnen. Die Aussage eines Dr. Fleischer der Marktplatz sei belebt genug ist dumm und hat mit städtischer Entwicklung nun gar nichts zu tun. Diese im Fernsehen von Fleischer geäußerte Meinung ist kontraproduktiv. Der Marktplatz kann nach meiner Meinung nicht belebt genug sein. Dies zum Wohle aller Bürger und so ist der "Fleischer Beitrag" mehr als nur zu vernachlässigen. Genau die Leute, die in anderen Städten die Ratsstuben bewundern wollen sie in Mayen nicht und lehnen Investoren ab um die sich jede andere Gemeinde wohl ein Bein ausreißen würde. Wer soll denn dies verstehen.
juergen mueller:
Ich finde es gut, dass es so etwas wie die AG-60-Plus gibt und damit ältere Menschen (wie auch meine Wenigkeit), die ihr politisches Interesse offen aufzeigen, auch wenn man einen Tagesordnungspunkt wie GroKo (mit berechtigten Bauchschmerzen) nur "abhaken" kann. Bauchschmerzen sind angesagt, wenn man sich den Koalitionsvertrag mit seinen über 170 Seiten einmal reingezogen hat, in dem das Wörtchen "SOLLEN" gleich hundertfach vorkommt, denn ... SOLLEN ... heisst NICHT WOLLEN, sondern nur, dass man beabsichtigt oder in Erwägung zieht, dass es so umgesetzt wird wie es "gesollt" wurde. Was letzten Endes für UNS dabei positiv herauskommt, dürfte nicht so wichtig gewesen sein, sondern nur, dass es zu einer Regierungsbildung und natürlich zu einer Verteilung lukrativer, politischer Posten gekommen ist. Letzten Endes ging es nur um ein Kämpfen gegen Verlust von Amt u. Mandat, von Posten, Diäten, Bezüge, von Macht, Anerkennung u. (vermeintlichem) Ansehen. Alles andere ist blauäugiges Denken.
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